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Heute: 29.Aug 2016
SG 99 Andernach

News

Gelungener Regionalliga-Auftakt: SG 99 gewinnt mit 3:0 gegen Bitburg

Der Tortur auf der Spur: Bei subtropischen Temperaturen gewann die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach ihr Auftaktspiel in der Fußball-Regionalliga Südwest nach einem erneuten Blitz- und Bilderbuchstart mit 3:0 (3:0) gegen den FC Bitburg. Dabei hätte der Schiedsrichter schon nach 34 Minuten getrost abpfeifen können, da war der Endstand bereits in Stein gemeißelt. Verzichten mussten die Bäckermädchen aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig auf Maren Weingarz und Lisa Wagner. Die zuletzt fehlende Katharina Sternitzke, Top-Torschützin der Vorsaison, saß nur auf der Reservebank. Auf ihre Einwechselung verzichtete Trainer Kappy Stümper im zweiten Abschnitt aufgrund des klaren Spielstands und gab stattdessen Nachwuchsstürmerin Hannah Jülich eine Bewährungschance.

„Mit dem Ergebnis und den ersten 45 Minuten bin ich zufrieden. Die spielerische Qualität hat in der zweiten Halbzeit unter der großen Hitze gelitten, da gibt es noch Luft nach oben. Ich bin froh, dass sich trotz der harten Gangart der Gäste keine Spielerin verletzt hat“, fasste der Andernacher Coach das Spielgeschehen in Worte. Alle Treffer fielen nach gleichem Muster, jeweils vorbereitet von Sturmspitze Jasmin Stümper. Das erste unwesentlich später als eine Woche zuvor beim DFB-Pokalspiel in Ippendorf, als die Bäckermädchen schon nach knapp einer halben Minute in Führung gegangen waren. Diesmal dauerte es rund zehn Sekunden länger. Ein weiter Ball hinter die hoch verteidigende Bitburger Abwehrkette war ein probates Rezept, die lauffreudige Jasmin Stümper enteilte über die linke Seite und bediente per Flachpass in der Mitte ihre mitgelaufene Schwester Isabelle, die Lisa Nober im FC-Tor keine Abwehrchance ließ.

Und auch bei den Treffern zwei und drei glänzte die Spielerin mit der Nummer 19 als Wegbereiterin. Jeweils von rechts flankte sie maßgenau auf Jana Sebastian (26.) und Neuzugang Lisa Umbach (34.), die zum 2:0 und 3:0 vollendeten. Das war’s auch schon an zahlenmäßigen Erfolgserlebnissen im Andernacher Stadion. Was folgte, war ein von Trinkpausen unterbrochener Spielverlauf, der kaum noch Höhepunkte zu bieten hatte. Der favorisierte Gastgeber kontrollierte fortan Ball und Gegner, der lediglich in der 39. Minute durch einen Fernschuss von Julia Keil eine Chance zu verzeichnen hatte. Ein höherer Sieg sprang aber nicht heraus, das konnte Trainer Stümper im Endeffekt durchaus verschmerzen, zumal sich die Konkurrenz am ersten Spieltag in vier von fünf Spielen die Punkte teilte. Da der Klassenneuling FC Speyer 09 das Duell der Aufsteiger bei der SG Parr Medelsheim mit 5:4 zu seinen Gunsten entschied, kommt es am Sonntag um 15.30 Uhr in Speyer gleich zum Spitzenspiel der beiden allein noch verlustpunktfreien Mannschaften. Gewinnt die SG 99, steht sie bereits da, wo sie auch am Saisonende hinwill: auf dem ersten Platz.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Engels, Schumacher, Schneider (54. Wiersch) - Asteroth, I. Stümper - Langenfeld (70. Preußner), Umbach, Sebastian (54. Jülich) - J. Stümper.

Nicht zu bremsen war SG-99-Sturmspitze Jasmin Stümper (links) von der Bitburger Abwehr,
die Spielerin mit der Nummer 19 bereitete alle drei Treffer der Bäckermädchen mustergültig vor.
Foto: Norbert J. Becker

 

 

 

Dauerkartenverkauf für die Regionalliga-Heimspiele 2016/17

Für die insgesamt elf Regionalliga-Heimspiele der 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 (Anpfiff jeweils sonntags um 13 oder 14 Uhr) kann wie üblich eine Dauerkarte zum Preis von 30 Euro erworben werden (regulärer Eintritt pro Spiel = 4 Euro). Beim ersten Punktspiel gegen den FC Bitburg (Sonntag, 28. August, 13 Uhr) sind diese Tickets an der Kasse im Andernacher Stadion erhältlich. Bei jedem der dann folgenden Heimspiele reduziert sich der Preis der Dauerkarte um jeweils 2,50 Euro.

Die Gegner und die Termine aller Regionalliga-Heimspiele im Überblick:

1. Heimspiel: FC Bitburg (Sonntag, 31. August, 13 Uhr)
2. Heimspiel: SV Dirmingen (Sonntag, 11. September, 13 Uhr)
3. Heimspiel: TuS Issel (Sonntag, 25. September, 14 Uhr)
4. Heimspiel: 1. FC Riegelsberg (Sonntag, 16. Oktober, 13 Uhr)
5. Heimspiel: 1. FC Saarbrücken II (Sonntag, 30. Oktober, 14 Uhr)
6. Heimspiel: TuS Wörrstadt (Sonntag, 6. November, 13 Uhr)
7. Heimspiel: FC Speyer (Sonntag, 27. November, 14 Uhr)
8. Heimspiel: TuS Montabaur (Sonntag, 12. März, 14 Uhr)
9. Heimspiel: SC Siegelbach (Sonntag, 26. März, 14 Uhr)
10. Heimspiel: SC 13 Bad Neuenahr (Sonntag, 9. April, 13 Uhr)
11. Heimspiel: SG Parr Medelsheim (Sonntag, 14. Mai, 14 Uhr)

 

Das Bäckerjungen-Magazin (Ausgabe 3) zur Ansicht und/oder zum Download

Die Ausgabe 3 des neuen Bäckerjungen-Magazins zu den Heimspielen unserer 1. Männermannschaft gegen die SG Altenkirchen/Neitersen (Sonntag, 28. August, 15 Uhr) und der 1. Frauenmannschaft gegen den FC Bitburg (Sonntag, 28. August, 13 Uhr) gibt's HIER als digitale Version (20 Seiten / 6,9 MB) zur Ansicht und/oder zum Download. In der Heftmitte: das aktuelle Teamfoto der 1. Frauenmannschaft im Panoramaformat. Wir wünschen viel Lesevergnügen !

 


Regionalliga-Start: SG 99 erwartet am Sonntag um 13 Uhr den FC Bitburg

Was sind die Vorschusslorbeeren wirklich wert? Nach glänzender Vorbereitung und einem ebensolchen Auftritt im DFB-Pokal bei den SF Ippendorf (4:1) kann die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach nun in den folgenden Wochen und Monaten zeigen, dass sie auch in der Regionalliga Südwest den gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Zum Auftakt haben die Bäckermädchen eine vermeintlich leichte Hausaufgabe zu lösen, am Sonntag um 13 Uhr gibt der Aufsteiger FC Bitburg auf dem Rasenplatz des Andernacher Stadions seine Visitenkarte ab.

Trainer Kappy Stümper und auch Abteilungsleiter Bodo Heinemann haben es längst aufgegeben, die löblichen Ausführungen der Konkurrenz kleinzureden und räumen unisono ein: „Wir nehmen die Favoritenrolle an und wollen Meister werden.“ Da es aber im Fußball so etwas wie eine 100-prozentige Garantie nicht gibt, halten beide die spielstarke Konkurrenz mit Argusaugen stets im Blick: „Der SC Siegelbach wird eine gute Rolle spielen. Und auch der 1. FC Riegelsberg ist zu beachten, die haben immerhin in der der ersten DFB-Pokalrunde den Zweitliga-Absteiger ETSV Würzburg mit 3:0 geschlagen.“ Auch die Klassenkolleginnen aus der regionalen Nähe sind sicher nicht zu vernachlässigen, der SC 13 Bad Neuenahr und auch der 1. FFC Montabaur möchten in der Spitzengruppe gerne ein Wörtchen mitreden. Geringere Ambitionen dürfte derweil der erste Punktspielgegner aus Bitburg haben, der bereits am vergangenen Sonntag die Runde in der dritthöchsten Liga der Republik eröffnet hat: Auf eigenem Platz unterlag der Neuling dem SV Dirmingen, Tabellenneunter der Vorsaison, denkbar knapp mit 2:3.

Zurzeit umfasst der Andernacher Kader lediglich 17 verfügbare Spielerinnen. Davon kamen 14 in Ippendorf zum Einsatz. Es fehlen weiterhin Sarah Krumscheid, die nach ihrer Kreuzband-Operation im April jetzt wieder mit dem Lauftraining begonnen hat, und Katja Jubelius, die mit muskulären Problemen mindestens noch bis zur Winterpause auszufallen droht. Nur von temporärer Bedeutung ist die Verletzung von Torhüterin Kimberly König, ihr ausgekugelter kleiner Finger der rechten Hand setzt sie etwa bis Mitte September noch außer Gefecht. Beim DFB-Pokalspiel saß Julia Schürmann, Schlussfrau der zweiten Mannschaft, auf der Reservebank. Maren Weingarz (Urlaub) und Katharina Sternitzke (privat verhindert) waren in Ippendorf nicht dabei, sind am Sonntag gegen Bitburg aber wieder im Kader. Sternitzke, neben Co-Trainerin Isabelle Stümper die dienstälteste Spielerin der Bäckermädchen, hat nach drei Jahren ihre Kapitänsbinde weitergereicht. Fortan teilen sich Eva Langenfeld und Magdalena Schumacher diese Rolle.

Von den vier Neuzugängen haben es Lisa Wagner und Lisa Umbach (beide vom TuS Issel) erwartungsgemäß in die engere Auswahl geschafft. Die umsichtige und ballsichere Wagner spielte zuletzt gemeinsam mit Langenfeld auf der Sechser-Position, die quirlige Umbach setzte Akzente im offensiven Mittelfeld. Die ehemalige Bundesliga-Spielerin Sarah Preußner (vormals Schröder) tastet sich nach langer Pause allmählich an ihr früheres Niveau heran. Und Hannah Jülich, soeben dem Juniorinnen-Alter entwachsen, soll punktuell an die Bedingungen in der Regionalliga herangeführt werden. Nach dem Auftakt gegen Bitburg warten zwei weitere Gegner des Kalibers „schlagbar“ auf die SG 99: In Speyer (4. September) treffen die Stümper-Schützlinge auf den amtierenden Meister der Verbandsliga Südwest, im dann folgenden Heimspiel geht es gegen die in der Vorsaison zweimal besiegten Dirminger (4:0, 4:2).

Drei der vier Andernacher Tore in Ippendorf gingen aufs Konto der beiden Stümper-Schwestern: Jasmin (rechts)
hatte schon nach 28 Sekunden die Weichen auf Sieg gestellt, Isabelle (ganz links) sorgte im zweiten Spielabschnitt
mit einem Doppelschlag für die endgültige Entscheidung. Ob#s auch gegen Bitburg vorne so gut läuft? Foto: Norbert J. Becker

 

Tor nach 28 Sekunden: SG 99 gewinnt DFB-Pokalspiel mit 4:1 in Ippendorf

Mit dem schnellsten Pflichtspieltor in der nunmehr zehnjährigen Geschichte der Andernacher Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung ebnete die SG 99 den Weg in die zweite DFB-Pokalrunde: Am Ende stand ein souveräner 4:1 (2:0)-Erfolg beim Mittelrhein-Vertreter SF Ippendorf, der – gemessen an der Vielzahl der Chancen – weitaus höher hätte ausfallen müssen. „Das ist aber vielleicht auch ganz gut so, dass wir hier nicht 7:0 oder 8:0 gewonnen haben“, war Trainer Kappy Stümper paradoxerweise recht froh darüber, dass das Ergebnis in Grenzen und seine Mannschaft somit auf dem Teppich blieb. Ohnehin war ein Sieg auch in dieser Höhe nicht unbedingt zu erwarten, zumal die SG 99 aufgrund zweier Testspiele in der jüngeren Vergangenheit (2:2 und 1:2) keine allzu guten Erinnerungen an die Sportfreundinnen aus dem Bonner Vorort hatte.

Des Trainers jüngste Tochter Jasmin sorgte schon früh dafür, dass das Nervenkostüm des Vaters nicht arg strapaziert wurde. Nach dem Anpfiff vertändelte Ippendorf den Ball in der Rückwärtsbewegung, die Andernacher Spielerin mit der Nummer 19 spritzte dazwischen und düpierte SF-Torhüterin Anna Blumenroth-Siegmüller. Fortan diktierte die SG 99 das Geschehen gegen einen sichtlich schockierten Gastgeber fast nach Belieben, das 0:2 durch Jana Sebastian (20.) war nur unzureichender Ausdruck der Überlegenheit. Nach einem mustergültigen Vorstoß über die rechte Seite brauchte die 26-Jährige nach der gezielten Hereingabe in der Mitte nur noch den Fuß hinzuhalten. Ippendorf kam zwar mit frischem Mut aus der Kabine, doch auch der war rasch verflogen, da halfen auch die permanent aufmunternden Worte des Stadionsprechers nicht viel. Zweimal noch hatten die Bäckermädchen und deren mitgereister Anhang ausgiebig Grund zum Jubeln, als Spielmacherin Isabelle Stümper mit einem Doppelschlag (53., 59.) schon nach knapp einer Stunde für klare Verhältnisse sorgte. Danach ließen die Gäste etwas die Zügel schleifen und ermöglichten Ippendorf nach einer Unachtsamkeit im Abwehrzentrum noch den Ehrentreffer durch Stephanie Möseler (86.).

Insgesamt dreimal traf die SG 99 das Aluminium und ließ zudem etliche 100-prozentige Gelegenheiten ungenutzt verstreichen. Das konnte Coach Stümper unterm Strich verkraften, mit einem Augenzwinkern meinte er: „Ich hoffe, wir haben uns weitere Tore für die zweite Runde aufgehoben. In Ippendorf haben wir überwiegend konsequent gearbeitet und konzentriert gespielt, so soll es nach Möglichkeit weitergehen.“Im sogenannten „Südtopf“ befinden sich bei der kommenden Auslosung neben Andernach noch zwei weitere Amateurvereine (Hegauer FV, 1. FC Riegelsberg) sowie acht Erst- und fünf Zweitligisten. Ob es einen Wunschgegner gibt? Diese Frage beantwortet Abteilungsleiter Bodo Heinemann: „Klar, der FC Bayern München als amtierender Meister und mit vier Olympiasiegerinnen in seinen Reihen wäre schon nicht schlecht. Aber wir wollen mal die Kirche im Dorf lassen und sind schon froh, wenn wir diesmal ein Heimspiel haben. Vielleicht ja auch gegen eine schlagbare Mannschaft.“

 

Lisa Umbach (am Ball), Neuzugang der SG 99, umkurvt hier zwar die Ippendorfer Torhüterin, scheitert dann aber
knapp aus spitzem Winkel am Aluminium. Foto: Norbert J. Becker

 



DFB-Pokal: SG 99 geht am Sonntag gut gerüstet ins Spiel bei den SF Ippendorf

Wenn die Ergebnisse der Vorbereitung ein wirklicher Gradmesser für die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft sind, dann befinden sich die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach auf einem richtig guten Weg: Gleich viermal testeten die Bäckermädchen im Juli und in der ersten August-Hälfte ihre Form, viermal mit absolut respektablem Ausgang für den zweimaligen Vizemeister der Regionalliga Südwest. Somit geht die Mannschaft gut gerüstet in die erste DFB-Pokalrunde, dort müssen die Andernacherinnen am Sonntag um 14 Uhr beim Mittelrhein-Vertreter SF Ippendorf antreten (Kunstrasenplatz an der Netzestraße in Bonn). Trainer Kappy Stümper sagt ohne Umschweife: „Die Zielsetzung ist klar, wir wollen die zweite Runde erreichen. Nach dieser Vorbereitung bin ich auch zuversichtlich, dass wir das schaffen.“ In den Tests gegen den Zweitligisten TSV Schott Mainz (1:1, Tor durch Jasmin Stümper) und gegen den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen (0:2) hielt sich die Zahl der zu erwartenden Gegentore in überschaubaren Grenzen, gegen renommierte Regionalliga-Konkurrenz aus dem Westen der Republik siegte die Mannschaft jeweils ohne große Mühe. Im Duell mit dem 1. FC Köln II (3:0) eröffnete Jasmin Stümper in der ersten Halbzeit den Torreigen, Youngster Hannah Jülich und Lena Wiersch legten später nach. Und auch Alemannia Aachen hatte auf dem Andernacher Rasen im Prinzip nicht den Hauch einer Chance, das 2:0 gegen den Zweitliga-Absteiger (Tore: Jana Sebastian und Jasmin Stümper) war zugleich die gelungene Generalprobe für die nun anstehende Partie in der ersten DFB-Pokalrunde.

Personell könnte es derzeit wesentlich besser im Andernacher Lager aussehen, doch Coach Stümper will sich trotz relativ dünner Decke beileibe nicht beklagen: „Ich habe absolutes Vertrauen in die Qualität unseres Kaders.“ Neben den Langzeitverletzten Sarah Krumscheid und Katja Jubelius muss die SG 99 auch auf die urlaubende Maren Weingarz sowie Katharina Sternitzke (privat verhindert) verzichten. Zu allem Überfluss kugelte sich Torhüterin Kimberly König zu Beginn der Woche den kleinen Finger der rechten Hand aus und wird nun rund vier Wochen fehlen. Nur gut, dass die SG 99 mit Kathrin Günther eine zweite Nummer eins in ihren Reihen weiß. Julia Schürmann, Torhüterin der zweiten Mannschaft, wird für den Fall der Fälle auf der Reservebank sitzen. Ähnlich wie in der eine Woche später beginnenden Meisterschaftsrunde der Regionalliga Südwest (Heimspiel am Sonntag, 28. August, um 13 Uhr gegen den Aufsteiger FC Bitburg) trägt Andernach auch beim DFB-Pokalauftritt in Bonn die Favoritenbürde. Gelingt der erhoffte Sieg, dann könnte in der zweiten Runde (9. Oktober) nach Leverkusen vielleicht ein weiterer Bundesligist seine Visitenkarte im Andernacher Stadion abgeben – dann würde jedoch der „Ernstfall“ geprobt.

 

Das Bäckerjungen-Magazin (Ausgabe 2) zur Ansicht und/oder zum Download

Die Ausgabe 2 des neuen Bäckerjungen-Magazins zum Rheinlandliga-Heimspiel der 1. Männermannschaft unserer SG 99 Andernach gegen den SV Leiwen-Köwerich (Mittwoch, 17. August, 19.30 Uhr - Stadion-Kunstrasenplatz) gibt's HIER als digitale Version (20 Seiten / 6,5 MB) zur Ansicht und/oder zum Download. In der Heftmitte: das aktuelle Teamfoto der 2. Männermannschaft im Panoramaformat. Wir wünschen viel Lesevergnügen !

 

Pünktlich zum Saisonstart: Das erste Bäckerjungen-Magazin zum Download

Pünktlich zum ersten Rheinlandliga-Heimspiel der 1. Männermannschaft unserer SG 99 Andernach gegen die SG Saartal Irsch/Schoden/Ockfen (Sonntag, 7. August, 15 Uhr - Stadion-Kunstrasenplatz) gibt's die Ausgabe 1 des nagelneuen Bäckerjungen-Magazins HIER als digitale Version (20 Seiten / 6,7 MB) zum Download. In der Heftmitte: das aktuelle Teamfoto im Panoramaformat. Wir wünschen viel Lesevergnügen !


 

Laufduell im Mittelfeld: Die ballführende Leverkusenerin Rebecca Knaak (mit der 15 auf der Hose) wird hier attackiert von Isabelle Stümper, ganz rechts beobachtet von SG-99-Teamkollegin Desiree Hennig. Foto: Andreas Walz


Achtbar: SG 99 unterliegt lediglich mit 0:2 dem Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen

Nach dem achtbaren 1:1 gegen den Zweitligisten Schott Mainz zog sich die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach auch gegen einen weiteren scheinbar übermächtigen Gegner ganz ordentlich aus der Affäre: Im Duell mit dem Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen musste sich die Elf von Trainer Kappy Stümper lediglich mit 0:2 (0:2) geschlagen geben. Entsprechend zufrieden war auch der Coach mit der Darbietung des Regionalliga-Vizemeisters: „In dieser Höhe gegen eine Mannschaft dieses Formats zu verlieren, ist keine Schande. Es war ein gelungener Test, besonders in der zweiten Halbzeit war ich mit der Leistung zufrieden.“ Bei einem Leverkusener Lattenkopfball (9.) hatten die Bäckermädchen noch das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite, doch das war nach 20 Minuten aufgebraucht. Nach einer mustergültigen Kombination stand Lisa Schwab alleine vor Torhüterin Katrin Günther und ließ der beim 0:1 keine Abwehrchance. Verletzungspech für Andernach etwa Mitte der ersten Hälfte: Neuzugang Lisa Umbach knickte um und musste schon frühzeitig ausgewechselt werden. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff hielt der tief gestaffelte Gastgeber weitere Gefahr vom eigenen Tor fern, doch dann traf Merle Barth per Kopfball zum 0:2 (43.).

Im ersten Abschnitt verzeichnete die Werkself gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, doch diese erdrückende Feldüberlegenheit war in der ersten Viertelstunde nach Wiederanpfiff wie weggewischt. Bedingt durch einige Wechsel ging Leverkusen die Grundordnung stückweise verloren, das hätte Jasmin Stümper fast mit dem Anschlusstreffer bestraft. Beim ersten Versuch zielte sie freistehend knapp am linken Pfosten vorbei (47.), kaum 90 Sekunden später scheiterte sie in zentraler Position an der aufmerksamen Bayer-Schlussfrau Leonie Doege, die im Mai noch Europameister mit der deutschen U17 in Weißrussland geworden war. Nach etwa einer Stunde nahm Leverkusen wieder das Heft fest in die Hand, verpasste es aber speziell bei zwei Gelegenheiten der Schweizer Nationalspielerin Rachel Rinast (67., 79.), das Ergebnis für das Ensemble um Trainer Thomas Obliers noch etwas in die Höhe zu schrauben. Beim dritten Testspiel am kommenden Sonntag (13 Uhr) muss sich die SG 99 auf dem Rasenplatz des Andernacher Stadions mit einem Gegner auf Augenhöhe messen: der 1. FC Köln II landete in der abgelaufenen Saison auf Platz zwei der Regionalliga West.

SG 99 Andernach: Günther (60. König) – Hennig (67. Preußner), Engels, Schumacher, Schneider – I. Stümper, Wagner (67. Wiersch) – Langenfeld, Umbach (27. Sebastian), Sternitzke (75. Jülich) – J. Stümper.

 

Bundesligist Bayer 04 Leverkusen spielt am Samstag in Andernach - Eintritt frei

Frauen-Bundesligist Bayer 04 Leverkusen gibt sich im Andernacher Stadion die Ehre: Die Schützlinge von Trainer Thomas Obliers treten am Samstag um 15 Uhr im Testspiel bei unserer SG 99 an. Erfreuliche Nachricht in diesem Zusammenhang für alle Fans: Da die Andernacher Frauen- und Mädchenabteilung im Sommer ihren zehnten Geburtstag gefeiert hat, ist der Eintritt frei sozusagen als nachträgliches Geschenk des Vereins an alle Interessierten. „Eine reizvolle Begegnung“, urteilt Kappy Stümper, der Trainer der gastgebenden Bäckermädchen: „Außerdem freue ich mich natürlich auf das Wiedersehen mit meinem ehemaligen Cheftrainer. Ich hoffe, dass wir das Ergebnis in erträglichen Grenzen halten können.“ Zur Erinnerung: Obliers war ab der Saison 2009/2010 für zwei Jahre verantwortlich für die Frauenmannschaft des Bundesligisten SC 07 Bad Neuenahr – just zu jener Zeit, als Stümper die zweite Garde der Kurstädterinnen unter seinen Fittichen hatte. Zurück zum aktuellen Geschehen: Beim respektablen 1:1 vor rund zwei Wochen gegen den Zweitligisten TSV Schott Mainz – am Sonntag übrigens der nächste Leverkusener Gegner – präsentierte sich die SG 99 in erstaunlich guter Frühform. Ob die Leistungsstärke des Regionalliga-Vizemeisters allerdings ausreicht, um über weite Strecken gegen Bayer mitzuhalten, bleibt abzuwarten.

Verzichten muss die Werkself am Samstag auf Nationalspielerin Annike Krahn, sie befindet sich mit dem DFB-Ensemble auf dem Weg zu den olympischen Spielen in Brasilien. Und ob die drei Leverkusener U19-Nationalspielerinnen Melissa Friedrich, Nina Ehegötz und Carolin Größinger in Andernach spielen werden, steht noch in den Sternen. Alle drei waren am Montag beim bedeutungslosen EM-Gruppenspiel in der Slowakei zwischen Deutschland und Österreich (3:1) im Einsatz und sollen seither „ein paar Tage abschalten, um den Kopf freizubekommen“, wie es Obliers formuliert. Auf jeden Fall dabei ist aber U20-Weltmeisterin Rebecca Knaak. Sie stammt aus Reifferscheid in der Rhein/Ahr-Region, spielte in ihrer Jugend beim damaligen SC 07 Bad Neuenahr und ist von daher noch mit einigen Andernacher Spielerinnen befreundet, deren fußballerische Wiege ebenfalls in der Kurstadt stand. Im Bayer-Kader steht mit Ramona Petzelberger außerdem eine weitere Ex-Neuenahrerin.

Stümper muss im Duell mit dem zwei Klassen höher angesiedelten Kontrahenten auf drei Spielerinnen definitiv verzichten: Sarah Krumscheid und Katja Jubelius fallen weiterhin verletzt aus, Caroline Asteroth befindet sich noch im Urlaub. Hinter dem Einsatz von Maren Weingarz und Jana Sebastian steht ein Fragezeichen. Geschlossen an Bord sind jedoch die vier Neuzugänge. Lisa Umbach, Lisa Wagner (beide vom TuS Issel), Sarah Preußner (reaktiviert, früher SC 07 Bad Neuenahr) und Hannah Jülich werden versuchen, die blau-weißen Farben des Gastgebers würdig zu vertreten. Im Anschluss testet die SG 99 noch zwei weitere Male, bevor am Sonntag, 21. August (14 Uhr), das mit Spannung erwartete Erstrundenspiel im DFB-Pokal auf dem Programm steht. Die Bäckermädchen müssen zwar auswärts antreten, sind im Duell mit dem Mittelrhein-Pokalsieger Spfr Ippendorf auf dem Kunstrasenplatz in der Bonner Netzestraße aber leicht favorisiert. Zuvor muss sich Andernach mit dem 1. FC Köln II (Sonntag, 7. August, 13 Uhr) und Alemannia Aachen (Sonntag, 14. August, 14 Uhr) messen.

 

 

Sonntag, 19. Juni: Schnuppertraining der E- und D-Mädchen zum 10. Geburtstag

Am Sonntag, 19. Juni, wird die Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung unserer SG 99 Andernach auf den Tag genau zehn Jahre alt. Wir nutzen die günstige Gelegenheit und bieten um 14 Uhr ein Schnuppertraining für E- und D-Mädchen (Jahrgang 2004 und jünger) auf dem Kunstrasenplatz im Andernacher Stadion an. Fragen dazu? Dann wendet euch bitte an unseren Mädchenkoordinator Christian Hamm (0163-7818284, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).
Und wer an diesem Sonntag noch Zeit und Lust hat, kann sich gerne auch das letzte Saison-Heimspiel unserer 2. Frauenmannschaft in der Rheinlandliga gegen den SV Holzbach (ab 16.30 Uhr) ansehen. Zum Abschluss gibt es das traditionelle Duell zwischen einer Auswahl unserer 1. Frauenmannschaft, frischgebackener Rheinlandpokal-Sieger, und dem Team unserer Trainer/Betreuer (ab 18.30 Uhr auf dem Kunstrasen-Kleinfeld). Zuschauer sind den ganzen Tag über herzlich willkommen !

 

Die Pokalsieger-Einheit aus Andernach mit (hinten von links) Michael Suckow (stellvertretender Abteilungsleiter), David Ackermann (Physiotherapeut), Dieter Langenfeld (Betreuer), Lena Wiersch, Lynn Bange, Sarah Krumscheid, Eva Langenfeld, Luisa Deckenbrock, Magdalena Schumacher, Kathrin Günther, Jasmin Stümper, Natascha Schneider, Kappy Stümper (Trainer), Bodo Heinemann (Abteilungsleiter) sowie (vorn von links) Karla Engels, Katharina Sternitzke, Desiree Hennig, Kimberly König, Caroline Deckenbrock, Maren Weingarz, Jana Sebastian und Isabelle Stümper.

SG 99 siegt im spannenden Rheinland-Pokalfinale mit 2:1 gegen den TuS Issel

Das Rheinlandpokal-Finale der Frauen zwischen unserer SG 99 Andernach und dem TuS Issel auf dem Rasenplatz des Bad Neuenahrer Apollinarisstadions war wahrlich nichts für schwache Nerven. Allein gemessen an der Vielzahl an Chancen auf beiden Seiten wäre ein 5:5 nach Abpfiff der regulären 90 Minuten nicht verwunderlich gewesen. Zu viele, um sie hier alle noch einmal im Detail zu erwähnen. Da aber Kathrin Günther (Andernach) auf der einen und Dana Gotthard (Issel) auf der anderen Seite zwischen den Pfosten einen absoluten Sahnetag erwischt hatten, fielen vor knapp 400 Zuschauern „nur“ drei Tore. Den Löwenanteil verbuchten die Bäckermädchen vom Rhein, die am Ende mit 2:1 (1:1) äußerst knapp die Oberhand behielten und somit den „Pott“ zum ersten Mal in der nun knapp zehnjährigen Geschichte der Frauen- und Mädchenabteilung nach Andernach holten. Trainer Kappy Stümper, der übrigens vor genau fünf Jahren mit dem damaligen SC 07 Bad Neuenahr II in Andernach den Pokal holte und jetzt in der Kurstadt mit Andernach erfolgreich war, sagte: „Wir haben den Zuschauern etwas geboten. Wir waren eine Idee stärker, vor allem in den ersten 20 Minuten nach der Pause.“ Spielführerin Katharina Sternitzke ergänzte: „Es war ein spannendes Spiel bis zur allerletzten Minute, das war die Krönung einer tollen Saison. Wir sind froh, dass wir vor so vielen Zuschauern gewonnen haben und freuen uns jetzt auf die erste DFB-Pokalrunde.“

Natascha Schneider per präzisem Schrägschuss (38.) hatte die SG 99 in Führung gebracht, TuS-Kapitänin Lara Ballmann nur 180 Sekunden später eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft des Gegners konsequent zum Ausgleich genutzt. Ballmanns Pendant Sternitzke, eher weniger bekannt für ihre Kopfballqualitäten, wollte da nicht nachstehen und sorgte nur fünf Minuten nach Wiederanpfiff nach punktgenauer Flanke von Jasmin Stümper mit dem obersten Körperteil für die neuerliche Andernacher Führung. Und die sollte bis zum Ende halten, auch wenn die Moselanerinnen in einer turbulenten Schlussviertelstunde durchaus den Ausgleich hätten erzielen können, wenn nicht gar müssen. Aber auch die SG 99 ließ die eine oder andere gute Gelegenheit ungenutzt verstreichen, den Vorsprung komfortabel in die Höhe zu schrauben. So blieb es beim knappen Resultat, das Andernach nach 2014 erneut den Einzug in die 1. DFB-Pokalrunde am 20./21. August beschert. Keine Frage, dass sie dann im Lager der Bäckermädchen auf ein Heimspiel gegen einen attraktiven Zweitligisten hoffen.

SG 99 Andernach: Günther - Sebastian (84. Bange), I. Stümper, Sternitzke (81. Wiersch), Schneider (55. Hennig), Langenfeld, Schumacher, J. Stümper, Weingarz, Asteroth (90.+2 Deckenbrock), Engels.

Einen ergänzenden Pressetext zum Spiel gibt es im Netz auf der Seite des Fußballverbands Rheinland unter
http://fv-rheinland.de/html/Aktuelles/nid_8740.html

 

Rheinlandpokal-Finale am Sonntag: SG 99 Andernach peilt das Double an

Das Rheinlandpokal-Finale der Fußballfrauen am Sonntag um 16.30 Uhr bildet für unsere SG 99 Andernach den Abschluss einer langen, unterm Strich bisher recht erfolgreichen Saison. Nach dem Gewinn der Futsal-Rheinlandmeisterschaft im Winter und dem zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Südwest mit zehn Punkten Vorsprung auf den Rest des Feldes soll nun möglichst der Pokalgewinn im Duell mit dem TuS Issel folgen. Diese Begegnung geht laut Plan auf dem Rasenplatz des Bad Neuenahrer Apollinarisstadions über die Bühne, kann unter wetterbedingten Umständen aber auch auf einem der benachbarten Kunstrasenplätze ausgetragen werden.Sollte der SG 99 tatsächlich das angepeilte Double gelingen, winkt als Belohnung die Teilnahme an der ersten DFB-Pokalrunde am 20./21. August. Dort wartet dann aller Voraussicht nach ein Zweitligist. Wie das funktioniert, hat Issel im Vorjahr bereits demonstriert: Sowohl unterm schützenden Dach als auch auf freiem Feld schmückte sich das Team des nun scheidenden Trainers Markus Stein jeweils gegen den SC 13 Bad Neuenahr mit dem Titel.

Die Vorherrschaft in der Halle endete nach über zwei Jahren ohne Niederlage am 14. Februar 2016 mit dem 0:2 im Endspiel gegen die SG 99. Und die möchte diesem Coup nun gerne in der Kurstadt den nächsten folgen lassen. Vor zwei Jahren stand die Elf von Coach Kappy Stümper schon einmal im Endspiel, musste sich dort als frischgebackener Rheinlandmeister und Aufsteiger aber dem klar favorisierten 1. FFC Montabaur mit 0:1 nach Verlängerung geschlagen geben. Diesmal sind die Vorzeichen etwas anders, Andernach geht als Vizemeister der Regionalliga leicht favorisiert gegen das nur einen Platz schlechter gestellte Ensemble aus dem Schweicher Vorort ins Rennen. Viermal standen sich beide Mannschaften in den vergangenen zwei Jahren in Punktspielen gegenüber, zumeist mit dem besseren Ende für das Team vom Rhein (8:2, 2:2, 2:1, 1:0). Den jüngsten Kantersieg im April will Coach Stümper beileibe nicht als Maßstab nehmen: „Das war lange Zeit eine ganz enge Angelegenheit. Es wird wieder ein Duell auf Augenhöhe zweier offensivstarker Gegner. Natürlich wollen wir gewinnen, das ist gar keine Frage.“

Mit 76 Treffern (Andernach) respektive 78 (Issel) aus 22 Regionalliga-Spielen demonstrierten beide Mannschaften nachhaltig ihre Qualitäten in der Offensive. Die SG 99 gewann seit November stattliche 14 von 15 Pflichtspielen und holte in diesem Zeitraum 66:13 Tore, nur beim Meister und Zweitliga-Rückkehrer 1. FFC Niederkirchen (1:2) gingen die Bäckermädchen leer aus. Issel gewann seit dem 2:8 in Andernach fünfmal hintereinander und traf dabei 31 Mal ins Schwarze. Angreiferin Karoline Kohr ist mit 24 Erfolgserlebnissen die TuS-Topscorerin, ihre Teamkollegin Anne Blesius (16) steuerte auch einen Löwenanteil bei. Auf der Gegenseite hat die SG 99 ein zielsicheres Quartett aufzuweisen, Spielführerin Katharina Sternitzke (16), Isabelle Stümper und die zurzeit verletzte Sarah Krumscheid (je 13) sowie Jasmin Stümper (12) waren maßgeblich am guten Abschneiden der Bäckermädchen beteiligt, die zudem zum zweiten Mal in Folge die Spitzenposition in der Fairplay-Wertung (nur acht Gelbe Karten im Punktspielbetrieb) einnahmen.

Personell ist bei den Bäckermädchen nach ihrer viertägigen Mallorca-Tour (fast) alles beim Alten: Es fehlen weiterhin die beiden Langzeitausfälle Sarah Krumscheid (Kreuzbandriss) und Katja Jubelius (muskuläre Probleme). Leicht auf der Kippe steht noch der Einsatz von Jana Sebastian, die sich bei der Tour an der Tischtennis-Platte des Hotels eine Scherbe in den Fuß getreten hat, aber dennoch mittrainieren konnte. Böse Erinnerung: Schon 2014 musste sie im Finale gegen Montabaur verletzungsbedingt passen, das soll sich diesmal keinesfalls wiederholen. Die Spielerin mit der Nummer zehn kam schon einmal in den Genuss des Pokalgewinns, im Jahr 2013 erzielte sie noch im Trikot des nicht mehr existenten SC 07 Bad Neuenahr II beim 2:0-Sieg beide Treffer. Der damalige Gegner: der TuS Issel.

 

Zweiter Titel: Die D-Juniorinnen sind Kreismeister 2016

Die D-Juniorinnen der SG 99 Andernach sind Kreismeister im Kreis Rhein/Ahr der Saison 2015/16 und folgen somit den C-Juniorinnen, die eine Woche zuvor ebenfalls Kreismeister wurden. Im vermeintlichen Spitzenspiel konnten die Bäckermädchen einen zwei Punkte Rückstand zum Tabellenführer mit einem 7:0 im letzten Spiel gegen den Spitzenreiter aus Mendig aufholen.
Das Spitzenspiel zwischen der SG 99 Andernach und der SG Eintracht Mendig/Bell entpuppte sich jedoch Einbahnstraßenfußball. Bereits früh in der Partie bekamen die Bäckermädchen einen Freistoß zugesprochen und Carolin Becker (2.) hämmerte den Ball in den Winkel zum 1:0. Das frühe Tor schaffte viel Aufwind für die Heimmannschaft und nach schönem Zuspiel von Kerstin Schwarz versenkte Pia Foehrmann (5.) den Ball im Tor der Mendiger. Auch wenn die Bäckermädchen fortan stärker waren, ereignete sich nichts Nennenswertes und so ging es mit 2:0 in die Pause. Sollte sich Mendig zum Seitenwechsel vorgenommen haben, noch einmal anzugreifen, so durchkreuzte Elina Zweigle mit einem schnellen Doppelpack (31./34.) den Plan. Eine konzentrierte und offensive Leistung der Bäckermädchen resultierte zu zahlreichen Torchancen und schönen Zusammenspielen. Als mal wieder Zweigle (41./43.) zum 6:0 traf, war der Titel den Andernacherinnen nicht mehr zu nehmen. Den 7:0 Endstand erzielte Luisa Theis (59.) nach toller Hereingabe von der rechten Seite. Trainerin Lara Kreienbaum war nach dem Spiel äußerst glücklich: "Ich freue mich darüber, dass sie sich im letzten Spiel selbst dafür belohnt haben, eine super Saison gespielt zu haben. Sie haben immer alles gegeben, für einander gespielt und das macht ich als Trainerin sehr stolz!"
Weiter geht es für die D-Juniorinnen am 26. Juni zur Rheinlandmeisterschaft nach Rübenach.

 

C-Juniorinnen sind Kreismeister 2016

Zum ersten Mal in der nun zehnjährigen Geschichte der Frauen- und Mädchenabteilung der SG 99 Andernach ist es einer Mannschaft gelungen, verlustpunktfrei den Meistertitel zu holen: Die Rede ist von unseren C-Juniorinnen (Jahrgänge 2001/02), die dieses Kunststück heute mit dem 6:1 (3:0) im Spitzenspiel der Rhein/Ahr-Kreisliga gegen die SG Eintracht Mendig/Bell perfekt machten.
Die Bäckermädchen kamen gut in die Partie und erspielten sich die ersten Torchancen. Gegen den Tabellenzweiten trafen Celina Wagner (11.) und Hannah Ackermann (15.) zu einer schnellen und verdienten Führung. Durch ein konsequentes Pressing und viel Einsatz ließen die Bäckermädchen keine Torchance zu. Als Wagner mit ihrem zweiten Treffen (26.) nach schönem Zusammenspiel zum 3:0 Halbzeitstand traf, wurde die Meisterschaft greifbar. Allerdings kam die SG etwas unkonzentriert aus der Pause und Alina Neumann von Mendig (43.) verkürzte mit dem einzigen Torschuss des Gegners zum 3:1. Danach drehten die Bäckermädchen wieder auf und die überragend spielende Wagner (52.) und Antonia Fedl (55.) erhöhten binnen drei Minuten zum 5:1. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Bäckermädchen sich den Titel nicht mehr nehmen lassen würden. Den Höhepunkt setzte Fedl (65.) in einem technisch ansehnlichen und am Ende einseitigen Spiel. Trainer Christian Hamm war äußerst zufrieden und glücklich: „Ich bin stolz auf die gesamte Mannschaft – nicht nur heute. Wir haben über die gesamte Saison einen dominanten und spielerisch ansehnlichen Fußball gespielt. Die Mädels waren wirklich super und haben sich die Meisterschaft absolut verdient.“
Im Anschluss wurde angemessen gefeiert und der Saisonabschluss zelebriert. Mit dem Titelgewinn stehen die C-Juniorinnen der SG 99 Andernach als Teilnehmer der Rheinlandmeisterschaft fest, die am 25.06 ab 12 Uhr in Bitburg stattfindet.


Die Feierlichkeiten unmittelbar nach Abpiff. Die Wasser- und Sektdusche darf natürlich nicht fehlen. Foto: Sonja Alef

 

Neues Outfit für die 2. Frauenmannschaft der SG 99 Andernach

Die 2. Frauenmannschaft der SG 99 Andernach darf sich über ein neues einheitliches Outfit freuen. Ermöglicht haben das Kristina & Patrick Doll vom monte mare SAUNA-SPA-SPORTS. Die gesamte Mannschaft und das Trainerteam freuen sich über die neuen Anzüge und danken herzlich für diese Unterstützung!

Die 2. Frauenmannschaft in ihren neuen Trainingsanzügen. Foto: Julia Portugall

 

SG 99 holt zum Abschluss ein schmeichelhaftes 2:1 gegen Bad Neuenahr

Verkehrte Fußball-Welt: Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach verlor im Hinspiel das Derby der Regionalliga Südwest beim SC 13 Bad Neuenahr trotz überlegener Spielweise mit 1:2, siegte aber jetzt beim zweiten Aufeinandertreffen paradoxerweise mit einer recht überschaubaren Leistung mit dem gespiegelten Ergebnis. Um beim aktuellen 2:1 (1:1) im Andernacher Stadion überhaupt nach 17 Minuten in Führung gehen zu können, benötigten die Bäckermädchen die unfreiwillige Schützenhilfe der gegnerischen Torfrau. Jana Theisen, in Personalunion auch Kapitänin des SC 13, ließ einen zwar platzierten, aber nicht sonderlich scharf getretenen Ball von Maren Weingarz durch die Hände gleiten. Anstatt entschlossen hinterher zu gehen, sah sie konsterniert zu, wie das Spielgerät praktisch in Zeitlupe ins Netz sprang. Beim Ausgleich war ihre Kollegin auf der Gegenseite auch etwas indisponiert. Nach einem Lattenkracher von Lena Fehrenbach schaltete Johanna Kuhn beim Abpraller am schnellsten und überlupfte die irritierte Kimberly König per platziertem Kopfball (34.). Ein weiterer Theisen-Schnitzer hätte die SG 99 fast wieder nach vorne gebracht: Beim Rückpass holperte ihr der Ball unter der Fußsohle hindurch und näherte sich gefährlich der Torlinie, doch diesmal war die Nummer eins der Kurstädterinnen rechtzeitig zur Stelle (40.).

Etwas mehr als fünf Minuten waren im zweiten Abschnitt absolviert, da stellte die Andernacher Spielführerin Katharina Sternitzke mit einem „Pfingstsonntagsschuss“ den zahlenmäßigen Endstand her – es war ihr 16. Saisontreffer. Auf dem strapazierten Rasen, tags zuvor ging auf diesem Untergrund der Rasselstein-Cup der C-Junioren über die Bühne, nahm Bad Neuenahr im Anschluss das Heft in die Hand, der Gastgeber kam kaum noch gefährlich vor das Tor der nun aufmerksamen Theisen. Zweimal stand dem Vizemeister das Glück zur Seite, als der Ball einmal ans Aluminium klatschte und bei einem weiteren Versuch nur knapp das Ziel verfehlte. Und der durchaus verdiente Ausgleich wollte dem SC 13 auch nicht gelingen, als Kuhn einmal mehr in zentraler Position vorm Andernacher Gehäuse zum Kopfball kam, der jedoch von Keeperin Kathrin Günther meisterlich entschärft wurde (80.). Sie war rund 20 Minuten vor Schluss für die mit einem Muskelfaserriss ausgeschiedene König ins Spiel gekommen.

Kappy Stümper, Trainer der SG 99, atmete nach dem Schlusspfiff erst einmal tief durch: „Hauptsache gewonnen. Gegen einen kämpferisch wirklich guten Gegner konnten wir unsere spielerischen Qualitäten nicht wie gewohnt entfalten.“ Unterm Strich  war's aber der zehnte Sieg im elften Rückrundenspiel, damit liegen die Bäckermädchen im Endklassement als Tabellenzweiter stattliche zehn Zähler vorm Dritten TuS Issel. Und der ist bekanntermaßen der Gegner am Sonntag, 5. Juni (16.30 Uhr), beim Rheinlandpokal-Finale in Bad Neuenahr. Vom 26. bis 29. Mai geht es für das Andernacher Team aber zunächst einmal auf Abschlusstour nach Mallorca...

Glück für die SG 99 in dieser Szene: Der gefährliche Kopfball von Johanna Kuhn (Dritte von rechts) wird in wenigen Bruchteilen einer Sekunde später von der reaktionsschnellen Andernacher Torhüterin Kathrin Günther entschärft. Foto: Norbert J. Becker

 

Regionalliga-Abschluss: SG 99 erwartet den SC 13 Bad Neuenahr

Finale Runde in der Frauen-Regionalliga Südwest: Am Pfingstsonntag um 14 Uhr spielt unsere SG 99 Andernach zum Abschluss einer recht erfolgreichen Saison auf dem Stadion-Rasenplatz gegen den SC 13 Bad Neuenahr. Streng genommen ein Muster ohne Wert für den Gastgeber, denn am zweiten Tabellenplatz im Endklassement ist überhaupt nicht mehr zu rütteln. Dennoch ist das beileibe kein Spiel wie jedes andere, daran lässt auch der Andernacher Trainer Kappy Stümper überhaupt keinen Zweifel: „Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Und gerade hier möchten wir natürlich gerne unsere in dieser Saison als Mannschaft erarbeitete Vormachtstellung im Rheinland dokumentieren. Es ist ja auch die Generalprobe vor unserem Pokalfinale und somit ein guter Test gegen ein Team auf Augenhöhe.“ Im Hinspiel behielt der zuletzt schwächelnde SC 13 (ein Unentschieden, drei Niederlagen) dank der beiden Tore der aktuell aber verletzt fehlenden Fatbardha Sekiraca im Apollinarisstadion mit 2:1 die Oberhand, Magdalena Schumacher hatte die Farben der Bäckermädchen seinerzeit in Führung geschossen.

Zu Hause konnte die SG 99 gegen Bad Neuenahr noch nicht gewinnen, einem 1:1 in der Vorsaison folgte zwei Monate später ein ernüchterndes 0:2 im Rheinlandpokal-Achtelfinale. Diese Bilanz möchte der Gastgeber nur allzu gerne verschönern, zumal die Vorzeichen diesmal ein wenig anders aussehen: Andernach hat Platz zwei mit zehn Punkten Vorsprung auf den Rest des Feldes längst zementiert, die Gäste – derzeit Fünfter – könnten sich mit einem Sieg im allergünstigsten Fall noch auf den dritten Rang vorarbeiten, wenn die übrige Konkurrenz mitspielt. Während der kommende Gegner aus der Kurstadt im Pokalwettbewerb in der Vorschlussrunde mit 3:5 die Segel beim TuS Issel streichen musste, zog die SG 99 mit dem 6:1 beim SV Holzbach ins Endspiel am 5. Juni in Bad Neuenahr ein. Personell ist bei der SG 99 derzeit alles im Lot, bis auf die Langzeitverletzten steht Coach Stümper der gesamte Kader zur Verfügung.

Szene aus dem Hinspiel im Apollinarisstadion: Die Andernacherin Natascha Schneider (ganz rechts) beharkt hier Fatbardha Sekiraca, die aktuell allerdings verletzt fehlende Doppeltorschützin des SC 13. Ganz links beobachtet Eva Langenfeld den Ausgang des Zweikampfes ihrer Teamkollegin. Foto: Norbert J. Becker

 

SG 99 münzt Pausenrückstand in Göcklingen noch in einen 3:1-Sieg um

Geduld - das war die Devise, die Trainer Kappy Stümper vor dem 21. und zugleich vorletzten Saisonspiel seiner SG 99 Andernach in der Frauen-Regionalliga Südwest ausgegeben hatte. Und die war in der Tat gefragt im Duell beim Tabellenvorletzten FFV Fortuna Göcklingen, der sich mit aller Macht und oft über die Grenze der erlaubten Mittel hinweg gegen den Abstieg stemmte, sich aber am Ende dann doch mit 1:3 (1:0) geschlagen geben musste. Diese Niederlage besiegelte den Sturz des nach dem Abpfiff sichtlich geknickten Gastgebers in die Verbandsliga. Einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft der Bäckermädchen, die kurzfristig auch noch auf Maren Weingarz verzichten mussten, nutzte Göcklingen durch Lena Simon zur schmeichelhaften Führung (17.). Der Vizemeister hatte schon zu diesem Zeitpunkt mehr vom Spiel und auch gute Chancen – unter anderem traf Magdalena Schumacher nur die Latte –, musste aber eine geschlagene Stunde warten, bevor Kapitänin Katharina Sternitzke per Freistoß den längst überfälligen Ausgleich markierte. Eine weitere Standardsituation brachte die SG 99 sechs Minuten vor dem Abpfiff in Front: Erneut trat Sternitzke zum Freistoß an, doch der relativ lasch getretene Ball ging ins Ziel, weil Isabelle Stümper die Schussbahn kreuzte und FFV-Torhüterin Anja Kempf so nachhaltig irritierte.

Die spielende Co-Trainerin sorgte rund 60 Sekunden vor dem Abpfiff selbst für die Entscheidung und das finale 3:1, als sie Göcklingen den Ball im Spielaufbau abluchste und der weit vor ihrem Tor postierten Kempf mit einem präzisen Passierschuss aus rund 35 Metern Entfernung das Nachsehen erteilte. Anne Bauer, Leihgabe der zweiten Mannschaft und an diesem sonnigen Nachmittag einzige Auswechselspielerin auf der Andernacher Reservebank, hätte nach ihrer Hereinnahme fast sogar einen Treffer zur Ausbeute beigesteuert, verzog aber freistehend ganz knapp. „Nach einer insgesamt schlechten ersten Halbzeit und einem Donnerwetter in der Kabine haben wir uns dann noch gefangen. Ein Sonderlob geht an Maggi Schumacher, die uns hinten in der schwächeren Phase vor der Pause bei den langen Bällen des Gegners ein enormer Rückhalt war“, gab Coach Stümper zu Protokoll. Zum Abschluss der Saison trifft die SG 99 am Pfingstsonntag um 14 Uhr auf dem Rasenplatz des Andernacher Stadions auf den SC 13 Bad Neuenahr.

SG 99 Andernach: König - Hennig, Wiersch, Schumacher, Bange - Langenfeld, Asteroth - Schneider (76. Bauer), Isabelle Stümper, Sternitzke - Sebastian.

 

 

SG 99 tritt personell angeschlagen beim FFV Fortuna Göcklingen an

Mehr als nur eine Pflichtaufgabe ist das vorletzte Saisonspiel unserer SG 99 Andernach in der Frauen-Regionalliga Südwest: Der zweite Platz ist zwar schon in Stein gemeißelt, beim Vorletzten FFV Fortuna Göcklingen peilen die Bäckermädchen am Sonntag um 15 Uhr aber aus zwei Gründen die drei Punkte an. Zum einen verlangt Trainer Kappy Stümper auch beim vermeintlichen Außenseiter 100-prozentigen Einsatzwillen: „Auch wenn die Vizemeisterschaft gesichert ist, wollen wir dort gewinnen. Auf dem kleinen Kunstrasen wird ein geduldiges Agieren gefordert sein. Das zeigen die teilweise knappen Ergebnisse der Göcklinger gegen Spitzenteams.“ Zum anderen will sich die SG 99 mit einem laschen Auftritt nicht den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung gefallen lassen. Denn der Gastgeber braucht noch jeden Zähler im Abstiegskampf, geschenkt gibt es aber nichts. Dass sich der Mitaufsteiger des Vorjahres mit aller Macht gegen den drohenden Fall in die Verbandsliga stemmt, unterstreicht das respektable 0:0 unlängst beim SC 13 Bad Neuenahr. Personell angeschlagen reisen die Bäckermädchen nach Kandel-Minderslachen, wo der FFV seine Heimspiele austrägt. Neben den ohnehin noch länger fehlenden Sarah Krumscheid (Kreuzbandriss) und Katja Jubelius (muskuläre Probleme) stehen am Sonntag auch Jasmin Stümper (berufliche Prüfung) sowie Luisa Deckenbrock und Karla Engels (beide aus privaten Gründen abwesend) nicht zur Verfügung. Natascha Schneider und Jana Sebastian waren unter der Woche krank, sind am Sonntag aber dabei. Damit der Kader wenigstens 14 Spielerinnen umfasst, ist Anne Bauer als Leihgabe der zweiten Mannschaft mit an Bord.

 

Die Spiele unserer Frauen und Mädchen am Wochenende (7./8. Mai)

Frauen-Regionalliga: FFV Fortuna Göcklingen - SG 99 Andernach am Sonntag um 15 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Kandel-Minderslachen.

Frauen-Kreisklasse: SG Landskrone Heimersheim - SG 99 Andernach III am Sonntag um 14 Uhr auf dem Hartplatz in Heimersheim.

B-Juniorinnen-Bezirksliga: JSG Immendorf - SG 99 Andernach am Samstag um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Immendorf.

C-Juniorinnen-Kreisliga: MSG Mayschoß - SG 99 Andernach am Samstag um 15.15 Uhr auf dem Hartplatz in Kreuzberg.


Endspiel erreicht: SG 99 gewinnt Pokal-Halbfinale in Holzbach mit 6:1

Nach 2014 hat sich die erste Mannschaft unserer SG 99 Andernach erneut für das Endspiel um den Rheinlandpokal qualifiziert: Mit 6:1 (4:0) setzte sich die Regionalliga-Elf von Trainer Kappy Stümper in der Vorschlussrunde souverän beim klassentieferen SV Holzbach durch und trifft nun am Sonntag, 5. Juni (16.30 Uhr), auf den TuS Issel, der das zweite Halbfinale mit 5:3 gegen den SC 13 Bad Neuenahr gewann. Einen Start nach Maß erwischten die favorisierten Gäste vor 120 Zuschauern, darunter Verbandspräsident Walter Desch, auf dem Holzbacher Hoppelrasen: Kaum 120 Sekunden waren gespielt, da stand Jana Sebastian nach einem Freistoß von Magdalena Schumacher goldrichtig vorm gegnerischen Tor und brachte die blau-weißen Farben der Bäckermädchen in Führung. Jasmin Stümper verpasste die Möglichkeit zum beruhigenden 2:0, scheiterte aber freistehend an der Holzbacher Schlussfrau Jennifer Vogt (12.). Das hätte sich drei Minuten später beinahe gerächt, als Torjägerin Michaela Blatt per Kopf nur den Pfosten des Andernacher Gehäuses traf (15.). „In der Phase waren wir sehr gut im Spiel“, sagte der Holzbacher Coach Hansi Christmann.

Doch spätestens nach den beiden Treffern der Trainer-Töchter Isabelle (24.) und Jasmin (38.) waren die favorisierten Gäste im Prinzip nicht mehr aus der Erfolgsspur zu drängen. Kapitänin Katharina Sternitzke (42.) setzte noch vor dem Pausenpfiff der Schiedsrichterin Nicole Justen einen drauf. Einmal brandete an diesem Abend dann auch Jubel beim Gastgeber auf, als Jenny Rhein fünf Minuten nach Wiederbeginn den Ehrentreffer des Rheinlandliga-Zweiten erzielte. Die Antwort der SG 99 erfolgte zügig, Jana Sebastian rückte mit ihren Treffern Nummer zwei und drei (55., 64.) an diesem kühlen Abend die Kräfteverhältnisse wieder ins rechte Licht. Danach wechselten beide Mannschaften munter durch, insgesamt erlaubte achtmal wurde die Begegnung wegen Personaltauschs kurzfristig unterbrochen. Andernach blieb bis zum Ende dominant und hätte das Resultat durchaus noch in die Höhe schrauben können, so beispielsweise bei einem Schuss von Caroline Asteroth (84.) an die Unterkante der Holzbacher Latte. Trainer Stümper bilanzierte: „Schön, dass es so glatt gelaufen ist, obwohl auf diesem Platz kein Kombinationsfußball möglich war. Ich bin froh, dass sich keine Spielerin verletzt hat. Kompliment auch an unseren Gegner, der sich hier keinesfalls versteckt hat.“ Kollege Christmann erwiderte: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Es war ein tolles Spiel, um sich zu zeigen. Wir können mit dem 1:6 leben, auch wenn wir uns mehr versprochen hatten.“

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Engels, Schumacher, Weingarz (70. Bange) - Langenfeld, Asteroth - Sebastian, Isabelle Stümper (65. Deckenbrock), Sternitzke (55. Schneider) - Jasmin Stümper (61. Wiersch).

Maren Weingarz allein gegen alle? Der Eindruck täuscht, die SG 99 Andernach war dem Pokalgegner aus Holzbach vor einer ansehnlichen Kulisse zumeist zahlenmäßig überlegen, wie auch das Ergebnis (6:1) klar ausdrückt. Foto: Norbert J. Becker

 

Pokal-Halbfinale in Holzbach: SG 99 hat am Freitag das Endspiel im Visier

Kleine Verschnaufpause in der Frauen-Regionalliga Südwest, nicht aber für drei Vertreter dieser Spielklasse, die im Rheinlandpokal-Halbfinale am jetzt anstehenden Wochenende das Endspiel am 5. Juni im Visier haben. Im direkten Duell treffen am Sonntag (16.30 Uhr) der TuS Issel und der SC 13 Bad Neuenahr aufeinander. Am Freitagabend (20 Uhr) tritt der dritte Drittligist im Bunde, unsere SG 99 Andernach, beim klassentieferen SV Holzbach an. Der Andernacher Trainer Kappy Stümper ist sich der zugedachten Rolle bewusst: „Wir sind der Favorit und wollen unbedingt ins Pokalfinale. Mein Kollege Hansi Christmann wird sein starkes Rheinlandligateam aber sicherlich so motivieren, dass es für uns kein Abendspaziergang auf dem Hunsrück wird.“ Personell hat sich bei den Bäckermädchen in der jüngsten Vergangenheit so gut wie nichts geändert. Stümper hat das Ensemble beisammen, dass am vergangenen Sonntag den 1. FFC Montabaur mit einer 2:0-Niederlage im Gepäck auf die Heimreise in den Westerwald schickte. Hinzu kommt nun noch Defensivspielerin Lena Wiersch, die zuletzt aus privaten Gründen pausierte. Wenn die in der Vorwoche kränkelnde Maren Weingarz wieder zu 100 Prozent fit ist, dürfte für sie wohl ein Platz in der Anfangsformation reserviert sein.

Den letzten Berührungspunkt beider Mannschaften gab es vor rund zweieinhalb Jahren, im letzten gemeinsamen Pflichtspiel am 24. November 2013 kam die SG 99 bei der damals noch unter SG Soonwald firmierenden Einheit nach einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung nicht über ein 3:3 hinaus. Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick nicht sonderlich bemerkenswert erscheint, mit Blick auf die Gesamtbilanz aber schon: Es war das einzige Unentschieden des späteren Verbandsmeisters auf dem Weg in die Regionalliga, alle übrigen 21 Spiele wurden samt und sonders gewonnen. Von der damaligen Formation sind am Freitag mit Kapitänin Katharina Sternitzke, Isabelle Stümper und Desiree Hennig aber nur noch drei Spielerinnen auf dem Holzbacher Rasenplatz dabei. Im Jahr 2014 standen die Andernacherinnen schon einmal im Finale, das ging jedoch mit 0:1 in der Verlängerung gegen Montabaur verloren. Als Underdog war das seinerzeit eine höchst respektable Pokalvorstellung, diesmal sind die Vorzeichen ein wenig anders. Nach dem Gewinn der Futsal-Rheinlandmeisterschaft im Februar peilt die SG 99 nun auch den Gewinn des Freiluftwettbewerbs an. Der Sieger nimmt dann als einziger Verbandsvertreter am lukrativen DFB-Pokal teil, die erste Runde steht am 20./21. August auf dem Programm.

Desiree Hennig (ganz links) – hier beim 2:0 der SG 99 gegen den 1. FFC Montabaur in Aktion –
ist eine von nur noch drei Andernacherinnen, die vor zweieinhalb Jahren beim letzten Aufeinandertreffen
mit dem kommenden Pokalgegner dabei waren. Foto: Andreas Walz

 

Der dritte Streich: SG 99 schlägt Montabaur im Derby verdient mit 2:0

Dritter Sieg im dritten Spiel für die SG 99 Andernach gegen den 1. FFC Montabaur: Nach Hinspiel (3:0) und Rheinlandpokal-Viertelfinale (4:1) mussten sich die Westerwälderinnen auch im Rückrunden-Vergleich der Regionalliga Südwest den Bäckermädchen mit 2:0 (0:0) geschlagen geben.Die erste Halbzeit war nun wirklich nichts für Ästheten: Viel Kampf, aber auch viel Krampf, kaum nennenswerte Torraumszenen. Andernachs Torhüterin Kathrin Günther verlebte insgesamt einen ruhigen Nachmittag, die angeschlagene Lea Maxaner auf der anderen Seite des Stadion-Rasenplatzes musste im ersten Abschnitt nur bei ein paar unpräzisen Distanzschüssen auf der Hut sein.

Das änderte sich schlagartig nach der Pause. Zahlenmäßiger Ausdruck der nun deutlichen Dominanz der Bäckermädchen war das 1:0 durch Spielführerin Katharina Sternitzke, die nach klugem Zuspiel von Teamkollegin Isabelle Stümper den Ball mit Vehemenz ins Montabaurer Tornetz setzte – der war jedoch nicht ganz unhaltbar (56.). Aber der SG 99 war's egal, fortan lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Chance um Chance ließen die Gastgeberinnen gegen den nun harmlosen FFC liegen, bevor die angeschlagene und daher erst sehr spät eingewechselte Maren Weingarz fünf Minuten vor dem Ende das entscheidende 2:0 markierte. Wiederum nach Vorarbeit von Isabelle Stümper musste die 21-Jährige nach dem uneigennützigen Querpass nur noch den Fuß hinhalten. „Solche Tore wünsche ich mir“, lobte Trainer Kappy Stümper die lehrbuchhafte Entstehung des finalen Treffers. Er ergänzte: „Ein verdienter Sieg. In der zweiten Halbzeit waren wir klar überlegen, da hatten wir Chancen für zwei Spiele.“ Ein Sonderlob verdienten sich Caroline Asteroth im defensiven Mittelfeld und auch Innenverteidigerin Karla Engels, die FFC-Angreiferin Milena Schmitt nicht zur Entfaltung kommen ließ. Montabaurs Coach Steffen Hondrich schilderte seine Sicht der Dinge: „Andernach hat eine gute Mannschaft und ist auch verdient Zweiter. Aber heute waren sie nicht so stark wie in der Hinrunde. Dadurch hatten wir die Chance, hier etwas mitzunehmen. Leider ist uns das nicht gelungen.“

Der 14. Saisonerfolg sicherte zugleich den zweiten Tabellenplatz, mit nunmehr acht Punkten Vorsprung auf den Rest des Feldes und nur noch zwei ausstehenden Spielen ist den Stümper-Schützlingen die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Aber es gibt durchaus weitere Ziele: Mit jetzt 45 Zählern ist das Vorjahresergebnis (48) fast erreicht, in den beiden Spielen in Göcklingen (8. Mai) und gegen Bad Neuenahr (15. Mai) kann die 50er-Marke noch übertroffen werden. Zuvor steht das Rheinlandpokal-Halbfinale auf dem Programm: Am kommenden Freitag, 29. April, müssen sich die favorisierten Andernacherinnen auf dem Hunsrück mit dem SV Holzbach messen, das Duell mit dem Tabellenzweiten der höchsten Verbandsklasse wird um 20 Uhr auf dem Rasenplatz in Holzbach angepfiffen.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Engels, Schumacher, Schneider - Langenfeld, Asteroth - Sebastian (77. Weingarz), I. Stümper, Sternitzke - J. Stümper (86. Bange).

Isabelle Stümper (Zweite von links, verdeckt) bereitete gegen Montabaur die beiden Treffer ihrer SG 99-Teamkolleginnen Katharina Sternitzke (rechts beim Kopfballduelll) und Maren Weingarz lehrbuchhaft vor. Foto: Andreas Walz

 

SG 99 trifft am Sonntag zum dritten Mal in dieser Saison auf Montabaur

Ein Regionalliga-Derby jagt das nächste in Andernach: Nach dem Heimspiel gegen den TuS Issel (8:2) wartet nun auf die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 am Sonntag um 14 Uhr (Stadion-Rasenplatz) die Hausaufgabe mit dem 1. FFC Montabaur. Und am 15. Mai treffen die Bäckermädchen zum Saisonabschluss vor eigenem Publikum noch auf den SC 13 Bad Neuenahr. Nach den Resultaten des vergangenen Spieltags braucht die gastgebende Elf um Trainer Kappy Stümper aus drei Spielen nur noch drei Punkte, um den zweiten Platz hinter dem frischgebackenen Meister aus Niederkirchen abzusichern. Die bisherigen Ergebnisse der Saison gegen Montabaur (3:0 im Hinspiel, 4:1 im Rheinlandpokal) geben Anlass zur Hoffnung, dass schon am Sonntag die Platzierung im Klassement fixiert wird. Stümper ist sich aber absolut klar darüber, dass das kein Spaziergang wird gegen die Westerwälderinnen mit FFC-Ikone Anna Zimmermann: „Die Mannschaft zählt zu den stärksten in dieser Klasse. Wir werden sicher nicht so überheblich sein und sie unterschätzen. Aber natürlich glaube ich fest daran, dass uns der dritte Sieg in dieser Saison glückt.“

Auf Lena Wiersch muss die SG 99 aus privaten Gründen definitiv verzichten, hinter dem Einsatz der unter der Woche kranken Maren Weingarz steht noch ein dickes Fragezeichen. Somit kann Stümper wegen Personalknappheit außer Mareike Dietzler keine weitere Spielerin an die zweite Mannschaft abstellen, die am gleichen Tag um 16.30 Uhr im Rheinlandliga-Spiel beim SV Ehrang anzutreten hat. Das Spiel gegen Montabaur ist für die erste Garnitur auch zugleich die Generalprobe fürs Pokalspiel am Freitag, 29. April (20 Uhr), beim Rheinlandliga-Zweiten SV Holzbach. Nur zu gerne möchte Andernach nach 2014 wieder ins Endspiel einziehen, das am 5. Juni in Bad Neuenahr stattfindet.

 

Platz zwei ist der SG 99 nach dem 2:0 in Wörrstadt fast nicht mehr zu nehmen

Der Meistertitel in der Frauen-Regionalliga Südwest ist vergeben. Mit einem 15:0 (10:0)-Schützenfest gegen das hoffnungslos überforderte Schlusslicht DJK Saarwellingen feierte der 1. FFC Niederkirchen vorzeitig die Rückkehr in die Zweitklassigkeit. Und auch der zweite Platz ist schon fast in Stein gemeißelt: Durch das 2:0 (0:0) beim TuS Wörrstadt vergrößerte die erste Mannschaft unserer SG 99 Andernach den Vorsprung auf den Rest des Feldes auf ordentliche sechs Zähler – bei nur noch drei ausstehenden Spielen und der deutlich besseren Tordifferenz wird sich die Elf von Trainer Kappy Stümper die erneute Vizemeisterschaft kaum mehr nehmen lassen. „Glückwunsch nach Niederkirchen zum verdienten Titelgewinn“, verteilte Stümper virtuelle Blumen, um dann den durchwachsenen Auftritt seiner Schützlinge beim ehemaligen Deutschen Meister kritisch zu beleuchten: „Es war eines unserer schwächeren Spiele, aber die musst du auch erst einmal gewinnen. Wir waren zwar deutlich überlegen, haben aber nicht so guten Kombinationsfußball wie in den vorangegangenen Wochen gezeigt.“ Eine geschlagene Stunde lang hielt Josephine Rothmann – Kapitänin, Torfrau und beste Spielerin der ganz in Schwarz gekleideten Wörrstädterinnen – an diesem Nachmittag das drohende Unheil von ihrer Mannschaft fern.

Doch dann lenkten die beiden Töchter des Andernacher Trainers die Begegnung schnell in die vorgegebene Richtung. Isabelle traf aus zentraler Position nach Vorarbeit von Jasmin zum erlösenden 1:0 (61.), vier Minuten später nutzte die zwei Jahre jüngere Schwester die wohl einzige Schwäche von Rothmann zum entscheidenden 2:0. In der Schlussphase der Partie konnte es sich die SG 99 sogar leisten, die an der Hand verletzte zweite Torhüterin Kimberly König mangels alternativem Personal als 13. Feldspielerin ins Gefecht zu werfen. Die Bäckermädchen waren mit nur minimalem Kader nach Wörrstadt gereist und nahmen dabei wegen der Vollsperrung der A61 einen 45 Kilometer langen Umweg auf sich. Lena Wiersch und Lynn Bange aus dem Kader der ersten Garnitur hatten am Abend zuvor der zweiten Mannschaft beim 3:1-Sieg im Rheinlandliga-Derby gegen den FV Rübenach geholfen.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Schneider, Schumacher, Weingarz - Langenfeld, Deckenbrock (57. Asteroth) - Sebastian (85. König), I. Stümper, Sternitzke (76. Engels) - J. Stümper.

Rheinlandpokal-Halbfinale in Holzbach am 29. April

Mittlerweile steht auch der endgültige Termin fürs Rheinlandpokal-Halbfinale fest. Am Freitag, 29. April, um 20 Uhr geht die Partie beim SV Holzbach über die Bühne.

 

Bundesligist Bayer 04 Leverkusen kommt am 30. Juli nach Andernach

Die Saison 2015/16 ist zwar noch nicht unter Dach und Fach, aber schon steht das erste Testspiel in der Vorbereitung für die neue Spielzeit 2016/17. Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach (Regionalliga Südwest) trifft auf den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen mit U20-Weltmeisterin Rebecca Knaak, das hat deren Trainer Thomas Obliers auf entsprechende Anfrage definitiv bestätigt. Die Begegnung mit der Werkself aus der Eliteliga der Republik wird am Samstag, 30. Juli, im Andernacher Stadion über die Bühne gehen. Der Anstoß auf dem Rasenplatz erfolgt um 15 oder 16 Uhr (detaillierte Info folgt). Und noch eine erfreuliche Nachricht in diesem Zusammenhang: Da die Frauen- und Mädchenabteilung unserer SG 99 im Sommer exakt zehn Jahre alt wird, ist der Eintritt frei bei diesem attraktiven Freundschaftsspiel. Also: Termin vormerken, wir freuen uns über jeden Besucher !

U20-Weltmeisterin Rebecca Knaak (am Ball) stammt aus der Rhein/Ahr-Region und wird am 30. Juli mit dem
Bundesliga-Team von Bayer 04 Leverkusen im Andernacher Stadion gegen die SG 99 antreten.

 

Bann gebrochen: SG 99 II schlägt Rübenach im Rheinlandliga-Derby mit 3:1

Der Bann ist gebrochen, das Handgelenk der bedauernswerten Barbara Summerer aber leider auch. Den hart erkämpften 3:1 (0:0)-Sieg unserer 2. Frauenmannschaft im Rheinlandliga-Derby gegen den FV Rübenach mussten die Bäckermädchen teuer bezahlen. Die Partie musste nach einer knappen halben Stunde rund 35 Minuten lang unterbrochen werden, nachdem die Andernacher Angreiferin mit der Nummer elf nach einem luftigen Zweikampf bewusstlos zu Boden gegangen war und sich dabei die erwähnte Fraktur und eine ordentliche Gehirnerschütterung zuzog. Rettungswagen und Notarzt brachten die Verletzte ins Krankenhaus.

Zum weiteren Spielverlauf: Kapitänin Steffi Heydenreich beendete mit dem 1:0-Führungstreffer (52.) die fast siebenstündige (!) Torflaute der SG 99. Jana Dörr (69.) erhöhte scheinbar beruhigend auf 2:0, doch nach dem Anschlusstreffer von Clarissa Menga (72.) wurde es noch einmal eng. Nachwuchsstürmerin Hannah Jülich sorgte schließlich für die Entscheidung, ihren scharfen Torschuss lenkte Olga Kataschewski in der Schlussminute ins eigene Netz. Somit holte die Elf von Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto verdient den ersten Sieg im Jahr 2016.

 

Ergebnisse und Torschützen

Vier Siege, ein Unentschieden, 17:2 Tore - ein fast perfektes Wochenende für die Frauen und Mädchen unserer SG 99 (von Babsis Verletzung natürlich einmal abgesehen). Die Ergebnisse und Torschützen im Detail:

Frauen-Regionalliga:
TuS Wörrstadt - SG 99 Andernach 0:2 (0:0). Tore: Isabelle Stümper, Jasmin Stümper.

Frauen-Rheinlandliga:
SG 99 Andernach II - FV Rübenach 3:1 (0:0). Tore: Steffi Heydenreich, Jana Dörr, Hannah Jülich.

Frauen-Kreisklasse:
SG 99 Andernach III - FSG Rüber 2:0 (2:0). Tore: Anette Klyta, Jana Nett.

C-Juniorinnen-Kreisklasse:
SG 99 Andernach - MSG Spessart 9:0 (4:0). Tore: Antonia Fedl, Hannah Ackermann, Luisa Mais (je 3).

D-Juniorinnen-Kreisliga:
MSG Spessart - SG 99 Andernach 1:1 (1:0). Tor: Carolin Becker.

 

SG 99 reist am Sonntag auf Umwegen zum Regionalliga-Spiel nach Wörrstadt

Ihrem Ruf als angriffsstärkste Einheit der Regionalliga Südwest wurde die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach beim jüngsten 8:2 gegen den TuS Issel voll und ganz gerecht. Mit einem Bruchteil dieser Ausbeute wären die Schützlinge von Trainer Kappy Stümper am Sonntag um 14 Uhr beim TuS Wörrstadt sicher auch zufrieden, sofern unterm Strich erneut drei Punkte stehen. Personell kann der Tabellenzweite im Duell mit dem ehemaligen Bundesligisten (im Hinspiel gab's ein souveränes 5:0 für die SG 99) aller Voraussicht nach auf die erfolgreiche Mannschaft der Vorwoche zurückgreifen. Schwierig gestaltet sich am Sonntag vor allem die Anreise der Bäckermädchen nach Wörrstadt: Wegen der Vollsperrung der A61 zwischen Rheinböllen und Stromberg wird die SG 99 vorsichtshalber einen rund 50 Kilometer langen Umweg via A3 auf sich nehmen.

 

Die Spiele unserer Frauen und Mädchen am Wochenende (16./17. April)

Frauen-Regionalliga: TuS Wörrstadt - SG 99 Andernach am Sonntag um 14 Uhr auf dem Rasenplatz in Wörrstadt.

Frauen-Rheinlandliga: SG 99 Andernach II - FV Rübenach am Samstag um 19 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Frauen-Kreisklasse: SG 99 Andernach III - FSG Rüber am Sonntag um 12.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

C-Juniorinnen-Kreisklasse: SG 99 Andernach - MSG Spessart am Sonntag um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

D-Juniorinnen-Kreisliga: MSG Spessart - SG 99 Andernach am Sonntag um 11 Uhr auf dem Hartplatz in Spessart.


8:2 - SG 99 spielt sich gegen Issel nach der Pause in einen Rausch

8:2 – was auf den ersten Blick aussieht wie der Kantersieg einer Fußball-Spitzenmannschaft gegen einen Abstiegskandidaten, ist vielmehr das Ergebnis des Duells zwischen dem Tabellenzweiten und -vierten der Frauen-Regionalliga Südwest. Dabei hatte es beim Pausenstand von 1:0 zwischen unserer SG 99 Andernach und dem TuS Issel im bis dahin offenen Verbandsderby noch nach einem relativ torarmen Spiel ausgesehen. Wobei es auch schon da locker 3:2 hätte stehen können: Anne Blesius vergab zwei dicke Gelegenheiten für Issel (11., 44.), auf der Gegenseite scheiterte Isabelle Stümper freistehend an TuS-Torhüterin Jana Robin (43.). Einem regulären Treffer der SG 99 nach 31 Minuten verweigerte Schiedsrichter Christian Fritzen wegen angeblicher Abseitsstellung die Anerkennung. Das einzige Tor des ersten Abschnitts blieb somit Natascha Schneider vorbehalten, die nach einem Lattenabpraller am schnellsten reagierte und den Ball über die Linie drückte (23.).

Was eine knappe Stunde lang ein Kräftemessen auf Augenhöhe war, geriet jedoch flugs zu einer einseitigen Angelegenheit. Caroline Asteroth erhöhte kaum 60 Sekunden nach Wiederanpfiff scheinbar beruhigend auf 2:0, dann schafften die Gäste den zu diesem Zeitpunkt verdienten Anschlusstreffer durch Blesius (59.) nach vorherigem Aluminiumknaller von Julia Oberhausen (54.). Und das war paradoxerweise so etwas wie die Initialzündung für die Bäckermädchen, die sich fortan in einen Rausch spielten. Kapitänin Katharina Sternitzke (61.) und Jasmin Stümper (65.) lenkten die Begegnung binnen kürzester Zeit in die gewünschte Richtung, nach einer elfminütigen Verschnaufpause wurde der Zwischenstand von 4:1 bis zum Abpfiff sogar noch gedoppelt. Die eingewechselte Jana Sebastian (76.), Sternitzke per ergänzendem Doppelpack (81., 83.) und Magdalena Schumacher (89.) schraubten das Resultat in schwindelerregende Höhen, unterbrochen vom 5:2 der nie aufsteckenden Isseler durch Christina Rosen (78.). Kurios war die Entstehung des sechsten Andernacher Treffers: Robin schoss beim Klärungsversuch die eingewechselte Elena Burg um, den abprallenden Ball setzte Sternitzke von der Strafraumgrenze ins verwaiste Gästegehäuse.

Während TuS-Trainer Markus Stein angesichts der letzten halben Stunde restlos bedient wirkte, zeigte sich Kollege Kappy Stümper natürlich zufrieden, auch wenn ihm die erste Halbzeit nicht so gefallen hatte: „Die kritischen Worte in der Kabine habe ich meiner Co-Trainerin überlassen. In den ersten 45 Minuten hat sich noch das Fehlen der verletzten Sarah Krumscheid bemerkbar gemacht, da standen wir auch viel zu tief.“ Und dann fügte er lobende Worte an: „Schön, dass wir ein Spitzenteam der Liga so klar schlagen konnten, auch wenn das Ergebnis über den wahren Spielverlauf hinwegtäuscht. Die zweite Halbzeit war aber fast perfekt.“ So kann es nach Stümpers Auffassung natürlich gerne weitergehen, wenn am kommenden Sonntag um 14 Uhr das Auswärtsspiel beim TuS Wörrstadt auf dem Programm steht

SG 99 Andernach: Günther - Hennig (66. Sebastian), Engels, Schumacher, Weingarz - Langenfeld, Asteroth - Schneider (81. Bange), I. Stümper, Sternitzke - J. Stümper (71. Deckenbrock).

Im Bild die beiden Damen, die sich gegen Issel als "Türöffner" betätigten: Natascha Schneider (ganz rechts) traf nach
23 Minuten zum 1:0 für die SG 99, Caroline Asteroth (links daneben) schaffte kaum 60 Sekunden nach Wiederanpfiff
das 2:0. Foto: Andreas Walz

 

SG 99 erwartet den TuS Issel - Im Pokal-Halbfinale geht's zum SV Holzbach

Das Ende der alten Serie soll zugleich der Beginn einer neuen sein: Nach der ersten Niederlage seit dem 15. November 2015 will die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach im nun folgenden Heimspiel der Regionalliga Südwest ihre bisher gute Bilanz gegen den TuS Issel (zwei Siege, ein Unentschieden) weiter ausbauen. Die Begegnung mit dem Rheinland-Rivalen wird am Sonntag um 13 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz angepfiffen. Dabei müssen die Bäckermädchen den Ausfall von Sarah Krumscheid verkraften, die sich beim 1:2 gegen den Tabellenführer Niederkirchen einen Kreuzbandriss zugezogen hat und nun mehrere Monate auf Eis liegt. Der Ausfall der Spielmacherin wiegt schon schwer genug, jetzt verletzte sich zu allem Überfluss auch noch Torfrau Kimberly König beim Abschlusstraining. Ein Bänderriss und eine Knochenabsplitterung im kleinen Finger der rechten Hand wirft sie aller Voraussicht nach drei Wochen aus der Bahn. „Wir sind ja lange von solch schweren Verletzungen verschont geblieben. Aber jetzt in der Schlussphase der Saison ist das natürlich besonders ärgerlich“, sagt Trainer Kappy Stümper. Auf Katja Jubelius muss er außerdem im restlichen Saisonverlauf komplett verzichten, die quirlige Mittelfeldspielerin bat aufgrund anhaltender Muskelprobleme um eine regenerative Auszeit.

Fünf Punktspiele hat die SG 99 noch zu absolvieren, davon drei vor eigenem Publikum – und dies ausnahmslos gegen die Konkurrenz aus dem Verbandsgebiet: Nach dem Derby gegen Issel treffen die Bäckermädchen noch auf den 1. FFC Montabaur (24. April) und zum Saisonabschluss am Pfingstsonntag (15. Mai) auf den SC 13 Bad Neuenahr. Und zwischenzeitlich dürfen sich die Andernacherinnen auch noch im Rheinlandpokal-Halbfinale beweisen. Die SG 99 muss zwar zum vierten Mal hintereinander auswärts antreten, doch das Los bescherte mit dem Rheinlandliga-Dritten SV Holzbach den vermeintlich leichtesten Gegner. Laut Rahmenterminplan soll die Begegnung am Sonntag, 1. Mai, ausgetragen werden. Gut möglich aber, dass die Partie auf den Freitag (29. April) vorgezogen wird, weil Holzbachs Trainer Hansi Christmann tags darauf eine Kreuzfahrt antritt. Im Finale am Sonntag, 5. Juni (16.30 Uhr), wartet dann der Sieger der zweiten Vorschlussrunden-Begegnung. Hier kommt es zur Neuauflage des Vorjahresendspiels, in Altendiez gewann der TuS Issel damals mit 2:0 gegen den SC 13 Bad Neuenahr. Diesmal genießt die Elf aus dem Schweicher Vorort jedoch Heimrecht. Der SC 13 möchte aber auch diesen Auftritt unbedingt ohne Schaden überstehen, schließlich wird das finale Spiel des Pokal-Wettbewerbs vor der eigenen Haustür im Apollinarisstadion ausgetragen.

 

Die Spiele unserer Frauen und Mädchen am Wochenende (9./10. April)

 

Frauen-Regionalliga: SG 99 Andernach - TuS Issel am Sonntag um 13 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

B-Juniorinnen-Bezirksliga: SG 99 Andernach - TuS Oberwinter am Samstag um 15.15 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

C-Juniorinnen-Kreisklasse: SG 99 Andernach - VfB Polch am Sonntag um 10.45 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

D-Juniorinnen-Kreisliga: SG Eintracht Mendig/Bell - SG 99 Andernach am Sonntag um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig.


Sarah Krumscheid verletzt sich schwer beim 1:2 der SG 99 in Niederkirchen

Eine vermeidbare Niederlage kassierte die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach im Spitzenspiel der Regionalliga Südwest beim 1. FFC Niederkirchen: Im Duell der beiden treffsichersten und abwehrstärksten Teams musste sich der Tabellenzweite beim designierten Meister letztlich knapp mit 1:2 (0:1) geschlagen geben, für die Gäste war’s die erste Null-Punkte-Runde seit dem 15. November des Vorjahres. Schwerer als der Verlust der drei Punkte wiegt jedoch der Ausfall der Andernacher Mittelfeldspielerin Sarah Krumscheid, zugleich Toptorschützin der Klasse, die sich nach 65 Minuten ohne Fremdeinwirkung schwer verletzte, als sie im viel zu hohen Rasen hängen blieb. Der böse Verdacht bestätigte sich tags darauf: vorderes Kreuzband gerissen, Außenmeniskus kaputt, Innenband gezerrt. Damit ist die Saison für die 23-Jährige sehr zum Bedauern der Bäckermädchen natürlich gelaufen.

Zum Spielverlauf: Eine halbe Stunde lang neutralisierten sich beide Teams auf hohem Niveau, dann nahm die Partie unmittelbar vor dem Abpfiff der ersten Hälfte ordentlich Fahrt auf. In einer zehnminütigen Sturm- und Drangphase der SG 99 traf Jasmin Stümper in Bedrängnis nur die Latte, nachdem sie die Niederkirchener Torfrau Lena Marie Kurz bereits umkurvt hatte (37.). Das sollte sich bitter rächen, nach Hereingabe der agilen FFC-Spielführerin Silvana Arcangioli traf Marie-Kristin Müller auf der Gegenseite zum 1:0 für den Gastgeber (43.). Im zweiten Abschnitt scheiterten sowohl Isabelle Stümper (55.) als auch Natascha Schneider (80.) freistehend vorm Tor an der aufmerksamen Kurz. Zwischenzeitlich hatte Niederkirchen den Sack schon halb zugemacht, nach erneuter Vorleistung von Arcangioli, die nach einer Stunde auch das Aluminium des Andernacher Tores getroffen hatte, erzielte die eingewechselte Kaya Buhl das 2:0 (77.). Die für Krumscheid ins Spiel gekommene Caroline Asteroth verkürzte zwar noch per raffiniertem Heber aus rund 18 Meter Distanz gegen die zu weit vor ihrem Tor postierte Kurz, doch die Schlussoffensive der SG 99 brachte leider kein weiteres Erfolgserlebnis.

Andernachs Trainer Kappy Stümper sagte bedauernd: „Es war ein echtes Spitzenspiel, wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Positiv für unsere Moral war, dass wir auch nach dem 0:2 nicht aufgegeben und bis zum Schluss alles versucht haben. Wirklich bitter, dass sich Sarah so schwer verletzt hat. In der Phase danach hat Niederkirchen auch unseren Schockzustand ausgenutzt.“ Der Tabellenführer benötigt jetzt nur noch sechs Punkte aus fünf Spielen, um die Rückkehr in die Zweite Liga dingfest zu machen. Die SG 99 behauptet mit drei Zählern Vorsprung und einer deutlich besseren Tordifferenz weiterhin den zweiten Platz, weil sich die Konkurrenz auf den folgenden Plätzen ausnahmslos mit einem Unentschieden begnügen musste. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) erwarten die Bäckermädchen den TuS Issel zum Rheinland-Derby auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

SG 99 Andernach: König - Hennig, Engels, Schumacher, Weingarz - Langenfeld, Krumscheid (65. Asteroth) - Sebastian (82. Wiersch), I. Stümper,  Schneider (77. Deckenbrock) - J. Stümper.

Gute Besserung, Sarah ! Die 23-jährige Mittelfeldspielerin unserer SG 99 mit der Nummer 20 (links) -
hier im Zweikampf mit der Wetzlarer U20-Weltmeisterin Kathrin Schermuly - verletzte sich beim
Regionalliga-Spitzenspiel in Niederkirchen schwer und wird ihrer Mannschaft nun eine ganze Weile
schmerzlich fehlen. Foto: Norbert J. Becker

 

1. und 2. Frauenmannschaft der SG 99 müssen zeitgleich beim Spitzenreiter antreten

Fünf Punktsiege in Serie (25:5 Tore), zudem drei unangefochtene Pokalerfolge (17:1 Tore) in der gleichen Zeitspanne machen die Fußballerinnen der SG 99 Andernach in der Regionalliga Südwest zu dem, was landläufig als „Mannschaft der Stunde“ bezeichnet wird. Doch diese Statistik ist nur noch von marginaler Bedeutung, wenn der Tabellenzweite am Sonntag um 14 Uhr beim Branchenprimus 1. FFC 08 Niederkirchen anzutreten hat. Denn der hat ähnlich beeindruckende Werte aufzuweisen und war auch schließlich jenes Team, das den ansonsten treffsicheren Bäckermädchen (fast vier Pflichtspieltore im Schnitt) in der Hinrunde (2:0) eine empfindliche Niederlage beibrachte. Empfindlich insofern, weil damit der Vorsprung des Spitzenreiters auf stattliche zehn Zähler anwuchs und das Meisterschaftsrennen im Prinzip schon entschieden war. Niederkirchen, mit 14 Siegen und nur einem einzigen Unentschieden behaftet, müsste schon unglaublich viel falsch machen, damit die SG 99 als ärgster Verfolger noch halbwegs in Reichweite geraten könnte.

Zumindest will die Elf von Trainer Kappy Stümper der FFC-Weste einen weiteren Fleck hinzufügen. Das heißt konkret: Wenigstens ein Unentschieden soll auf dem 167 Kilometer von Andernach entlegenen Rasenplatz des ehemaligen Bundesligisten herausspringen. Dass Kollege Niko Koutroubis gebührenden Respekt vor Andernach hat, verdeutlicht seine Aussage auf der Niederkirchener Homepage: „Das ist die ist zurzeit stärkste Mannschaft der Liga. Sie haben super Ergebnisse erzielt, in der Rückrunde und im Pokal überzeugen können und diese Spiele sehr dominant gewonnen.“ Dieses Kompliment gibt Stümper artig zurück: „Für mich ist Niederkirchen aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs der Favorit. Ich wünsche mir natürlich, dass wir einen Punkt mit nach Hause nehmen können.“ Verzichten muss die SG 99 auf Lynn Bange (feiert am Sonntag ihren 18. Geburtstag) und Spielführerin Katharina Sternitzke (privat verhindert). Ansonsten kann Coach Stümper auf die erfolgreiche Mannschaft der vergangenen Wochen bauen. Eine ähnlich schwere Aufgabe wartet übrigens auf die zweite Andernacher Mannschaft zur gleichen Stunde in der Rheinlandliga: Ebenfalls um 14 Uhr will die Elf von Trainer Volker Haas beim zu Hause unbesiegten Branchenführer FC Bitburg zumindest die seit dem Ablauf der Winterpause andauernde Torflaute beenden.

Kein Vorbeikommen: Beim Pokalspiel in Montabaur (4:1) schirmt Isabelle Stümper (links),
spielende Co-Trainerin der SG 99, den Ball geschickt gegen FFC-Kapitänin Anna Zimmermann ab.
Ob die Bäckermädchen auch den Tabellenführer Niederkirchen auf Distanz halten können? Foto: Norbert J. Becker

 

C7-Juniorinnen der SG 99 spielen im Pokal-Halbfinale beim FV Rübenach

Berlin ? Wir wollen (noch) nicht nach Berlin ! Bad Neuenahr ist das naheliegende Ziel. Die C7-Juniorinnen unserer SG 99 Andernach sind terminlich der 1. Frauenmannschaft einen kleinen Schritt voraus, am kommenden Sonntag (3. April) steht um 10.40 Uhr beim FV Rübenach das Rheinlandpokal-Halbfinale auf dem Programm (Kunstrasenplatz "Am Mühlenteich"). Der Sieger dieser Begegnung trifft im Endspiel am Freitag, 3. Juni (18 Uhr), in der Kurstadt auf die SG Hundsangen. Wir drücken natürlich die Daumen und hoffen, dass die Mannschaft von Trainer Christian Hamm und Co-Trainerin Luisa Elzer als leuchtendes Beispiel vorangeht und den Finaleinzug schafft. Good luck, girls ! Und wenn alles wunschgemäß verläuft, dann beschreiten die geringfügig älteren Damen am Sonntag, 1. Mai (Gegner noch offen), in ihrem Halbfinale den gleichen Weg. Das Endspiel der Frauen findet ebenfalls in Bad Neuenahr statt (Sonntag, 5. Juni 16.30 Uhr). Falls das alles reibungslos klappt und die jeweiligen Gegner keine (sportlichen) Einwände haben, können wir dann auch mal über Berlin reden...


Pokal-Halbfinale erreicht: SG 99 gewinnt mit 4:1 beim 1. FFC Montabaur

Schon zum zweiten Mal hat die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach im noch relativ jungen Jahr den 1. FFC Montabaur auf dem Weg zu einem Titelgewinn aus dem Rennen geworfen: Nachdem der spätere Futsal-Rheinlandmeister die Westerwälderinnen unterm schützenden Hallendach im Februar mit 3:2 im Halbfinale ausgeschaltet hatte, gelang nun im Freiluftspiel ein verdientes 4:1 (2:1) auf dem Rasenplatz in Eschelbach. Damit ziehen die Bäckermädchen nach 2014 erneut in die Vorschlussrunde des Rheinlandpokals ein, diese Begegnung steht am Sonntag, 1. Mai, auf dem Programm. Die SG 99 war von Beginn an optisch überlegen, konnte sich aber zweimal bei Torhüterin Kathrin Günther bedanken, die in brenzligen Situationen kühlen Kopf bewahrte und jeweils glänzend parierte. Der Türöffner war ein 35-Meter-Freistoß von Innenverteidigerin Magdalena Schumacher, den sie in der ihr eigenen Art mit Vehemenz in den Winkel des FFC-Gehäuses beförderte (25.). „Das war so etwas wie das Tor des Monats“, lobte Trainer Kappy Stümper. Schon vor der Pause bahnte sich eine Vorentscheidung an, als Jasmin Stümper auf 2:0 erhöhte (39.). Doch knapp drei Minuten danach bekam Karla Engels den Ball im Strafraum an die Hand geschossen, Montabaurs Spielführerin Anna Zimmermann verwandelte den verhängten Elfmeter.

Davon ließen sich die Andernacherinnen aber nicht beirren, spätestens nach dem zweiten Treffer der blendend aufgelegten Jasmin Stümper (62.) – sie traf nach Doppelpass mit Kapitänin Katharina Sternitzke – lief wieder alles in gewünschten Bahnen. Das 4:1 durch die aufgerückte Linksverteidigerin Maren Weingarz (80.) war noch unzureichender Ausdruck der nun deutlichen Dominanz des diesmal in rot-weiß gekleideten Regionalliga-Zweiten. Isabelle Stümper und Sarah Krumscheid trafen zwar ebenfalls ins Ziel, doch Schiedsrichter Michael Groß wähnte in beiden Fällen die Bäckermädchen im Abseits. Im Endeffekt war das zu verschmerzen. Coach Stümper: „Kompliment an meine Mannschaft. Vor allem die Abwehrkette hat gut gestanden.“ Gibt es einen Wunschgegner fürs Halbfinale? „Wir nehmen es, wie's kommt“, sagte Stümper und schob dann doch nach: „Wir würden gerne in Holzbach spielen, sind aber auch nicht böse, wenn wir ein Heimspiel gegen einen der anderen Regionalligisten bekommen.“ Wobei das Viertelfinalspiel des SC 13 Bad Neuenahr beim unterklassigen TuS Issel II erst am 6. April über die Bühne geht.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig (66. Schneider), Engels, Schumacher, Weingarz - Langenfeld, Krumscheid - Asteroth (60. Sebastian), I. Stümper, Sternitzke (78. Deckenbrock) - J. Stümper.

Drei Torschützinnen auf einen Blick: Magdalena Schumacher (hinten links) brachte die diesmal in rot-weiß gekleideten Bäckermädchen beim Pokalspiel in Montabaur per Freistoß-Knaller mit 1:0 in Führung, Maren Weingarz (davor) sorgte für das finale 4:1. FFC-Spielführerin Anna Zimmermann (rechts neben ihrer Torhüterin Lea Maxaner) schaffte mit einem Handelfmeter nur den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer. Foto: Norbert J. Becker

 

 

SG 99 muss zum Favoritenduell im Rheinlandpokal nach Montabaur

Zwei der insgesamt vier Top-Favoriten treffen im Rheinlandpokal der Fußballfrauen am Ostersonntag um 16.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Eschelbach aufeinander: Die Rede ist von den Regionalligisten 1. FFC Montabaur und SG 99 Andernach, die das Los schon im Viertelfinale zusammenführt. An das Punktspiel der beiden Kontrahenten an gleicher Stelle haben die Bäckermädchen aus Andernach die allerbesten Erinnerungen, am 25. Oktober des vergangenen Jahres gelang nach Toren von Jasmin Stümper, Isabelle Stümper und einem Eigentor von Anna Pies ein souveränes 3:0 gegen einen damals allerdings ersatzgeschwächten FFC. Beide Teams standen sich vor dem Aufstieg der SG 99 in die dritthöchste Klasse der Republik schon viermal in diesem Wettbewerb gegenüber, immer mit dem besseren Ende für Montabaur. Die knappste aller Niederlagen bezog Andernach als frischgebackener Rheinlandmeister am 31. Mai 2014 im Finale: Nach einem Tor von Milena Schmitt in der 22. Minute der Verlängerung feierte der 1. FFC den Pokalsieg. Jene Schmitt wird auch diesmal mit von der Partie sein. Um die am Ostersonntag zu erwartenden Bedingungen zu simulieren, ließ Coach Kappy Stümper seine Schützlinge in den Morgenstunden des Karfreitags im Dauerregen auf dem Rasenplatz im Andernacher Stadion trainieren. Personell ist alles im Lot: Abwehrchefin Magdalena Schumacher ist aus dem Ski-Urlaub zurück, so dass Stümper aus dem Vollen schöpfen kann, wie es im Jargon so schön heißt.

 

SG 99 dreht Pausenrückstand beim zähen 4:2 gegen den SV Dirmingen

Als zähe Angelegenheit entpuppte sich das 4:2 (1:2) der 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach gegen den SV Dirmingen in der Regionalliga Südwest, erst Mitte der zweiten Halbzeit lenkte der favorisierte Gastgeber das Spiel in die gewünschten Bahnen. Und baute damit so nebenbei den Vorsprung auf den dritten Platz aus, weil sich der ärgste Verfolger aus Bad Neuenahr im Topspiel gegen Spitzenreiter Niederkirchen ein 1:2 einhandelte. Irgendwie lief es für die SG 99 überhaupt nicht nach Plan: Erst verweigerte die Soundanlage beim Abspielen der Einlaufmusik die Zusammenarbeit, dann quittierte der Liveticker nach der Eingabe der Mannschaftsaufstellungen unmittelbar vor dem Anpfiff den Dienst. Ein schlechtes Omen? So könnte man es jedenfalls interpretieren: Denn nach etwas mehr als zwei Minuten lag der Gastgeber schon überraschend im Hintertreffen, als ein 25-Meter-Freistoß von Svenja Lambert zentral über Keeperin Kimberly König unter der Latte einschlug.

Ohne Abwehrchefin Magdalena Schumacher (im Ski-Urlaub) und Maren Weingarz (saß zunächst nach Trainingsrückstand nur auf der Reservebank) quälte sich Andernach allmählich ins Spiel, hätte aber sogar schon mit 0:2 zurückliegen können, bevor ein Freistoßtreffer von Sarah Krumscheid die SG 99 scheinbar in die Spur brachte (33.). Aber eben nur scheinbar: Denn nach dem 1:2 durch Christine Wittmann (39.) mussten die Bäckermädchen erneut einem Rückstand hinterherhecheln. Doch die spielende Co-Trainerin Isabelle Stümper, auf dem Platz momentan die Treffsicherheit in Person, egalisierte acht Minuten nach Wiederanpfiff mit ihrem fünften Erfolgserlebnis seit Ablauf der Winterpause (53.). Danach war der Gastgeber nicht mehr aufzuhalten, zeigte vor dem gegnerischen Tor aber wiederholt Nerven. Und so dauerte es noch bis zur 71. Minute, bevor Jana Sebastian den Anhang der SG 99 mit dem 3:2 erlöste. Bei beiden Toren hatte Spielführerin Katharina Sternitzke exzellente Vorarbeit geleistet.

Einen Scorerpunkt verdiente sich auch noch Jasmin Stümper, als sie freistehend vorm Tor auf die eingewechselte Luisa Deckenbrock ablegte. Die brauchte nur noch den Fuß hinhalten und markierte so drei Minuten vor dem Ende das finale 4:2. Trainer Kappy Stümper atmete erst einmal tief durch: „Bei solchen Spielen verliere ich immer ein paar Haare. Aber im Endeffekt war es gut für die Moral, dass wir auch einen Rückstand mal drehen konnten.“ Vor dem folgenden Spiel beim Spitzenreiter Niederkirchen (3. April) steht für die SG 99 noch das Rheinlandpokal-Viertelfinale auf dem Programm, die Reise führt am Ostersonntag zum 1. FFC Montabaur. Die Begegnung wird um 16.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Eschelbach angepfiffen.

SG 99 Andernach: König - Hennig (78. Deckenbrock), Engels, Wiersch (46. Weingarz), Sebastian - Langenfeld, Krumscheid - Asteroth (46. Schneider), I. Stümper, Sternitzke - J. Stümper.

 

Die vier Spiele unserer SG 99 am Wochenende (19./20. März)

Frauen-Regionalliga: SG 99 - SV Dirmingen am Sonntag um 14 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Frauen-Rheinlandliga: SG 99 II - TV Kruft am Samstag um 19 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Frauen-Kreisklasse: SG 99 III - SV Niederburg am Sonntag um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte: SV Rengsdorf - SG 99 am Samstag um 16 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Rengsdorf.


SG 99 beschließt die Saarland-Wochen am Sonntag gegen Dirmingen

Am Sonntag ab 14 Uhr beschließen die Fußballfrauen der SG 99 Andernach die Saarland-Wochen für diese Saison: Nach den Erfolgen zum Jahresauftakt gegen die DJK Saarwellingen (7:0) und beim 1. FC Saarbrücken II (5:1) plant die Elf von Trainer Kappy Stümper in der Regionalliga Südwest den nächsten Streich, gegen den SV Dirmingen wollen die Bäckermädchen auf dem Stadion-Kunstrasenplatz den zweiten Tabellenplatz festigen. „Wir werden gewiss nicht den Fehler machen, irgendeinen Gegner zu unterschätzen“, warnt der erfahrene Coach trotz zuletzt klarer Siege vor der Begegnung mit den sieben Plätzen schlechter notierten Gästen. Vielversprechendes Vorzeichen: In der Hinrunde gelang der SG 99 „Auf dem Belker“ in Dirmingen nach Toren von Sarah Krumscheid (2), Jasmin Stümper und Katharina Sternitzke ein ungefährdetes 4:0.

Personell ist soweit alles beim Alten, zwei Spielerinnen kehren überdies in den Andernacher Kader zurück: Die rekonvaleszente Katja Jubelius testete ihre ansteigende Form zuletzt eine Halbzeit lang beim Spiel der zweiten Mannschaft in Altendiez. Und Lynn Bange ist nach zweiwöchiger krankheitsbedingter Abstinenz wieder im Mannschaftstraining. Mit einem Auge schaut die SG 99 auch schon aufs dann folgende Rheinlandpokal-Viertelfinale beim 1. FFC Montabaur: Nach viel terminlichem Hin und Her bleibt es nun bei der ursprünglichen Ansetzung, die Begegnung der beiden Drittligisten wird am Ostersonntag um 16.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Eschelbach angepfiffen.

Einsatz bis zum Abpfiff: Hier setzt sich Jana Sebastian - Torschützin zum 5:1 - im Strafraum gegen zwei Saarbrückerinnen durch. Auch gegen Dirmingen wird die SG 99 keinen Meter Boden verschenken. Foto: Norbert J. Becker

 

Ergebnisse und Torschützen

Frauen-Regionalliga: 1. FC Saarbrücken II - SG 99 1:5 (0:2). Tore: Jasmin Stümper, Isabelle Stümper (je 2), Jana Sebastian.

Frauen-Rheinlandliga: SG Altendiez - SG 99 II 1:0 (1:0).

Frauen-Kreisklasse: Grafschafter SV - SG 99 III 0:3 (0:2). Tore: Julia Schlert, Anette Klyta, Annika Schmitz (Eigentor).

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte: SG 99 - JSG Immendorf 1:4 (1:0). Tor: Jana Nett.

D7-Juniorinnen-Kreisklasse: SG 99 - SG Eintracht Mendig/Bell II 8:0 (6:0). Tore: Elina Zweigle (6), Carolin Becker, Pia Foehrmann.

 

5:1 - Stümper-Schwestern schlagen auch in Saarbrücken für die SG 99 zu

Die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach entwickelt sich in der Regionalliga Südwest allmählich zu einem kleinen Trauma für den 1. FC Saarbrücken II: Nach dem 5:0 in der Vorsaison gewannen die Bäckermädchen auch heuer das Duell mit der Zweitliga-Reserve auf dem Kunstrasen „Am Kieselhumes“ mit sage und schreibe 5:1 (2:0). Beileibe keine Selbstverständlichkeit, schließlich mussten die Saarländerinnen in den vorangegangenen sieben Heimspielen lediglich vier Gegentreffer in der Summe einstecken. Die Stümper-Schwestern Jasmin und Isabelle legten wie schon in der Vorwoche beim 7:0 gegen die DJK Saarwellingen mit je einem Doppelpack den Grundstein zum nunmehr zehnten Saisonsieg des Tabellenzweiten. Den zeitlichen Vortritt erhielt diesmal die zwei Jahre jüngere Jasmin, die nach einem Slalomstangen-Sololauf, gestartet an der Mittellinie, das 1:0 erzielte (16.). Eva Langenfeld traf per Distanzschuss nur das Quergestänge des Saarbrücker Gehäuses (30.). Noch vor der Halbzeitpause besorgte Isabelle Stümper (38.) das scheinbar beruhigende 2:0. Aber eben nur scheinbar, denn nach dem unverhofften Anschlusstreffer durch Anica Neumann (68.) war der FCS rechnerisch wieder im Rennen.

Das jedoch nur kurzzeitig, denn nach dem einzigen Wackler des Spiels sorgten Jasmin (73.) und Isabelle Stümper (78.) schnell wieder für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt setzte die eingewechselte Jana Sebastian fünf Minuten vor dem Ende. Der Andernacher Trainer Kappy Stümper zeigte sich sehr angetan von der Vorstellung seiner Schützlinge: „Ein hervorragendes Spiel auf technisch hohem Niveau. Wir hätten aufgrund der Vielzahl an Chancen eigentlich noch höher gewinnen können.“ Am Sonntag um 14 Uhr erwarten die Bäckermädchen den SV Dirmingen auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach. Im Hinspiel behielt der Tabellenzweite klar mit 4:0 die Oberhand.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Engels, Schumacher, Weingarz - Asteroth (81. Wiersch), Krumscheid - Langenfeld, I. Stümper, Sternitzke (65. Sebastian) - J. Stümper (80. Deckenbrock).

Jasmin Stümper auf dem Weg zum ersten Streich: Mit dem 1:0 nach 16 Minuten ebnete sie ihrer SG 99 das letztlich überraschend klare 5:1 am Saarbrücker „Kieselhumes“. Foto: Norbert J. Becker

 

D-Juniorinnen der SG 99 liegen auf Titelkurs

Die D-Juniorinnen der SG 99 Andernach befinden sich nach dem 9. Spieltag der Kreisklasse Rhein/Ahr weiterhin auf Titelkurs. Mit einem deutlichen 8:0 (6:0)-Heimerfolg gegen die zweite Mannschaft der SG Eintracht Mendig/Bell wurden die sportlichen Ambitionen abermals unterstrichen. Gleich zu Beginn sorgten Carolin Becker (3.) und Elina Zweigle (4.) für eine schnelle Führung der Heimmannschaft. Kurz darauf kam Mendig zu Chancen, doch Greta Kohlhaas, die die verletzte Samantha Girnus im Tor vertrat, hielt ihren Kasten sauber. Noch vor dem Seitenwechsel sorgte Zweigle mit vier weiteren Toren (11./16./22./23.) für einen beruhigenden Halbzeitstand. Die Dominanz der Bäckermädchen zeigte sich auch in der zweiten Halbzeit, spiegelte sich aber nicht in Toren wider. Erst kurz vor Schluss sorgten Pia Foehrmann (56.) und abermals Zweigle (57.) für den Endstand. Trainerin Lara Kreienbaum war nach dem Spiel sehr zufrieden und sagte: "Wir haben das Spiel klar dominiert und verdient gewonnen. Die eine oder andere Chance hätten wir jedoch noch verwerten müssen." Damit führen die D-Juniorinnen der SG 99 Andernach die Tabelle weiterhin verlustpunkfrei an.

 

Die fünf Spiele unserer SG 99 am Wochenende (12./13. März)

 

Frauen-Regionalliga: 1. FC Saarbrücken II - SG 99 am Sonntag um 16.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz "Am Kieselhumes".

Frauen-Rheinlandliga: SG Altendiez - SG 99 II am Sonntag um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz "Am Wirt" in Diez.

Frauen-Kreisklasse: Grafschafter SV - SG 99 III am Sonntag um 12 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Vettelhoven.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte: SG 99 - JSG Immendorf am Samstag um 15.15 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

D7-Juniorinnen-Kreisklasse: SG 99 - SG Eintracht Mendig/Bell II am Samstag um 12.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.


SG 99 schenkt Stümper im Saarwellingen-Spiel sieben Stück zum 60. Geburtstag

Das war ein leicht verspätetes Geburtstagsgeschenk nach Maß: Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach siegte im ersten Regionalliga-Spiel nach der Winterpause standesgemäß mit 7:0 (3:0) gegen das Schlusslicht DJK Saarwellingen – sehr zur Freude von Trainer Kappy Stümper, der am Vortag seinen 60. Geburtstag feiern durfte. Seine beiden Töchter rundeten das Jubelfest noch ab, sowohl Jasmin als auch die zwei Jahre ältere Isabelle trafen je zweimal ins anvisierte Ziel. Doch der Reihe nach: Eine zähe Viertelstunde ging auf dem Stadion-Kunstrasen bei ungemütlichem Nieselregen ins Land, bevor der turmhoch favorisierte Gastgeber endlich Zugriff aufs Spiel bekam. Eine präzise Hereingabe von Isabelle Stümper verwertete die aufgerückte Linksverteidigerin Maren Weingarz in der 16. Minute zum 1:0 für die blau-weißen Farben der Bäckermädchen. Nach dem Pokalspieltreffer vor einer Woche in Altendiez glückte der erst im Januar zum Team gestoßenen Ex-Bundesligaspielerin des 1. FC Köln somit auch das erste Erfolgserlebnis in der Meisterschaft.

Zwei weitere für ihre Teamkolleginnen sollten binnen kürzester Zeit folgen: Kapitänin Katharina Sternitzke erhöhte auf 2:0 (21.), spätestens nach dem nächsten Treffer durch Jasmin Stümper (25.) war die Begegnung schon entschieden. Bis zum 4:0 ließ sich die SG 99 allerdings gehörig Zeit. Zuvor hatte Coach Stümper aufgrund des klaren Resultats sein Auswechselkontingent schon erschöpft, dem Spielfluss tat dieser Personaltausch aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Caroline Asteroth (61.), Isabelle Stümper (67., 81.) und Jasmin Stümper (76.) schraubten das Ergebnis nun zügig in die finale Höhe. „Es war der gewünschte Start ins Restprogramm“, gab der Trainer knapp und bescheiden zu Protokoll. Weniger glücklich gestaltete sich die Auslosung des Rheinlandpokal-Viertelfinales. Andernach erwischte mit dem Regionalliga-Rivalen 1. FFC Montabaur eines der drei schwersten Lose im Topf und muss zudem auch noch auswärts antreten. Das Spiel wird laut Rahmenterminplan am Ostersonntag, 27. März (16.30 Uhr), stattfinden, im Gespräch ist zurzeit aber auch der Karsamstag. Am kommenden Sonntag geht das kniffelige Punktspiel beim 1. FC Saarbrücken II ab 16.30 Uhr über die Bühne. In der Hinrunde kam die SG 99 nicht über ein 1:1 hinaus.

SG 99 Andernach: König - Hennig, Engels, Schumacher, Weingarz - Langenfeld (59. Wiersch), Asteroth - J. Stümper, I. Stümper, Sternitzke (56. Deckenbrock) - Sebastian (59. Krumscheid).

Mit ihren Saisontoren sieben und acht war die spielende Andernacher Co-Trainerin Isabelle Stümper (links)
maßgeblich am souveränen 7:0 ihrer SG 99 gegen das Schlusslicht Saarwellingen beteiligt. Foto: Andreas Walz

 

Die Spiele unserer SG 99 am Wochenende (5./6. März)

Regionalliga: 1. Frauen - DJK Saarwellingen am Sonntag um 14 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz

Rheinlandliga: 1. FFC Montabaur II - 2. Frauen am Samstag um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Guckheim

Kreisklasse: 3. Frauen - SV Holzbach II am Sonntag um 12.30 Uhr auf dem Hartplatz Koblenzer Straße

Bezirksliga Ost/Mitte: B-Juniorinnen - FV Rübenach am Sonntag um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz

 

Schweres Pokallos: SG 99 tritt im Viertelfinale an Ostern in Montabaur an

Da hat unsere 1. Frauenmannschaft ein wahrhaft schweres Los im Rheinlandpokal-Viertelfinale erwischt: An Ostern muss die SG 99 beim Regionalliga-Konkurrenten 1. FFC Montabaur antreten. Eine interessante Herausforderung. In der Punkterunde konnten die Bäckermädchen dort mit 3:0 gewinnen.

Die übrigen Paarungen im Überblick:

TuS Issel II - SC 13 Bad Neuenahr
FC Bitburg - TuS Issel
SV Niederburg - SV Holzbach


Erstes Regionalliga-Spiel 2016: SG 99 trifft auf Schlusslicht Saarwellingen

Am Sonntag geht die Winterpause in der Regionalliga Südwest offiziell zu Ende, dann erwartet die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach um 14 Uhr im Heimspiel auf dem Stadion-Kunstrasenplatz die DJK Saarwellingen. Die für die Restrunde notwendige Vorbereitung der Bäckermädchen lief recht ordentlich: Der geplante Test zum Auftakt gegen den Zweitligisten TSV Schott Mainz fiel den widrigen Bedingungen zum Opfer, der gegen Alemannia Aachen wurde wegen Personalnot der Gäste abgeblasen. Gegen einen dritten Zweitligisten der Südgruppe, den FSV Hessen Wetzlar, holte die SG 99 ein respektables 1:1. Dem 2:2 gegen den Mittelrhein-Verbandsligisten Spfr Ippendorf folgten ein 8:0 gegen die Bundesliga-U17 von Bayer 04 Leverkusen und ein 5:0 beim Bezirksliga-Tabellenführer SV Ellingen.

In den beiden Hallenauftritten ließ Andernach nichts anbrennen: Den Ahrbach-Cup in Montabaur gewann die SG 99 ebenso souverän wie die Futsal-Rheinlandmeisterschaft in eigener Halle, dabei holten die Bäckermädchen 13 Siege in Serie und 48:5 Tore. Vor Wochenfrist gelang im Rheinlandpokal-Achtelfinale ein 5:0 beim Verbandsligisten SG Altendiez. Trainer Kappy Stümper möchte in diesem Wettbewerb noch weit kommen, weiß aber nur zu genau: „Die drei anderen Regionalligisten bewegen sich auf ähnlich hohem Niveau und schlafen sicher auch nicht.“ Ähnliche Vorstellungen hat der Coach vom weiteren Verlauf der Punkterunde, am Ende der neun noch ausstehenden Spiele soll Platz zwei herausspringen: „Klares Ziel ist es, diese Position zu halten. Von daher ist am Sonntag ein Sieg gegen Saarwellingen auch absolute Pflicht.“ Die SG 99 scheint in vielerlei Hinsicht gut gerüstet fürs Duell mit dem Tabellenletzten. Schon im Hinspiel hatte die DJK beim 0:6 keine Chance, Sarah Krumscheid, Isabelle Stümper (je zwei), Jasmin Stümper und Magdalena Schumacher trafen ins Schwarze.

Personell hat Stümper nur marginale Sorgen: Mittelfeldmotor Krumscheid fehlte in Altendiez wegen Skiurlaubs, ist am Sonntag aber wieder da. Katja Jubelius plagte sich wochenlang mit muskulären Problemen, nimmt mittlerweile aber am Mannschaftstraining teil. Lynn Bange meldete sich zuletzt krank, Natascha Schneider ist im Namibia-Urlaub. Neuzugang Maren Weingarz (vom 1. FC Köln gekommen) ist erwartungsgemäß fester Bestandteil der Stammformation. Bei 17 verfügbaren Kräften des Kaders hat der Trainer zurzeit die berühmte Qual der Wahl.


5:0 in Altendiez: SG 99 zieht ins Rheinlandpokal-Viertelfinale ein

Im ersten Pflichtspiel des Jahres zeigte sich unsere 1. Frauenmannschaft gleich hellwach. Das Rheinlandpokal-Achtelfinale bei der SG Altendiez gewannen die Bäckermädchen nach souverän geführter erster Halbzeit am Ende klar mit 5:0 (4:0). Die Torfolge: 0:1 Isabelle Stümper (4.), 0:2 Isabelle Stümper (29.), 0:3 Maren Weingarz (37.), 0:4 Jasmin Stümper (42.). 0:5  Luisa Deckenbrock (75.). Da darf man nun durchaus gespannt sein, wer in der nächsten Runde (laut Plan am Ostersonntag, 27. März, um 16.30 Uhr) als Gegner auf die Bäckermädchen zukommt. In der "Verlosung", die am kommenden Donnerstagabend auf dem Programm steht, sind auch noch die drei weiteren Regionalligisten SC 13 Bad Neuenahr (5:0 beim TuS Fischbacherhütte), 1. FFC Montabaur (4:0 beim SV Ellingen) und TuS Issel (10:1 bei der SG Eintracht Mendig/Bell). Zudem die drei Rheinlandligisten SV Holzbach, FC Bitburg und TuS Issel II sowie der Sieger aus SV Niederburg gegen 1. FFC Montabaur II (wird erst am Mittwoch ausgetragen). Und auch das erste Regionalliga-Spiel nach der Winterpause wirft lange Schatten voraus: Am Sonntag, 6. März, trifft die SG 99 im Heimspiel (Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach) auf den Tabellenletzten DJK Saarwellingen. Bereits das Hinspiel konnte die Elf von Trainer Kappy Stümper mit 6:0 für sich entscheiden.

Isabelle Stümper (in der Mitte, ganz rechts Caroline Asteroth) stellte per Doppelpack auf dem Kunstrasen
in Diez schon früh die Weichen auf Sieg für die SG 99. Foto: Andreas Hergenhahn

Im letzten Testspiel vor dem Rheinlandliga-Wiederbeginn trennte sich unsere 2. Frauenmannschaft mit einem 1:1 (0:0) von der SG Baar/Herresbach, dem Tabellenführer der Bezirksliga Mitte. Das Tor der Bäckermädchen ging auf das Konto von Laureen Ackermann. Die erste Pflichtaufgabe des neuen Kalenderjahres steht am Samstag, 6. März (19 Uhr), auf dem Programm, das Spiel der SG 99 II beim 1. FFC Montabaur II findet auf dem Kunstrasenplatz in Guckheim statt.

Zum Abschluss  noch eine gute und eine weniger gute Nachricht. Die schlechte zuerst: Unsere 3. Frauenmannschaft verliert ihr Kreisklassen-Spiel bei der SG Leienkaul überraschend klar mit 0:4 (0:2). Die positive: Unsere C-Juniorinnen behalten im Test gegen die MSG Moselbogen Güls mit 4:2 (3:0) die Oberhand nach Toren von Hannah Ackermann, Emilia Kim Kosiahn und Laura Günther sowie einem Eigentor des Gegners.

 

Stelldichein vorm Benefizspiel in Koblenz: Die teilnehmenden Teams nebst Schiedsrichtergespann, Verantwortlichen des Fußballverbands, Mitstreiterinnen von Rot-Weiß Koblenz und Denise Kutzinsky (Zweite von rechts). Foto: Didi Mühlen

SG 99 siegt 8:0 gegen Bayer Leverkusens U17 und 5:0 beim SV Ellingen

Zum Benefizspiel für Denise Kutzinsky hatte die Fußball-Abteilung des TuS Rot-Weiß Koblenz eingeladen. Die Torhüterin des Bezirksligisten hatte Anfang Dezember während eines Hausbrandes nicht nur Hab und Gut, sondern auch ihre 84-jährige Großmutter verloren. Neben der 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach (Regionalliga Südwest) waren auch ein Team von Bayer 04 Leverkusen (U17-Bundesliga West/Südwest) und rund 150 Zuschauer dem Aufruf gefolgt, die sich auch vom schlechten Wetter nicht schrecken ließen. Im Dauerregen behielten die in allen Belangen überlegenen Bäckermädchen im blau-weißen Outfit mit 8:0 (2:0) die Oberhand, der Bundesliga-Nachwuchs kam nur selten gefährlich in die Nähe des Andernacher Tores. Doch das Ergebnis war zweitrangig, im Vordergrund stand der Erlös der Veranstaltung, zu dem auch die Stiftung des Fußballverbands Rheinland („Fußball hilft“) insgesamt 300 Euro beisteuerte. Alles in allem war's eine gelungene Aktion, die ein wenig mehr Zuspruch verdient gehabt hätte. Der Form halber die Torfolge: 1:0 Isabelle Stümper (26.), 2:0 Eva Langenfeld (33.), 3:0 Sarah Krumscheid (53.), 4:0 Maren Weingarz (59.), 5:0 Magdalena Schumacher (74.), 6:0 Luisa Deckenbrock (77.), 7:0 Maren Götz (80., Eigentor), 8:0 Jana Sebastian (87.).

Ein YouTube-Video (6:37 Minuten) zum Spiel gibt's HIER

Tags darauf war die SG 99 erneut im Einsatz, es stand die Generalprobe fürs Rheinlandpokal-Spiel am kommenden Sonntag (17 Uhr) beim Rheinlandligisten SG Altendiez auf dem Programm. Das Team von Trainer Kappy Stümper gewann die Partie beim SV Ellingen, dem verlustpunktfreien Tabellenführer der Bezirksliga Ost, mit 5:0 (2:0). Für die Erfolgserlebnisse in Straßenhaus zeichneten Jana Sebastian (3), Isabelle Stümper und Spielführerin Katharina Sternitzke verantwortlich.

Luisa Deckenbrock (ganz rechts) - Torschützin des zwischenzeitlichen 6:0 gegen Leverkusen - und ihre
Andernacher Teamkollegin Karla Engels im Duell mit einer Bayer-Spielerin. Foto: Didi Mühlen

Unsere 2. Frauenmannschaft muss sich im Test dem Mittelrhein-Verbandsligisten FC Hertha Rheidt mit 1:3 (0:1) geschlagen geben. Den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 erzielte Anne Bauer in der 53. Minute. Das letzte Vorbereitungsspiel der Zweiten steht am kommenden Samstag um 15.15 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz gegen die SG Baar/Herresbach, den Tabellenführer der Bezirksliga Mitte, auf dem Programm.

Die erste Pflichtaufgabe des neuen Jahres stellte sich unserer 3. Frauenmannschaft im fälligen Nachholspiel der Kreisklasse Mitte - und die löste das Team um Spielertrainerin Corinna Baulig absolut zufriedenstellend: Das Derby gegen den TV Kruft II gewann die SG 99 nach holprigem Beginn und frühem Rückstand am Ende noch mit 2:1 (0:1) dank der Tore von Julia Schlert und der Trainerin persönlich. Damit festigte die Dritte den dritten Tabellenplatz und bleibt dem Zweiten aus Immendorf auf den Fersen. Prima, weiter so !

Eins, zwei, drei: Alle Frauenteams der SG 99 am Wochenende im Einsatz

1. Frauenmannschaft: Gleich doppelt testet die SG 99 Andernach am Samstag und Sonntag ihren Leistungsstand auf freiem Feld, bevor es eine Woche später mit dem Achtelfinale im Rheinlandpokal wieder wirklich ernst wird. Am Samstag treffen die Bäckermädchen um 16 Uhr auf dem Koblenzer Kunstrasenplatz vorm Stadion Oberwerth in einem Benefizspiel auf die Bundesliga-U17 von Bayer 04 Leverkusen.

 

Tags darauf steht das Duell beim SV Ellingen, dem verlustpunktfreien Tabellenführer der Bezirksliga Ost, auf dem Programm. Dieses Spiel beim ehemaligen Verein der Andernacher Torhüterin Kimberly König wird um 12.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Straßenhaus angepfiffen. Kappy Stümper, Trainer der SG 99, kann dabei nicht auf die schon lange Zeit abstinenten Mirvet Arabaci und Barbara Niermann, die verletzte Natascha Schneider und die noch leicht angeschlagenen Katja Jubelius und Mareike Dietzler zurückgreifen.
Am Sonntag, 28. Februar, hat der frischgebackene Futsalmeister des Rheinlandes das Viertelfinale im Visier, um 17 Uhr geht das Spiel beim Verbandsligasechsten SG Altendiez über die Bühne.

2. Frauenmannschaft: Im vorletzten Testspiel vor Wiederbeginn trifft die Elf von Trainer Volker Haas am Samstag um 17 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach auf den Mitterhein-Verbandsligisten FC Hertha Rheidt. Dann gibt es ein Wiedersehen mit Natalie Unger, einer ehemaligen Spielerin der Andernacher Ersten, die mittlerweile für Rheidt gegen den Ball tritt.

3. Frauenmannschaft: Im Kreisklassen-Nachholspiel muss sich das Team von Spielertrainerin Corinna Baulig am Sonntag um 17.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach im Derby mit der zweiten Garnitur des TV Kruft messen. Die Krufterinnen gehen nach personellem Aderlass mittlerweile nur noch als 9er-Mannschaft an den Start.

 

 

Der erste Frauen-Futsalmeister des Rheinlandes: Die SG 99 Andernach mit (hinten von links) Betreuer Dieter Langenfeld, Abteilungsleiter Bodo Heinemann, Natascha Schneider, Lena Wiersch, Desiree Hennig, Sarah Krumscheid, Eva Langenfeld, Kathrin Günther, Magdalena Schumacher, Jana Sebastian, Karla Engels, Trainer Kappy Stümper, (vorne von links) Caroline Asteroth, Isabelle Stümper, Jasmin Stümper, Luisa Deckenbrock, Kimberly König, Maren Weingarz, Katja Jubelius und Spielführerin Katharina Sternitzke. Foto: Norbert J. Becker

SG 99 sichert sich mit sechs Siegen den Futsal-Titel in eigener Halle

So ziemlich genau nach zwei Jahren schloss sich der Kreis: Ihre letzte Niederlage in einem Hallenspiel nach regulärer Spielzeit musste die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 im Februar 2014 einstecken, mit 2:5 ging das damalige Halbfinale bei der Hallen-Rheinlandmeisterschaft in Montabaur gegen den späteren Titelträger TuS Issel verloren. Auch im Jahr darauf gewann Issel, während sich die Bäckermädchen dem SC 13 Bad Neuenahr zuvor nach Siebenmeterschießen beugen mussten. Nun aber, genauer geschrieben am 14. Februar 2016 kurz nach 18 Uhr, nahm die Andernacher Mannschaft um Trainer Kappy Stümper späte Revanche: Mit 2:0 gewannen seine Schützlinge das Endspiel um den ersten Futsaltitel des Rheinlandes in eigener Halle gegen das Team aus dem Schweicher Vorort. Winterzugang Maren Weingarz und die spielende Co-Trainerin Isabelle Stümper wiesen den starken Gegner in einem packenden Finale auf gehobenem Niveau mit  ihren Toren in die Schranken.

Issel war mit zuvor 31:2 Toren und fünf Siegen praktisch durchs Turnier spaziert. Die SG 99 verbuchte mit 24:3 Treffern ebenfalls eine Handvoll Siege, musste sich dabei aber in der Vorschlussrunde beim 3:2 gegen den 1. FFC Montabaur - der dritte Regionalligist im Bunde - mächtig strecken. Anna Zimmermann brachte die Westerwälderinnen in Führung, Isabelle Stümper drehte per Doppelpack den Spieß um. Und als sich Magdalena Schumacher knapp eineinhalb Minuten vor dem Ende beim Überzahlspiel den Ball auf der Zehn-Meter-Strafstoßmarke zurecht legte, war alles wohl nur noch Formsache. Doch der Schuss ging neben das Ziel, auf der Gegenseite machte es Verena Weidung bei gleicher Gelegenheit rund 30 Sekunden vor dem Ende deutlich besser. Doch Schumacher machte ihr Missgeschick wieder wett und sorgte kurz vor der Sirene für den umjubelten Siegtreffer.

Mit diesem Adrenalischub ließ die SG 99 auch im folgenden Spiel nichts mehr anbrennen. "Wir waren heiß auf diesen Titel, das sorgt jetzt für Stimmung und Motivation", konstatierte Coach Stümper. Sein Isseler Kollege Markus Stein war verständlicherweise enttäuscht, zeigte sich aber als fairer Verlierer: "Natürlich hätten wir gerne den Hattrick perfekt gemacht, aber Andernach war am Ende einen Tick besser und somit der verdiente Sieger."

Die 2. Frauenmannschaft der SG 99 musste in der mit Abstand am stärksten besetzten Vorrunden-Gruppe antreten. Sowohl gegen Montabaur als auch gegen die beiden Rheinlandligisten FC Bitburg und SV Rheinbreitbach musste sich das Team von Trainer Volker Haas jeweils denkbar knapp mit 0:1 geschlagen geben. Mit einem Quäntchen mehr Glück im Abschluss wäre durchaus mehr drin gewesen für den Hallen-Vizemeister des Kreises Rhein/Ahr. Doch die Qualfikation allein war schon Lohn für die zuvor gezeigten Leistungen.

Die Andernacher Spielführerin Katharina Sternitzke (hier beim 7:0 gegen TuS Fischbacherhütte am Ball) glänzte im Finale
gegen Issel mit zwei Torvorbereitungen für Maren Weingarz und Isabelle Stümper (rechts). Foto: Andreas Walz

 

Ein Tombola-Preis der besonderen Art: Signierte Sasic-Schuhe

EIN Highlight der Tombola bei der morgigen Hallen-Rheinlandmeisterschaft der Frauen in Andernach: handsignierte Fußballschuhe. Und was für welche: Celia Sasic hat sie gespendet und heute mit ihrer Unterschrift versehen. Vielen Dank, liebe Celia !

 

SG 99 trennt sich im munteren Testspiel von den Spfr Ippendorf mit einem 2:2

Nach einem munteren und vor allem flotten Schlagabtausch trennte sich unsere 1. Frauenmannschaft im Testspiel vom Mittelrhein-Verbandsligisten Spfr Ippendorf mit 2:2 (2:2). Die Gäste erwischten die SG 99 bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt und gingen durch einen Doppelschlag (6. und 14.) schnell mit 2:0 in Führung. Danach nahmen die Bäckermädchen das Heft in die Hand und hätten nach Toren von Kapitänin Katharina Stzernitzke (20.) und Sarah Krumscheid (32.) sowie weiteren Großchancen eigentlich schon zur Pause vorne liegen müssen. Insgesamt viermal traf die SG 99 bis zum Abpfiff nur das Aluminium, hätte am Ende aber auch noch durchaus verlieren können, doch Keeperin Kimberly König lenkte einen spektakulären Seitfallzieher (87.) mit den Fingerspitzen an die Latte.


Andernachs Abwehrchefin Magdalena Schumacher ist hier in der Partie gegen Ippendorf am Ball,
im Hintergrund beobachtet Maren Weingarz die Aktion. Foto: Norbert J. Becker.

 

Doppelte Herausforderung: SG 99 testet gegen Ippendorf und spielt in der Halle

Bevor am Sonntag die Hallen-Rheinlandmeisterschaft vor der eigenen Haustür auf dem Programm steht (Ankündigung siehe unten), unterzieht sich unsere 1. Frauenmannschaft noch einem Freiluft-Test: Am Freitag wird um 20 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach die Begegnung mit dem Mittelrhein-Verbandsligisten Spfr Ippendorf, zurzeit auf Platz drei der Tabelle geführt, angepfiffen. Gewarnt sind die Bäckermädchen vor dem kommenden Gegner allemal: In der Sommer-Vorbereitung gab's gegen die Elf um Top-Torjägerin Carolin Schraa eine 1:2-Niederlage, zudem fegten die Ippendorferinnen unlängst die Bundesliga-U17 des SC 13 Bad Neuenahr mit 8:1 vom eigenen Feld.


Zum Bild: Erwartungsfroh sehen Winter-Neuzugang Maren Weingarz (links) und
Katharina Sternitzke, Kapitänin der SG 99 (hier beim 1:1 gegen den Zweitligisten
FSV Hessen Wetzlar), der doppelten Herausforderung des Wochenendes entgegen.
Foto: Norbert J. Becker

 

Futsal-Rheinlandmeisterschaft der Frauen steigt am Sonntag in Andernach

Die Titelvergabe auf Verbandsebene steht am Sonntag ab 12 Uhr in Andernach auf dem Programm: 16 Frauenteams haben sich für die Endrunde um die Hallen-Rheinlandmeisterschaft qualifiziert. Darunter auch der TuS Issel, der in den beiden vorangegangenen Jahren auf Platz eins landete. Erstmals wird nach Futsal-Regeln gespielt. Die Vorrunde wird in zwei benachbarten Hallen absolviert: Zum einen in der Kreissporthalle in der Beethovenstraße (Gruppe A und B), zum anderen in der Realschulsporthalle in der Ludwig-Hillesheim-Straße (Gruppe C und D). Die vier Regionalligisten des Verbandsgebiets waren – wie in den vergangenen Jahren üblich – automatisch für die Endrunde als Gruppenkopf gesetzt. Der SC 13 Bad Neuenahr, im Vorjahresfinale in Westerburg nach Siebenmeterschießen noch knapp an Issel gescheitert, hat aber diesmal seinen Teilnahmeverzicht erklärt.

Somit spielen neben der ersten Mannschaft des Gastgebers nur noch zwei weitere Vertreter des Rhein/Ahr-Kreises um Titelehren. Das ist die zweite Garnitur der Bäckermädchen und die SG Eintracht Mendig/Bell, die sich als Meister der hiesigen Region in der Vorrunde mit Issel messen muss. Dennoch stehen die Chancen der Mendiger keinesfalls schlecht, das Viertelfinale als Zweitplatzierter hinter dem favorisierten TuS zu erreichen. Denn die Gegnerschaft der Eintracht kommt aus Weyerbusch sowie Trier und ist auf freiem Feld ebenfalls „nur“ auf Bezirksebene unterwegs. Andernach II hat eine wesentlich schwierigere Aufgabe zu lösen: Neben dem dritten Regionalligisten im Bunde, dem 1. FFC Montabaur, trifft die Auswahl von Trainer Volker Haas auf Rheinlandliga-Spitzenreiter FC Bitburg und den SV Rheinbreitbach, ein weiterer Vertreter der höchsten Verbandsklasse.

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Bäckermädchen nehmen am Rosenmontagzug teil: Annenach alaaf !

Der Rosenmontag-Zug am 8. Februar in Andernach hat es wahrlich in sich: Und zwar eine rund 25-köpfige Fußgruppe, die sich vornehmlich aus aktiven Spielerinnen unserer 1. Frauenmannschaft rekrutiert. Die Ansammlung der närrischen Bäckermädchen trägt die Zugnummer 47 (von insgesamt 95) und befindet sich unmittelbar vor dem Prunkwagen der Alten Herren unserer SG 99 ("The Muppet Show"). Wer ausgesprochen nett zu unseren Damen ist, bekommt vielleicht auch eine von insgesamt 1000 (!) Freikarten für ein Regionalliga-Heimspiel nach Wahl in die Hand gedrückt. Annenach alaaf !!!

 

Zu wenig Personal: Alemannia Aachen sagt Testspiel in Andernach ab

Mangels Personalmasse hat der Süd-Zweitligist Alemannia Aachen das für den Samstag um 12 Uhr hier in Andernach vorgesehene Testspiel gegen die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach leider absagen müssen. Schade. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben: In der Sommervorbereitung soll dieser Vergleich nachgeholt werden. Alternativ steht für unsere Bäckermädchen am Freitagabend eine Runde "Cagesoccer" auf dem Programm.

 

SG 99 holt dank Jülich ein verdientes 1:1 gegen den Zweitligisten Wetzlar

Eine wirklich ordentliche Leistung lieferte die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach im ersten Freilufttest gegen den Zweitligisten FSV Hessen Wetzlar ab, unterm Strich gelang den Bäckermädchen vor eigenem Publikum ein 1:1 (0:0) gegen den Tabellensechsten der Südstaffel. Ihr Debüt feierte die erst vor wenigen Tagen vom 1. FC Köln nach Andernach gewechselte Maren Weingarz im Trikot mit der Nummer 8, die 21-Jährige kam als Linksverteidigerin zum Einsatz. Auch die B-Jugendliche Hannah Jülich kam erstmals zum Einsatz und zahlte das in sie gesetzte Vertrauen direkt zurück: Knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang ihr der Treffer zum verdienten Endstand. Zuvor hatte FSV-Spielführerin Hannah Scheid die Farben der Gäste mit einem Freistoß in Führung geschossen (58.). Jasmin Stümper traf nur die Latte des Wetzlarer Tores (42.). Am Samstag gibt sich ein weiterer renommierter Gegner in Andernach die Ehre, dann spielt der Zweitligist Alemannia Aachen auf dem Stadion-Kunstrasenplatz gegen die Elf von Trainer Kappy Stümper.

SG 99 Andernach: Günther (46. König) - Bange (74. Wiersch), I. Stümper, Schumacher, Weingarz - Langenfeld, Krumscheid - Sebastian, Deckenbrock (46. Jülich), Sternitzke (74. Deckenbrock) - J. Stümper.

Keine Berührungsängste: Die B-Jugendliche Hannah Jülich (Bildmitte im blauen Trikot) fügte sich nahtlos ins Team der SG 99 ein und besorgte in der 88. Minute den Treffer zum 1:1-Endstand. Foto: Norbert J. Becker

 

Spiel der SG 99 am Sonntag gegen Wetzlar beginnt schon um 14 Uhr

Klitzekleine Planänderung: Das Spiel unserer 1. Frauenmannschaft am morgigen Sonntag gegen den Zweitligisten FSV Hessen Wetzlar beginnt bereits eine Stunde früher als geplant, also schon um 14 Uhr! Die Begründung hat eigentlich nix mit Fußball zu tun: Unsere Gäste möchten nach Möglichkeit gerne zur TV-Übertragung des EM-Finales im Handball zwischen Deutschland um Spanien (Anpfiff: 17.30 Uhr) wieder zu Hause sein...


Maren Weingarz wechselt vom 1. FC Köln zur SG 99 Andernach

Freiluft-Aufgalopp für die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach nach achtwöchiger Unterbrechung: Am Sonntag um 15 Uhr tritt der Südwest-Regionalligist auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach gegen den Zweitliga-Aufsteiger FSV Hessen Wetzlar an. Personell hat sich bei den gastgebenden Bäckermädchen in der noch laufenden Transferperiode zwar zahlenmäßig nicht viel getan, doch die einzige Verpflichtung ist eine sehr namhafte: Maren Weingarz vom Bundesligisten 1. FC Köln schließt sich dem Tabellenzweiten aus Andernach an. Die 21-Jährige wechselte im Sommer 2014 vom SC 13 Bad Neuenahr in die Domstadt und war dort am Aufstieg der ungeschlagenen Kölnerinnen in die Eliteklasse Deutschlands beteiligt. Im vergangenen Halbjahr kam sie aber nicht richtig zum Zug. Für Andernach ist dieser Neuzugang ein absoluter Glücksgriff, wie Abteilungsleiter Bodo Heinemann betont: „Wir sind wirklich froh, dass Maren sich für uns entschieden hat. Mit ihr können wir qualitativ noch ein paar Prozentpunkte drauflegen.“ Sie gibt das Kompliment artig zurück: „In Andernach kenne ich den Trainer und viele Spielerinnen sehr gut, da werde ich mich direkt wohlfühlen."

Nach dem Jahresauftakt (Turniersieg am 10. Januar beim Ahrbach-Hallencup) hatte Coach Kappy Stümper das erste Testspiel in freier Natur gegen den Zweitligisten TSV Schott Mainz fest in der Planung, doch die Begegnung mit dem Team der ehemaligen Andernacher Co-Trainerin Silke Kolbeck fiel den widrigen Bedingungen zum Opfer. Und auch der renommierte DBL-Cup in Montabaur, bei dem die SG 99 als Titelverteidiger im Reigen der Zweit- und Drittligisten am 24. Januar hatte antreten wollen, wurde kurzfristig mangels hochkarätiger Beteiligung vom ausrichtenden 1. FFC gestrichen. Nach der nun folgenden Begegnung mit den starken Hessinnen probt die SG 99 noch viermal den Ernstfall: gegen den Süd-Zweitligisten Alemannia Aachen (Samstag, 6. Februar, 12 Uhr); gegen den Mittelrhein-Verbandsligisten Spfr Ippendorf (Freitag, 12. Februar, 20 Uhr); Benefiz-Spiel in Koblenz gegen die Bundesliga-U17 von Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 20. Februar, 16 Uhr); beim Bezirksliga-Tabellenführer SV Ellingen (Sonntag, 21. Februar, 12.30 Uhr). Unterbrochen wird dieser Reigen am 14. Februar von den Hallen-Rheinlandmeisterschaften, bei der die Andernacher in der Kreissporthalle (Beethovenstraße) und in der benachbarten Realschul-Sporthalle (Ludwig-Hillesheim-Straße) als Veranstalter der Endrunde fungieren.

Am Sonntag, 28. Februar, steht um 16.30 Uhr das Rheinlandpokal-Achtelfinale beim Sieger der Partie TuS Rodenbach gegen die SG Altendiez (am 21. Februar) auf dem Programm. Eine Woche später geht es in der Regionalliga weiter, am Sonntag, 6. März (14 Uhr), trifft die SG 99 dann zu Hause auf die DJK Saarwellingen.

Maren Weingarz (rechts noch im Trikot des SC 13 Bad Neuenahr) wechselt mit sofortiger
Wirkung vom 1. FC Köln zur SG 99 Andernach und wird schon am Sonntag beim Spiel
gegen den Zweitligisten FSV Hessen Wetzlar mitmischen. Foto: Gausmann

 

Tanja Flemming trainiert ab sofort den jüngsten Nachwuchs der SG 99

Tanja Flemming heißt die neue Trainerin unserer E-Juniorinnen. Die 23-Jährige beerbt die Ende des Jahres aus privaten Gründen zurückgetretene Mareike Dietzler und wird fortan mit Betreuer/Spielerinnenvater Michael Weise den jüngsten Nachwuchs der SG 99 unter ihre Fittiche nehmen. Tanja hat sich in der Szene einen Namen gemacht als aktive Spielerin des FC Urbar und des TuS Ahrbach. In Urbar trainierte sie vor geraumer Zeit die D-Mädchen, zudem war sie als Kreistrainerin in der Rhein/Lahn-Region im Einsatz. Herzlich willkommen im Team, Tanja ! Und viel Erfolg mit den "Bäckerhäschen" am Sonntag ab 10 Uhr bei der Hallenmeisterschaft des Kreises Rhein/Ahr in Adenau.

Die neue E-Juniorinnen-Trainerin Tanja Flemming, flankiert von Betreuer/Spielerinnenvater Michael Weise (links) und dem Andernacher Mädchenkoordinator Christian Hamm.

 

Fünffache Herausforderung für die SG 99 am 30. und 31. Januar

1. Frauenmannschaft: Am Sonntag um 15 Uhr geht das Testheimspiel gegen den Süd-Zweitligisten FSV Hessen Wetzlar auf dem Stadion-Kunstrasenplatz über die Bühne. Nach dem Gewinn des Ahrbach-Hallencups ist dies die erste Bewährungsprobe fürs Ensemble von Trainer Kappy Stümper in freier Natur im Jahr 2016. Die Partie gegen Schott Mainz am 17. Januar musste bekanntlich aus Witterungsgründen abgesagt werden.

2. Frauenmannschaft: Schon am Samstag um 19 Uhr spielt das Team von Trainer Volker Haas ebenfalls auf dem Stadion-Kunstrasenplatz gegen die Bundesliga-U17 des 1. FFC Montabaur. Nach dem torlosen Remis in der Vorwoche gegen den SV Menden II wird's diesmal bestimmt schwieriger, hinten die Null zu halten.

3. Frauenmannschaft: Am Sonntag ab 9.30 Uhr nimmt die Mannschaft von Spielertrainerin Corinna Baulig am Hallenturnier des TV Kruft teil.

C-Juniorinnen: Die Schützlinge von Coach Christian Hamm sind am Sonntag ab 13 Uhr in der Adenauer Sporthalle bei der Hallenmeisterschaft des Kreises Rhein/Ahr gefordert. Die beiden Vorrunden-Gegner: SG Eintracht Mendig/Bell und TuS Oberwinter.

E-Juniorinnen: Unser jüngster Nachwuchs spielt unter der Regie der neuen Trainerin Tanja Flemming (Foto ihrer Vorstellung folgt am Freitag) ebenfalls in Adenau unterm schützenden Hallendach um den Kreismeistertitel. Die Konkurrenten am Sonntag ab 10 Uhr: MSG Adenau, MSG Eifelgirls Alzheim und SG Eintracht Mendig/Bell.

 

 

Sieben Spiele, sieben Siege - SG 99 setzt sich souverän beim Ahrbach-Cup durch

Sieben Spiele, sieben Siege und insgesamt 24:2 Tore – in souveräner Manier sicherte sich die 1. Frauenmannschaft unserer  SG 99 Andernach beim Ahrbach-Cup in Montabaur den Turniersieg in dem mit 15 Mannschaften besetzten Wettbewerb. Zu keiner Zeit ließ das Team von Trainer Kappy Stümper einen Zweifel daran, wer die beiden Kreissporthallen als Gewinner verlassen würde. In der Vorrunde war vom Papier her der Regionalliga-Konkurrent SC 13 Bad Neuenahr der vermeintlich ärgste Widersacher, doch der wurde mit 3:0 in die Schranken gewiesen. Als Gruppenerster warfen die Bäckermädchen im Viertelfinale den VfR 07 Limburg mit 4:0 aus dem Rennen. In der Vorschlussrunde schalteten die Andernacherinnen den Vorjahressieger, die Bundesliga-B-Mädchen des 1. FFC Montabaur, mit 2:1 aus. Und im Finale gab es ein klares 3:0 gegen die zuvor gegentorlose SG Altendiez.

Am kommenden Sonntag steht für die SG 99 der erste Freilufttest auf dem Programm, um 14.30 Uhr geht es auf dem Andernacher Stadion-Kunstrasenplatz gegen den Zweitligisten TSV Schott Mainz.

SG 99 Andernach: Kimberly König, Kathrin Günther; Isabelle Stümper (7 Tore), Sarah Krumscheid, Eva Langenfeld, Magdalena Schumacher (alle je 4), Jasmin Stümper, Caroline Asteroth (beide je 2), Katja Rohm (1), Lynn Bange.

Isabelle Stümper (hier beim Torschuss) traf beim Ahrbach-Cup gleich siebenmal für die SG 99 ins Schwarze.

Das siegreiche Andernacher Team beim Hallenspektakel in Montabaur: (stehend von links) Trainer Kappy Stümper, Lynn Bange, Kathrin Günther, Eva Langenfeld, Betreuer Dieter Langenfeld, (kniend von links) Magdalena Schumacher, Caroline Asteroth, Kimberly König, Isabelle Stümper, Jasmin Stümper. Es fehlen Sarah Krumscheid und Katja Rohm. Fotos: Norbert J. Becker

 

 

8:0 - Isabelle Stümper trifft fünfmal beim Pokalsieg in Rübenach

Nach Abschluss der dritten Runde im Rheinlandpokal der Fußballfrauen sind nur noch drei Mannschaften aus dem Kreis Rhein/Ahr im Rennen: die beiden Regionalligisten SG 99 Andernach und SC 13 Bad Neuenahr sowie der Bezirksligist SG Eintracht Mendig/Bell (2:1-Sieger im Derby gegen den TV Kruft).

Die Bäckermädchen machten mit dem 8:0 (3:0) beim Verbandsliga-Zweiten FV Rübenach wenig Federlesen mit der Konkurrenz. Mit einer schulbuchmäßigen Kombination hebelte die SG 99 nach nicht einmal vier Minuten erstmals die Defensive des Gastgebers aus. Isabelle Stümper ließ mit strammem Abschluss der FVR-Torhüterin Doreen Messerer keine Abwehrchance. Die spielende Co-Trainerin mit der Nummer sieben sollte im weiteren Verlauf der Begegnung noch vier weitere Male (26., Foulelfmeter, 58., 88., 90.+2) ins Schwarze treffen. Den Rest besorgten Jana Sebastian jeweils per Kopf (32., 71.) und Spielführerin Katharina Sternitzke (90.). Zudem vereitelte dreimal Aluminium weitere Treffer der Gäste. Andernachs Trainer Kappy Stümper konnte sich schon früh entspannt zurücklehnen.

Das galt nicht für seine Bad Neuenahrer Kollegen Markus Rothe und Jörg Rohleder. Das 2:0 (0:0) bei der kampfstarken SG 99 Andernach II war eine unerwartet zähe Angelegenheit, erst ein unglückliches Eigentor von Lara Kreienbaum brachte den Finalisten der Vorsaison in die Spur (50.). Es sollte noch bis zur 83. Minute dauern, bevor Ines Guenther mit platziertem Flachschuss den Einzug ins Achtelfinale endgültig klarmachte. Die gastgebende Reserve der Andernacherinnen zeigte eine disziplinierte Leistung, Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto dürfen durchaus zufrieden sein.

So gut wie keine Entfaltungsmöglichkeit gab es für die Rübenacher Angreiferin Laura Attig (links), mit 13 Treffern die
Rheinlandliga-Topscorerin, im 0:8-Pokalspiel gegen die SG 99. Hier wird sie von der Andernacherin Eva Langenfeld
ausgebremst, Karla Engels (ganz links) und Magdalena Schumacher (rechts) beobachten den Zweikampf ihrer
Teamkollegin. Foto: Norbert J. Becker

Diszipliniert und kampfstark präsentierte sich die zweite Garde der Bäckermädchen (ganz links Katja Rohm, in der Mitte
vorne mit Stefanie Fetz), im Pokalspiel gegen den Regionalligisten aus Bad Neuenahr gab es ein durchaus achtbares 0:2.
Foto: Norbert J. Becker

 

Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - DJK Saarwellingen am Sonntag, 6. März, um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Riegelsberg.

Rheinlandpokal Frauen, 3. Runde:
FV Rübenach - SG 99 Andernach 0:8 (0:3). Tore: Isabelle Stümper (5), Jana Sebastian (2), Katharina Sternitzke.
SG 99 Andernach II - SC 13 Bad Neuenahr 0:2 (0:0).

Rheinlandliga Frauen:
SSV Boppard - SG 99 Andernach II  0:5 (0:2). Tore: Jana Dörr (2), Elena Noll, Rebecca Schäfer, Steffi Heydenreich.
Das nächste Spiel: 1. FFC Montabaur II - SG 99 Andernach II am Samstag, 5. März, um 19 Uhr auf dem Rasenplatz in Eschelbach.

Kreisliga 11/9er Frauen:
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach III - TV Kruft II am Sonntag, 21. Februar, um 17.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
TuS Oberwinter - SG 99 Andernach 1:3 (1:2). Tore: Hannah Ackermann (2), Jana Nett.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - FV Rübenach am Sonntag, 6. März, um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

C7-Juniorinnen-Rheinlandpokal, Viertelfinale:
TSV Emmelshausen - SG 99 Andernach 0:2 (0:1). Tore: Celina Wagner, Antonia Fedl.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
Das nächste Spiel: TV Kruft - SG 99 Andernach am Dienstag, 8. März, um 18 Uhr auf dem Rasenplatz in Kruft.

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - SG Eintracht Mendig/Bell am Samstag, 12. März, um 12.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Doppelter Schneider-Streich: SG 99 siegt mit 5:1 in Riegelsberg

Auch mit nur minimalem Aufgebot ließ sich die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach beim noch sieglosen 1. FC Riegelsberg nicht aus der Bahn werfen: Mit 5:1 (2:0) gewannen die Bäckermädchen die Begegnung im Saarland und überwintern somit auf dem zweiten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest einen Punkt vor dem zuletzt stark aufkommenden SC 13 Bad Neuenahr. „Unterm Strich haben wir ein sehr erfolgreiches Jahr hinter uns. Das möchten wir nun am Samstag gerne mit einem Pokalsieg in Rübenach beschließen“, sagte Trainer Kappy Stümper bilanzierend und vorausblickend zugleich.

Mit Lynn Bange, sie wurde nach der Halbzeitpause für Lena Wiersch eingewechselt, saß lediglich eine Feldspielerin auf der Andernacher Reservebank. Ein zahlenmäßig wenig befriedigender Umstand, der sich aber nicht negativ bemerkbar machen sollte. Aufgrund der dünnen Personaldecke rückte Natascha Schneider, ansonsten in der Viererabwehrkette angesiedelt, ins linke Mittelfeld. Ein Schachzug, der sich als sehr wirksam erweisen sollte, schließlich war die 25-Jährige mit einem Doppelpack – zugleich ihre ersten Erfolgserlebnisse in dieser Saison – in der 4. und 77. Minute maßgeblich am Erfolg der Bäckermädchen beteiligt.

Top-Torjägerin Sarah Krumscheid hatte noch vor der Pause (36.) mit ihrem zwölften Treffer scheinbar beruhigend auf 2:0 gestellt. Aber eben nur scheinbar, denn knapp drei Minuten waren gerade mal im zweiten Abschnitt gespielt, als Riegelsberg durch Jana Marina Schulz praktisch aus dem Nichts heraus den Anschlusstreffer markierte. Doch Jasmin Stümper sorgte schließlich mit dem 3:1 wieder für einigermaßen klare Verhältnisse (68.). Nach dem zweiten Schneider-Streich setzte Eva Langenfeld den Schlusspunkt hinter das Ligajahr, als sie mit einem an ihr selbst verursachten Foulelfmeter den Endstand besorgte (85.). Weiter geht es in der dritthöchsten Spielklasse der Republik erst am Sonntag, 6. März, dann trifft die SG 99 zu Hause auf das Schlusslicht aus Saarwellingen.

SG 99 Andernach: König - Hennig, Schumacher, Wiersch (46. Bange), Engels - Langenfeld, Krumscheid - J. Stümper, I. Stümper, Schneider - Sebastian.

Natascha Schneider (hier beim Spiel in Bad Neuenahr am Ball) war mit ihrem Doppelpack in Riegelsberg
maßgeblich am achten Saisonsieg der SG 99 beteiligt. Foto: Norbert J. Becker

 

Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
1. FC Riegelsberg - SG 99 Andernach 1:5 (0:2). Tore: Natascha Schneider (2), Sarah Krumscheid, Jasmin Stümper, Eva Langenfeld (Foulelfmeter).
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - DJK Saarwellingen am Sonntag, 6. März, um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Riegelsberg.

Rheinlandpokal Frauen:
3. Runde: FV Rübenach - SG 99 Andernach am Samstag, 5. Dezember, um 17 Uhr auf dem Rübenacher Kunstrasenplatz "Am Mühlenteich".
SG 99 Andernach II - SC 13 Bad Neuenahr am Sonntag, 6. Dezember, um 17.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Rheinlandliga Frauen:
TuS Fischbacherhütte - SG 99 Andernach II 1:2 (1:0). Tore: Jacqueline Fiedler, Anne Bauer.
Das nächste Spiel: SSV Boppard - SG 99 Andernach II am Sonntag, 13. Dezember, um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Boppard-Buchenau.

Kreisliga 11/9er Frauen:
SG 99 Andernach III - TV Kruft II abgesagt.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach III - TV Kruft II am Sonntag, 21. Februar, um 17.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - SV Rengsdorf am Samstag, 5. Dezember, um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

C7-Juniorinnen-Rheinlandpokal:
Viertelfinale: TSV Emmelshausen - SG 99 Andernach am Sonntag, 6. Dezember, um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Emmelshausen.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
Das nächste Spiel: TV Kruft - SG 99 Andernach am Dienstag, 8. März, um 18 Uhr auf dem Rasenplatz in Kruft.

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG 99 Andernach - TV Kruft 8:0 (5:0). Tore: Elina Zweigle (4), Pia Foehrmann (3), Aleyna Akayoglu.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - SG Eintracht Mendig/Bell am Samstag, 12. März, um 12.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

 

Fährt die SG 99 mit nur 13 Spielerinnen zum 13. Punktspiel um 13 Uhr ?

Die 13. und zugleich letzte Punktspielaufgabe des Jahres steht für die Fußballfrauen der SG 99 Andernach am Sonntag in der Regionalliga Südwest auf dem Programm. Dann müssen die Bäckermädchen schon früh aus den Federn, damit um 13 Uhr das Spiel im rund 200 Kilometer entlegenen Riegelsberg beginnen kann. Die Tour wird erstmals mit den beiden flammneuen Kleinbussen der SG 99 in Angriff genommen. Der gastgebende 1. FC liegt als Aufsteiger mit nur drei Unentschieden auf dem vorletzten Platz im Tabellenkeller, doch daran und auch am 4:0-Hinspielsieg möchte der Andernacher Trainer Kappy Stümper den kommenden Gegner nicht messen: „Ein Sieg ist aufgrund der Konstellation natürlich Pflicht. Aber wir werden Riegelsberg bestimmt nicht unterschätzen, schließlich musste sich die Mannschaft vergangene Woche erst spät mit 2:1 in Bad Neuenahr geschlagen geben.“

Personell geht die SG 99 erstmals in dieser Saison ein wenig am Stock: Katja Jubelius fällt wegen der in der Vorwoche erlittenen Rippenprellung aus, ebenso Spielführerin Katharina Sternitzke aus privaten Gründen. Das Mitwirken der angeschlagenen Caroline Asteroth ist noch ungewiss. Der Vollständigkeit halber der Rest der Verlustliste: Mareike Dietzler, Barbara Niermann, Luisa Deckenbrock und Mirvet Arabaci stehen schon geraume Zeit aus unterschiedlichem Anlass nicht zur Verfügung. Und zieht man noch die mittlerweile zur zweiten Mannschaft abgewanderte Katja Rohm ab, verbleiben im Extremfall gerade mal 13 einsatzfähige und -willige Spielerinnen, darunter die beiden Torhüterinnen, des ursprünglichen 21er-Kaders. Soeben ausreichend, um bei der vorletzten Saarland-Tour in dieser Saison den achten Sieg ins Visier nehmen zu können.

Die letzte Herausforderung in 2015 steht am Samstag, 5. Dezember, auf dem Programm. Erst muss die SG 99 um 17 Uhr zum Drittrundenspiel im Rheinlandpokal beim FV Rübenach, Tabellenzweiter der höchsten Verbandsklasse, ran. Und anschließend geht's zur Weihnachtsfeier.

Im Hinspiel hatte die SG 99 (links mit Eva Langenfeld in Aktion) kaum Probleme mit dem 1. FC Riegelsberg.
Es wäre ganz nach dem Geschmack der Bäckermädchen, wenn das auch im zweiten Aufeinandertreffen
so laufen würde. Foto: Andreas Walz

 

SG 99 setzt sich mit 4:1 gegen den SC Siegelbach durch

Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach hat die kleine Talsohle durchschritten und ist in der Regionalliga Südwest mit dem 4:1 (2:0) im Heimspiel gegen den SC Siegelbach in die Erfolgsspur zurückgekehrt. „Ein wichtiger Sieg zur rechten Zeit, das stärkt wieder das Selbstvertrauen“, beurteilte Trainer Kappy Stümper den siebten Drei-Punkte-Pack der Saison, der zugleich den zweiten Tabellenplatz festigte. Nach verhaltenem und absolut ausgeglichenem Beginn nahmen die Bäckermädchen etwa ab Mitte der ersten Halbzeit das Heft in die Hand und stellten durch den Doppelpack von Jana Sebastian die Weichen auf Sieg. Die 25-Jährige, am Anfang der Spielzeit eigentlich zur Verteidigerin umfunktioniert, durfte mal wieder auf ihrer angestammten Position in der vorderen Abteilung ran und rechtfertigte das in sie gesetzte Vertrauen mit den Toren in der 34. und 45. Minute.

Einziger Wermutstropfen: Katja Jubelius, erstmals von Beginn an mit dabei, musste nach einer rüden Attacke schon frühzeitig (28.) verletzt vom Feld. Wie sich später im Krankenhaus herausstellen sollte, hatte sie sich „nur“ eine schmerzhafte Rippenprellung zugezogen. Im zweiten Spielabschnitt war der Klassenneuling nach zwei weiteren Erfolgserlebnissen der SG 99 endgültig geschlagen. Innenverteidigerin Magdalena Schumacher traf nach einer Ecke per Kopf ins Schwarze (51.), sechs Minuten später jagte Katharina Sternitzke das abprallende Spielgerät ins lange Eck des Siegelbacher Gehäuses. Im Gefühl des sicheren Sieges schaltete Andernach in der Schlussphase einen Gang zurück. Das nutzte Dana Baran zum Ehrentreffer für den nie aufsteckenden Aufsteiger, als sie einen Eckball direkt verwandelte – nur ein kleiner Schönheitsfehler aus Sicht des Gastgebers (82.).

SG 99 Andernach: König - Hennig (62. Bange), Schumacher, Schneider, Engels - Langenfeld, Krumscheid - Sebastian, I. Stümper, Asteroth (57. J. Stümper) - Jubelius (28. Sternitzke).

Jana Sebastian (links am Ball) - hier im Spiel gegen Schott Mainz - traf gegen Siegelbach in der ersten
Halbzeit gleich doppelt für die SG 99. Foto: Andreas Walz

 

Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
SG 99 Andernach - SC Siegelbach 4:1 (2:0). Tore: Jana Sebastian (2), Magdalena Schumacher, Katharina Sternitzke.
Das nächste Spiel: 1. FC Riegelsberg - SG 99 Andernach am Sonntag, 29. November, um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Riegelsberg.

Rheinlandliga Frauen:
SV Holzbach - SG 99 Andernach II 1:2 (0:2). Tore: Jana Dörr, Katja Rohm.
Das nächste Spiel: TuS Fischbacherhütte - SG 99 Andernach II am Sonntag, 29. November, um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Niederfischbach.

Kreisliga 11/9er Frauen:
VfB Polch - SG 99 Andernach III 2:0 (1:0).
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach III - TV Kruft II am Sonntag, 29. November, um 12.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
JSG Immendorf - SG 99 Andernach 0:2 (0:1). Tore: Hannah Jülich (2).
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - SV Rengsdorf am Samstag, 5. Dezember, um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG 99 Andernach - MSG Mayschoß 3:0 (1:0). Tore: Hannah Ackermann (2), Celina Wagner.
Das nächste Spiel: TV Kruft - SG 99 Andernach am Dienstag, 8. März, um 18 Uhr auf dem Rasenplatz in Kruft.

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG 99 Andernach - SG Eintracht Mendig/Bell 8:0 (4:0). Tore: Elina Zweigle (4), Pia Foehrmann, Luisa Theis, Carolin Becker, Greta Kohlhaas.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - TV Kruft am Samstag, 28. November, um 13.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

 

Kreissparkasse Mayen unterstützt die 1. und 2. Frauenmannschaft

Die SG 99 Andernach bedankt sich bei der Kreissparkasse Mayen für die großzügige Spende, die sie der 1. und 2. Frauenmannschaft hat zuteil werden lassen. Im flammneuen, aber gewohnt blauen Outfit mit dem Kreissparkassen-Emblem und -schriftzug schaffte das Rheinlandliga-Team bereits Siege beim SV Rheinbreitbach (1:0) und gegen den TuS Issel II (4:1). Die Regionalliga-Mannschaft trägt das KSK-Logo als Zeichen der langjährigen Verbundenheit mit dem Unternehmen fortan auf dem linken Ärmel ihrer blau-weißen Jerseys.

Das Bild beim Pressetermin im Funktionsgebäude des Andernacher Stadions zeigt (hinten von links) Jochen Siewert (KSK-Filialdirektor), Kappy Stümper (Trainer 1. Mannschaft), Magdalena Schumacher (stellvertretende Spielführerin 1. Mannschaft), Esther Butto (Co-Trainerin 2. Mannschaft), Volker Haas (Trainer 2. Mannschaft), Christoph Weitzel (KSK-Vorstandsmitglied) sowie (vorne von links) Isabelle Stümper (spielende Co-Trainerin 1. Mannschaft), Katharina Sternitzke (Spielführerin 1. Mannschaft), Lara Kreienbaum (stellvertretende Spielführerin 2. Mannschaft) und Steffi Heydenreich (Spielführerin 2. Mannschaft). Foto: Andreas Walz


Stümper will mit der SG 99 gegen Siegelbach in die Erfolgsspur zurück

Nach zwei Niederlagen zum Abschluss der Hinrunde ist die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach in der Regionalliga Südwest ein wenig aus dem Tritt geraten. Das gilt es nun zu korrigieren, wenn am Sonntag um 14 Uhr der SC Siegelbach auf dem Stadion-Kunstrasenplatz seine Visitenkarte abgibt. Der Klassenneuling ist unlängst ebenfalls gehörig ins Stolpern geraten, durch die Spielverluste gegen Niederkirchen (0:3) und in Montabaur (2:3) purzelte die Elf aus dem Kaiserslauterer Vorort vom dritten auf den achten Platz zurück. Der Andernacher Trainer Kappy Stümper redet nicht lange um den heißen Brei herum: „Die letzten Spiele in Bad Neuenahr und gegen Niederkirchen müssen aus dem Kopf. Wir konzentrieren uns jetzt voll und ganz auf die drei Spiele bis zur Winterpause. Am Sonntag gegen Siegelbach wollen wir gewinnen.“ Das Hinspiel ruft gemischte Gefühle hervor, die Bäckermädchen mussten sich zum Saisonstart nach einem zweifelhaften Strafstoß für den Gegner am Ende mit einem 3:3 begnügen.

Ein paar Worte zum Personalstand: Die Position zwischen den Pfosten der SG 99 übernimmt diesmal Kimberly König von Kathrin Günther. Stümper betont: „Das ist ein abgesprochener Wechsel und hat überhaupt nichts mit den vergangenen Spielen zu tun.“ Die zuletzt kränkelnde Jana Sebastian war in dieser Woche wieder dabei, dafür fehlte die schon vorm Niederkirchen-Spiel gesundheitlich angeschlagene Lena Wiersch. Caroline Asteroth zog sich eine Zehenverletzung zu und konnte nur reduziert trainieren. Aber der Kader ist qualitativ und quantitativ gut aufgestellt, um den einen oder anderen Ausfall kompensieren zu können. Durchaus denkbar, dass die lange abwesende Katja Jubelius nach zuletzt stabilen Leistungen eine Bewährungschance von Beginn an erhält.

Da konnten sich die Spielerinnen der SG 99 gegen Niederkirchen (0:2) strecken wie sie wollten, erstmals seit
März dieses Jahres gelang den blau-weißen Bäckermädchen über 90 Minuten leider kein eigener Torerfolg. Das
soll nun aber gegen Siegelbach schon wieder ganz anders aussehen. Foto: Didi Mühlen

 

0:2 - auch die SG 99 kann den 1. FFC Niederkirchen nicht aufhalten

Innerhalb von acht Tagen sind die Chancen unserer SG 99 Andernach, vielleicht noch selbst in den Titelkampf der Frauen-Regionalliga Südwest eingreifen zu können, auf ein absolutes Minimum gesunken. Nach der Niederlage im Derby beim SC 13 Bad Neuenahr (1:2) folgte nun vor eigenem Publikum ein nicht minder bitteres 0:2 (0:2) gegen den Herbstmeister 1. FFC Niederkirchen, der damit seinen Vorsprung an der Spitze auf stattliche zehn Zähler ausbaute. Und wieder war es eine einzige Spielerin, die der Begegnung ihren Stempel aufdrückte: Vor Wochenfrist war es Fatbardha Sekiraca, die mit zwei Toren die Bäckermädchen mitten ins blaue Herz traf. Diesmal übernahm die routinierte Silvana Arcangioli die Rolle der Spielverderberin, mit ihrem Doppelpack (3. und 27.) brachte sie den Gastgeber schon früh empfindlich ins Hintertreffen.

„Dabei habe ich noch ausdrücklich vor ihr gewarnt. Da konnten wir unsere Taktik natürlich schon früh zu den Akten legen“, stöhnte Andernachs Trainer Kappy Stümper. Beim ersten Gegentreffer geriet ein haarsträubender Flachpass im Aufbauspiel zum Rohrkrepierer. Kristin Götz nahm den Ball auf Höhe der Mittellinie an und schickte Arcangioli durch die Schnittstelle der Viererabwehrkette auf die Reise gen gegnerisches Tor. Der Rest war nur noch Formsache, die Spielführerin mit der Nummer sieben ließ der herausstürzenden Kathrin Günther zwischen den Pfosten des Andernacher Tores keine Abwehrchance. „Eine ärgerliche Verkettung von Fehlern“, wie es Stümper formulierte. Der zweite Treffer fiel nach einer ähnlichen Szene, diesmal steuerte die FFC-Angreiferin 24 Minuten später allerdings aus klarer Abseitsposition dem 0:2 entgegen. So ziemlich alle unter den 170 Zuschauern hatten das erkannt, zum Leidwesen der Andernacher aber der Schiedsrichter nicht. Um es vorweg zu nehmen: Es sollte fast bis zum Ende die letzte Gelegenheit des Tabellenführers bleiben, erst in der dritten Minute der Nachspielzeit musste Günther bei einem Schuss von Kaya Buhl mal wieder entschlossen eingreifen. Ansonsten neutralisierten sich die beteiligten Teams weitgehend im Areal zwischen beiden Strafräumen.

Die SG 99 war stets um Ball- und Spielkontrolle bemüht, was gegen die cleveren und fortan tief gestaffelten Gäste aber eine schwer zu lösende Aufgabe war. In der Gefahrenzone vorm FFC-Gehäuse konnte der Gastgeber so gut wie keine Akzente setzen. Es waren vornehmlich Distanzschüsse und Standardsituationen, die Niederkirchens Torfrau Lena Marie Kurz ab und zu in arge Verlegenheit brachten. Ein durchaus verdientes Ehrentor wollte dem Tabellenzweiten jedoch nicht glücken. Stümper fasste das Geschehen zusammen: „Schade, die beiden Niederlagen werfen einen Schatten auf unsere zuvor sehr gute Bilanz. Aber wir werden jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, schließlich bewegen wir uns noch im Rahmen der Zielsetzung. Jetzt legen wir unser Hauptaugenmerk auf den Rheinlandpokal.“ Hier steht die nächste Runde am 5. Dezember auf dem Programm, dann muss die SG 99 beim Rheinlandliga-Zweiten FV Rübenach antreten. Am kommenden Sonntag geht aber zunächst das erste Rückrunden-Spiel über die Bühne, dann erwartet Andernach um 14 Uhr – wiederum auf eigenem Kunstrasenplatz – den SC Siegelbach.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Schumacher, Schneider, Engels - Asteroth (76. Sebastian) - Krumscheid, Langenfeld (83. Bange) - I. Stümper - J. Stümper, Sternitzke (69. Jubelius).

 

Ständiger Unruheherd: Silvana Arcangioli (Bildmitte im roten Trikot) – hier im Zweikampf mit der Andernacherin Sarah Krumscheid – erzielte schon vor der Pause die beiden Treffer für den 1. FFC Niederkirchen gegen die SG 99 (ganz links Eva Langenfeld), damit führt der Zweitliga-Absteiger klar die Tabelle an. Foto: Andreas Walz

 

Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
SG 99 Andernach - 1. FFC Niederkirchen 0:2  (0:2).
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - SC Siegelbach am Sonntag, 22. November, um 14 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Rheinlandliga Frauen:
SG 99 Andernach II - TuS Issel II 4:1 (1:1). Tore: Barbara Summerer, Jacqueline Fiedler, Steffi Heydenreich, Jana Dörr.
Das nächste Spiel: SV Holzbach - SG 99 Andernach II am Sonntag, 22. November, um 16.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Holzbach.

Kreisliga 11/9er Frauen:
SG 99 Andernach III - SG Heimersheim 3:0 (1:0). Tore: Christa Thönnessen (2), Rebekka Krethen.
Das nächste Spiel: VfB Polch - SG 99 Andernach III am Sonntag, 22. November, um 15 Uhr auf dem Hartplatz in Polch.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
JSG Immendorf - SG 99 Andernach 0:2 (0:1). Tore: Hanna Jülich (2).
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - SV Rengsdorf am Samstag, 05. Dezember, um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG 99 Andernach - MSG Mayschoß 3:0 (1:0). Tore: Hannah Ackermann (2), Celina Wagner.

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG 99 Andernach - MSG Baar/Herresbach 5:1 (2:1). Tore: Elina Zweigle (3), Hannah Müller, Aleyna Akayoglu.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - SG Eintracht Mendig/Bell am Samstag, 21. November, um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

 

Gipfeltreffen in Andernach: SG 99 erwartet Herbstmeister Niederkirchen

Zweiter gegen Erster. Mehr Spitzenspiel geht einfach nicht. Allerdings hat das Gipfeltreffen der Frauenfußball-Regionalliga Südwest, vorgesehen am Sonntag um 13 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach, am vergangenen Wochenende etwas an Brisanz verloren. Denn während sich Tabellenführer 1. FFC Niederkirchen souverän mit 3:0 beim zuvor vor eigenem Publikum noch unbesiegten SC Siegelbach durchsetzte, kassierte die erste Mannschaft unserer SG 99 als härtester Verfolger im Rhein/Ahr-Derby beim SC 13 Bad Neuenahr mit 1:2 die erste Saisonniederlage. Müßig zu erwähnen, dass diese Nummer nach zuvor 15 Punktspielen ohne Niederlage – Saison übergreifend gerechnet – absolut vermeidbar war.

Und so trennen die beiden Konkurrenten derweil stattliche sieben Zähler, schon vor dem Kräftemessen zum Abschluss der Hinrunde durfte sich Niederkirchen mit dem inoffiziellen Titel des Herbstmeisters schmücken. Die Elf des erfahrenen Trainers Niko Koutroubis betrachtet den Abstieg aus der Zweiten Liga wohl eher als Betriebsunfall, den es nun umgehend zu reparieren gilt. Der 46-jährige Koutroubis war bis Dezember vergangenen Jahres noch Trainer beim Bundesligisten SC Sand. Keine Frage aber, dass die Bäckermädchen den starken Gästen aus dem rund 167 Kilometer entfernten Ort aus der Nähe Mannheims nur allzu gerne ein Bein stellen möchten. Die Ausgangssituation ist diesmal eine andere als sonst üblich, das fasst Trainer Kappy Stümper in Worte: „Zum ersten Mal in dieser Saison sind wir der Außenseiter.“ Er fügt hinzu: „Natürlich erhoffe ich mir nach dem Spiel in Bad Neuenahr eine Trotzreaktion. Wir werden die Punkte sicher nicht verschenken.“

In den vergangenen zweieinhalb Jahren haben die Andernacherinnen lediglich eines von 25 Heimspielen verloren, das war im März 2015 mit 1:3 gegen den TSV Schott Mainz, der als verlustpunktfreier Regionalligameister im Sommer folgerichtig in die Zweite Liga aufgestiegen war. Personell ist bei der SG 99 weiterhin alles im Lot, von dem einen oder anderen Ausfall einmal abgesehen, aber das war durch die Breite des Kaders bisher immer zu kompensieren. Diesmal ist der Einsatz von Jana Sebastian – sie musste schon in Bad Neuenahr kurzfristig krankheitsbedingt passen – noch ungewiss. Dafür rückt die zuletzt fehlende Defensivspielerin Lynn Bange wieder in den Kader. Ansonsten kann Trainer Kappy Stümper auf den Stamm der Mannschaft bauen, die sich in der Summe der Ereignisse bislang recht ordentlich geschlagen hat.

Sieht aus wie eine Riesengelegenheit für SG 99-Spielführerin Katharina Sternitzke, war aber leider keine: Schiedsrichter Daniel Richter wähnte die Andernacher Angreiferin im Spiel beim SC 13 Bad Neuenahr (1:2) in dieser Szene im Abseits. Gegen Niederkirchen möchten die Bäckermädchen in allen Mannschaftsteilen wieder effizienter auftreten. Foto: Norbert J. Becker

 

SG 99 kassiert ein unglückliches 1:2 beim Derby in Bad Neuenahr

Das Glück lässt sich erzwingen, das traf diesmal voll und ganz auf den Gegner zu. Mit dieser blumigen Floskel kann das Derby der Frauen-Regionalliga Südwest treffend in wenigen Worten umschrieben werden, in dem sich die zuvor ungeschlagene 1. Mannschaft unserer SG 99 Andernach eine höchst überflüssige 1:2 (1:0)-Niederlage beim allerdings auch heimstarken SC 13 Bad Neuenahr abholte. „Absolut ärgerlich“, konstatierte denn auch Trainer Kappy Stümper: „Wir waren fast durchgängig überlegen. Aber das ist Fußball, gerade in einem Derby kann so etwas schiefgehen, wenn man sich zu sehr unter Druck setzt.“

Eine Stunde lang hatte es so ausgesehen, als ob die Bäckermädchen nach dem 3:0 am 12. April einem weiteren Sieg im Apollinarisstadion entgegensteuern. Mehr als das 1:0 durch den 25-Meter-Kracher von Magdalena Schumacher, die den Ball aus halbrechter Position in den linken Winkel des Bad Neuenahrer Gehäuses beförderte, sprang trotz aller Bemühungen aber nicht heraus (26.). Caroline Asteroth traf zuvor mit einem Distanzschuss nur die Latte (13.), SC-13-Angreiferin Feride Bakir rettete bei einem Kopfball für die bereits geschlagene Jana Theisen auf der Linie (15.). Bei einem abgefälschten Versuch von Isabelle Stümper, Co-Spielertrainerin der Gäste, war die Torfrau der Kurstadt-Elf aber reaktionsschnell zur Stelle (18.). Auch Bad Neuenahr hatte im ersten Abschnitt eine gute Gelegenheit, Kathrin Günther im Andernacher Tor klärte aber gegen Carolin Mooren (21.).

Nach dem Wechsel verpassten Katharina Sternitzke und auch Sarah Krumscheid nach einem Freistoß mutterseelenallein zentral vorm Tor das durchaus überfällige 2:0 für die SG 99 (58.). Das sollte sich fünf Minuten später bitter rächen: Fatbardha Sekiraca, Spielführerin des SC 13 und ständiger Unruheherd, entpuppte sich nach einer Standardsituation im gegnerischen Strafraum als dankbare Abnehmerin und beförderte den Ball per Kopf ins anvisierte Ziel – ein klassisches Tor aus dem Nichts heraus. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, Andernach besaß aber weiterhin optische Vorteile und konnte im Konterspiel selbst eine 4:1-Überzahlsituation nicht in ein Erfolgserlebnis ummünzen (74.). Und als sich wohl schon alle unter den 228 Zuschauern auf ein Remis eingestellt hatten, nutzte Sekiraca einen Stellungsfehler der Andernacher Hintermannschaft gnadenlos aus. Mit Vehemenz drosch sie den Ball aus spitzem Winkel an der machtlosen Günther vorbei ins Netz (89.) – eine ebenso sehenswerte Aktion wie die von Schumacher beim 0:1, das mussten selbst die der SG 99 geneigten Betrachter eingestehen. „Das ist jetzt schon das zweite Mal in dieser Saison, dass wir kurz vor Schluss ein Gegentor kassieren“, stöhnte Stümper.

Damit ist der 1. FFC Niederkirchen (souveräner 3:0-Sieger in Siegelbach) ein Spiel vor dem Ende der Hinrunde für den Rest des Feldes nur noch mit dem Fernglas zu sehen, mit sieben Zählern Vorsprung ist der Zweitliga-Absteiger bereits Herbstmeister. Am kommenden Sonntag (13 Uhr) kann die SG 99 diesen Abstand im direkten Duell verkürzen. Theoretisch. Gelingt dies aber nicht, treten unter Umständen ähnliche Verhältnisse wie in der Vorsaison ein, als der TSV Schott Mainz schon sehr früh den Titel und den damit verbundenen Aufstieg feiern durfte.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Schumacher, Wiersch, Schneider - Asteroth (84. Engels) - Krumscheid, Langenfeld - I. Stümper - J. Stümper, Sternitzke (71. Jubelius).

Fatbardha Sekiraca (Bildmitte am Ball im Zweikampf mit der Andernacherin Natascha Schneider) traf gleich doppelt gegen die SG 99 (links Eva Langenfeld) ins Schwarze und bescherte Bad Neuenahr so den glücklichen Derbysieg. Foto: Norbert J. Becker

 

Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
SC 13 Bad Neuenahr - SG 99 Andernach 2:1 (0:1). Tor: Magdalena Schumacher.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - 1. FFC Niederkirchen am Sonntag, 15. November, um 13 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Rheinlandliga Frauen:
SV Rheinbreitbach - SG 99 Andernach II 0:1 (0:0). Tor: Jana Dörr.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach II - TuS Issel II am Samstag, 14. November, um 19 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Kreisliga 11/9er Frauen:
TuS Immendorf - SG 99 Andernach III 2:2 (0:1). Tore: Natascha Westhoff, Christa Thönnessen.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach III - SG Heimersheim am Sonntag, 15. November, um 18 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
Das nächste Spiel: JSG Immendorf - SG 99 Andernach am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Immendorf.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG Eintracht Mendig/Bell - SG 99 Andernach 1:2 (0:1). Tore: Antonia Fedl, Hannah Ackermann.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - MSG Mayschoß am Samstag, 21. November, um 15.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
TV Kruft - SG 99 Andernach 1:7 (1:2). Tore: Elina Zweigle (3), Carolin Becker (2), Luisa Theis, Greta Kohlhaas.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - MSG Baar am Samstag, 14. November, um 12.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

 

SG 99 muss Farbe bekennen beim Derby am Sonntag in Bad Neuenahr

Nach den Spielen in Issel (2:2) und in Montabaur (3:0) muss die in dieser Saison noch ungeschlagene erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach in der Hinrunde der Regionalliga Südwest auch beim dritten und zugleich letzten Rheinlandvertreter auswärts Farbe bekennen: Am Sonntag um 14.30 Uhr steht die Begegnung beim SC 13 Bad Neuenahr auf dem Programm, wegen der geringen räumlichen Entfernung (30 Kilometer) wohl das Derby schlechthin. Der Andernacher Trainer Kappy Stümper sagt: „Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe mit einem besonders motivierten Gegner. Aber das gilt natürlich auch für meine Mannschaft. Die Ergebnisse der vergangenen Wochen sprechen für uns und sorgen für Selbstbewusstsein. Wir müssen nur aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr unter Druck setzen.“

Die Premierenvorstellung der SG 99 im Bad Neuenahrer Apollinarisstadion am 12. April dieses Jahres haben die Bäckermädchen noch in allerbester Erinnerung: Nach Toren von Katharina Sternitzke, Magdalena Schumacher und Jana Sebastian siegten die Stümper-Schützlinge souverän mit 3:0. Eine Wiederholung dieses Resultats wäre natürlich ganz nach dem Geschmack der Andernacherinnen, doch ganz so einfach wird das sicher nicht, denn der SC 13 ist in dieser Saison zu Hause noch ohne Niederlage. Personell ist bei der SG 99 im Großen und Ganzen alles im Lot: Nach dem freiwilligen Rückzug von Katja Rohm in die zweite Mannschaft fehlen vom ursprünglichen 21er-Kader nur Mirvet Arabaci (private Pause), Luisa Deckenbrock (OP nach Rückenverletzung) und Mareike Dietzler (krank). Ansonsten kann Stümper auf den in den vergangenen Wochen dreimal in Folge zu Null siegreichen Kader zurückgreifen.

An den nächsten drei Sonntagen wird sich übrigens zeigen, ob die SG 99 mit dem Spitzenreiter 1. FFC Niederkirchen (vier Punkte entfernt) weiter Schritt halten kann. Andernach spielt in dieser Abfolge in Bad Neuenahr (6.), gegen Niederkirchen (1.) und gegen Siegelbach (3.). Der Tabellenführer muss neben dem Gipfeltreffen am 15. November bei der SG 99 im genannten Zeitraum zwei weitere Male auswärts antreten, zunächst am Sonntag in Siegelbach und am 22. November beim zuletzt stark auftrumpfenden TuS Issel (7.). Der Andernacher Coach und auch Abteilungsleiter Bodo Heinemann machen unisono deutlich: „Wenn wir dranbleiben wollen, wäre es ratsam, in dieser Phase der Saison deutlich zu punkten.“ Das heißt soviel wie: verlieren verboten.

 

SG 99 befördert Göcklingen mit einem 4:0 an das Tabellenende

Die positiven Erkenntnisse nach dem 4:0 (2:0) im sehr einseitigen Fußballspiel der Frauen-Regionalliga Südwest zwischen unserer SG 99 Andernach und dem FFV Fortuna Göcklingen aus Sicht des Gastgebers: Die Bäckermädchen sind seit neun Saisonspielen ungeschlagen, seit 303 Minuten ohne Gegentor, stellen den treffsichersten Angriff und die beste Abwehr der Klasse und haben mit Sarah Krumscheid (elf Erfolgserlebnisse) die Top-Torschützin in ihre Reihen. Was aber während der 90 Minuten der wirklich einzige Kritikpunkt war, brachte der Andernacher Trainer Kappy Stümper bei seiner Analyse auch deutlich zum Ausdruck: „Gefallen hat mir, dass wir enorm viele Chancen erspielt haben. Missfallen hat mir der fahrlässige Umgang mit den 100-prozentigen Möglichkeiten.“ Die rühmlichen Ausnahmen: Katharina Sternitzke (20., 40.) und Sarah Krumscheid (64., 73.) trafen vor und nach der Pause doppelt gegen einen nie aufsteckenden Gegner, der durch diese Niederlage ans Ende der Tabelle gespült wurde.

Speziell Sternitzke, Jasmin Stümper und Jana Sebastian hatten in der Summe sicher genügend Gelegenheiten, um das Ergebnis in nahezu zweistellige Höhe bringen zu können. Zumindest aber erfüllte die SG 99 mit dem Sieg die Minimalanforderung, um dem Spitzenreiter 1. FFC Niederkirchen als derzeit einzig ernsthafter Verfolger auf den Fersen bleiben zu können. Coach Stümper sah am Ende auch nur das Positive und lenkte beschwichtigend ein: „Vier Tore sind ja alles andere als ein Weltuntergang. Vielleicht haben wir uns den einen oder anderen Treffer für die nächsten Spiele aufgespart.“ Das wäre sicher keine schlechte Lösung, denn die nun anstehende Partie beim SC 13 Bad Neuenahr (Sonntag, 14.30 Uhr) wird sicher alles andere als ein gemütlicher Spaziergang an der Ahr. Und auch die dann folgenden Gegner (1. FFC Niederkirchen und SC Siegelbach) sind selbst auf eigenem Kunstrasenplatz beileibe kein Fallobst.

SG 99 Andernach: König - Hennig (82. Engels), Schumacher, Wiersch (61. Schneider), Sebastian - Asteroth - Krumscheid, Langenfeld - I. Stümper - J. Stümper, Sternitzke (74. Bange).

Die Andernacher Top-Torschützinnen Katharina Sternitzke (Bildmitte, blaues Trikot) und Sarah Krumscheid (verdeckt dahinter) sorgten mit ihren Doppelpacks für ein standesgemäßes 4:0 gegen Göcklingen, damit blieb die SG 99 schon zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer. Foto: Norbert J. Becker


Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
SG 99 Andernach - FFV Fortuna Göcklingen 4:0 (2:0). Tore: Katharina Sternitzke, Sarah Krumscheid (je 2).
Das nächste Spiel: SC 13 Bad Neuenahr - SG 99 Andernach am Sonntag, 8. November, um 14.30 Uhr auf dem Rasenplatz im Bad Neuenahrer Apollinaristadion.

Rheinlandliga Frauen:
SG 99 Andernach II - FSG Zemmer 1:2 (0:2). Tor: Lara Kreienbaum (Foulelfmeter).
Das nächste Spiel: SV Rheinbreitbach - SG 99 Andernach II am Sonntag, 8. November, um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Rheinbreitbach.

Kreisliga 11/9er Frauen:
Das nächste Spiel: TuS Immendorf - SG 99 Andernach III am Sonntag, 8. November, um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Immendorf.

B-Juniorinnen-Rheinlandpokal:
SG 99 Andernach - JFV Rhein-Hunsrück 1:11 (0:5). Tor: Michelle Häring.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
Das nächste Spiel: JSG Immendorf - SG 99 Andernach am Samstag, 7. November, um 18 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Immendorf.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
Das nächste Spiel: SG Eintracht Mendig/Bell - SG 99 Andernach am Samstag, 7. November, um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig.

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
Das nächste Spiel: TV Kruft - SG 99 Andernach am Samstag, 7. November, um 11 Uhr auf dem Rasenplatz in Kruft.

 

Sechster Saisonsieg ist Pflicht für die SG 99 gegen Göcklingen

Der stärkste Angriff (28 Tore in acht Spielen) trifft auf eine der löchrigsten Abwehrreihen (27 Gegentreffer): Allein von daher gilt die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach als klarer Favorit, wenn der noch ungeschlagene Tabellenzweite am Sonntag um 13 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz im Duell der Regionalliga Südwest den sieglosen Vorletzten FFV Fortuna Göcklingen erwartet. Die Gäste waren in der Vorsaison rein sportlich schon abgestiegen, doch der Rückzug des FC Marnheim und der Verzicht des SSV Boppard garantierten dann jedoch die weitere Klassenzugehörigkeit. Daher redet Trainer Kappy Stümper auch gar nicht lange um den heißen Brei herum: „Ein Sieg ist Pflicht. Schließlich wollen wir gute Voraussetzungen schaffen für die dann folgenden Spiele in Bad Neuenahr und gegen den Spitzenreiter Niederkirchen.“

Personell dürfte sich nur wenig bewegen. Aller Voraussicht nach wird Stümper der Anfangsformation das Vertrauen schenken, die vor Wochenfrist beim 3:0-Sieg in Montabaur zu überzeugen wusste. Allerdings mit einer Ausnahme: Torhüterin Kathrin Günther hat sich an einem Finger verletzt und wird nun durch Kimberly König ersetzt, die sich fünf Wochen lang mit einem ähnlichen Problem herumschlagen musste, nun aber wieder fit ist. Katja Rohm hat sich dazu entschlossen, nur noch für die zweite Mannschaft in der Rheinlandliga spielen zu wollen, aber im Notfall zur Verfügung zu stehen. Mareike Dietzler fällt weiter krankheitsbedingt aus, das könnte unter Umständen auch noch auf Katja Jubelius zutreffen. Barbara Niermann ist nach abgeklungener Fußverletzung wieder im Training, Karla Engels kehrt am späten Freitagabend aus dem zweiwöchigen Urlaub zurück. An einen Einsatz der unlängst am Rücken operierten Luisa Deckenbrock ist noch nicht zu denken.

Die SG 99 Andernach (von rechts mit Caroline Asteroth, Lena Wiersch und Eva Langenfeld) wollen nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg in Montabaur nun gegen Göcklingen den sechsten Saisonsieg einfahren. Foto: Karlheinz Weidung

 

 

Späte Revanche: SG 99 setzt sich souverän mit 3:0 in Montabaur durch

17 Monate nach dem 0:1 im Rheinlandpokal-Finale gegen den 1. FFC Montabaur gelang der ersten Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach die späte Revanche: Mit 3:0 (1:0) siegten die Bäckermädchen nicht nur klar im Derby der Regionalliga Südwest beim Zweitliga-Absteiger auf dem Rasenplatz in Eschelbach, sondern festigten zugleich den zweiten Platz, da die Konkurrenz auf den folgenden Plätzen durchweg Federn ließ. „Natürlich bin ich sehr zufrieden, die Mannschaft ist zurzeit in einer guten Verfassung. Die Mischung aus Spaß und leistungsorientiertem Fußball stimmt“, sagte der Andernacher Trainer Kappy Stümper. In einer über weite Strecken hart umkämpften Begegnung hatte Andernach spielerische Vorteile, die sich aber erst in der 37. Minute in einen zählbaren Erfolg niederschlugen. Nach einem Diagonalpass in den Montabaurer Strafraum reagierte FFC-Schlussfrau Lea Maxaner einen Tick zu spät, so dass die heranstürmende Jasmin Stümper den Ball zum 0:1 über die Linie spitzeln konnte. Nur drei Minuten später hätte Eva Langenfeld schon vor der Pause für halbwegs klare Verhältnisse sorgen können, scheiterte freistehend aber an der nun aufmerksamen Maxaner. Das 0:2 besorgte Montabaur in der Frühphase ds zweiten Abschnitts dann selbst, als Anna Pies eine Hereingabe von Katharina Sternitzke, Kapitänin der SG 99, unglücklich ins eigene Netz abfälschte (57.).

Die einzige Chance des Gastgebers im gesamten Spiel bot sich FFC-Spielführerin Anna Zimmermann rund zehn Minuten vor dem Ende, doch ihr aus 20 Meter geschossener Freistoß wurde leichte Beute für Andernachs Torsteherin Kathrin Günther. 120 Sekunden später war die Angelegenheit endgültig erledigt: Nach präzisem Zuspiel der kurz zuvor eingewechselten Natascha Schneider erzielte Co-Spielertrainerin Isabelle Stümper das finale 0:3. Zeitgleich zog der Spitzenreiter 1. FFC Niederkirchen mit 2:0 gegen Saarbrücken II weiter unbeirrt seine Kreise. Allerdings muss der Primus nun viermal hintereinander auswärts antreten, unter anderem am 15. November in Andernach. Zunächst aber hat die SG 99 die Hausaufgabe gegen den noch sieglosen Vorletzten FFV Fortuna Göcklingen zu lösen, dieses Spiel findet am Sonntag um 13 Uhr auf dem Kunstrasenplatz statt.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Schumacher, Wiersch (65. Rohm), Sebastian - Asteroth - Krumscheid, Langenfeld (86. Bange) - I. Stümper - J. Stümper, Sternitzke (81. Schneider).

 

SG 99 hofft auf einen Sieg beim Spitzenspiel in Montabaur

Vier Siege, drei Unentschieden, 25:6 Tore – die bisherige Bilanz unserer SG 99 Andernach in der Frauenfußball-Regionalliga Südwest liest sich wahrlich nicht schlecht, ist aber nach derzeitiger Lage leider nicht ausreichend, um die allererste Geige in der dritthöchsten Klasse der Republik spielen zu können. Denn der Spitzenreiter 1. FFC Niederkirchen hat sich schon ein ordentliches Vier-Punkte-Polster auf den ersten Verfolger erarbeitet. Und so sind die Bäckermädchen gut beraten, sich beim Rheinland-Derby am Sonntag um 14.30 Uhr beim 1. FFC Montabaur keine weitere Blöße zu geben. Im Duell mit den Teams aus den unteren Tabellenregionen kam Andernach jeweils zu klaren Siegen, gegen stärkere Mannschaften wie Saarbrücken II (1:1), Siegelbach (3:3) und Issel (2:2) musste sich die Elf von Trainer Kappy Stümper mit einem Bruchteil der Miete begnügen. Andererseits ist Andernach als Tabellenzweiter nach wie vor ungeschlagen, daher gibt der erfahrene Coach auch als Marschrichtung vor: „Es ist an der Zeit, auch mal gegen eine Spitzenmannschaft wie Montabaur zu gewinnen.“

Während die SG 99 trotz einiger Ausfälle wegen des breiten Kaders eigentlich keine Personalsorgen plagen, sieht der Zweitliga-Absteiger aus dem Westerwald ersatzgeschwächt diesem richtungsweisenden Kräftemessen auf dem Rasenplatz in Eschelbach skeptisch entgegen. Die Andernacher Torhüterin Kimberly König sitzt nach überstandener Fingerverletzung und fünfwöchiger Pause wieder auf der Bank. Auch Lynn Bange, im Sommer von den B-Junioren der JSG Altendiez gekommen, ist nach langer Abstinenz wieder dabei. Es fehlen Katja Jubelius, Karla Engels (beide aus privaten Gründen), Mareike Dietzler (krank) und die schon eine Weile abwesenden Luisa Deckenbrock (Operation), Barbara Niermann (Fußprobleme) und Mirvet Arabaci (private Pause).

 

SG 99 schickt Wörrstadt mit einem 5:0 wieder auf die Heimreise

Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach erledigte ihre Hausaufgabe in der Regionalliga Südwest nahezu fehlerfrei und schickte den TuS Wörrstadt mit einem 5:0 (3:0) im Gepäck zurück auf die Heimreise nach Rheinhessen. Und so ganz nebenbei kletterten die Bäckermädchen auf den zweiten Platz, weil sie vom Remis im Rheinland-Derby zwischen dem SC 13 Bad Neuenahr und dem 1. FFC Montabaur profitierten. Nach zähem Beginn nutzten die Bäckermädchen gleich die erste nennenswerte Gelegenheit zum Torerfolg, als Spielführerin Katharina Sternitzke uneigennützig die besser postierte Jasmin Stümper in Szene setzte, die auch prompt zum 1:0 ins Schwarze traf (12.). Sternitzke selbst erhöhte nach 20 Minuten auf 2:0, Isabelle Stümper stellte Sekunden vor dem Abpfiff des ersten Durchgangs die Weichen mit dem 3:0 frühzeitig auf Sieg. Schon zur Pause hätte die SG 99 deutlicher in Führung liegen können, ging aber fahrlässig bei der Verwertung ihrer Möglichkeiten zu Werke. Die gute TuS-Schlussfrau Josephine Rothmann zeigte sich dabei aber auch wiederholt als Meisterin ihres Fachs.

Isabelle Stümper schnürte nach etwas mehr als einer Stunde ihren Doppelpack (64.), die Kapitänin der in Blau-Weiß gekleideten Andernacher tat es ihr in der Schlussminute gleich. Vorher hätte der Gastgeber die im Offensivspiel harmlosen Wörrstädter schon sturmreif schießen können, speziell zwischen der 80. und 85. Minute blieben viele Hochkaräter jedoch ungenutzt. Torfrau Kathrin Günther verlebte einen relativ ereignislosen Nachmittag und hätte im ersten Abschnitt getrost in der Kabine bleiben können. Erst in den zweiten 45 Minuten musste sie zweimal eingreifen, um ein Gegentor zu verhindern. Trainer Kappy Stümper wollte nach dem Abpfiff gar nicht mehr groß auf die Fülle an vergebenen Chancen eingehen: „Insgesamt war es die erhofft konzentrierte Leistung. Das gibt Selbstvertrauen für das schwere Spiel am kommenden Sonntag in Montabaur.“

SG 99 Andernach: Günther - Hennig (80. Schneider), Schumacher, Wiersch, Sebastian - Asteroth - Krumscheid (70. Rohm), Langenfeld - I. Stümper (70. Jubelius) - J. Stümper, Sternitzke.

Caroline Asteroth (in der Mitte am Ball) gab auf der defensiven Position der Andernacher Mittelfeldraute
eine gute Figur ab und war maßgeblich daran beteiligt, dass die blau-weißen Farben der SG 99 zum vierten
Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer blieben. Foto: Andreas Walz

 

Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
SG 99 Andernach - TuS Wörrstadt 5:0 (3:0). Tore: Katharina Sternitzke, Isabelle Stümper (je 2), Jasmin Stümper.
Das nächste Spiel: 1. FFC Montabaur - SG 99 Andernach am Sonntag, 25. Oktober, um 14.30 Uhr auf dem Rasenplatz in Eschelbach.

Rheinlandliga Frauen:
SG 99 Andernach II - SV Ehrang 2:1 (1:0). Tore: Laureen Ackermann, Luisa Elzer.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach II - FSG Zemmer am Samstag, 31. Oktober, um 19 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Kreisliga 11/9er Frauen:
SG 99 Andernach III - SG Leienkaul II (9er) 4:0 (1:0). Tore: Anne Bauer (3), Julia Schlert.
Das nächste Spiel: TuS Immendorf - SG 99 Andernach III am Sonntag, 8. November, um 14.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Immendorf.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
Das nächste Spiel: JSG Immendorf - SG 99 Andernach am Samstag, 7. November, um 18 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Immendorf.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
Das nächste Spiel: SG Eintracht Mendig/Bell - SG 99 Andernach am Samstag, 7. November, um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Mendig.

C7-Juniorinnen-Rheinlandpokal:
SG 99 Andernach - MSG Leienkaul 12:0 (4:0). Tore: Hannah Ackermann, Antonia Fedl (je 3), Luisa Mais (2), Greta Ahsenmacher, Sophie Friedemann, Lina Köhn, Celina Wagner (je 1).

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG 99 Andernach - MSG Spessart 14:0 (5:0). Tore: Elina Zweigle (10), Carolin Becker (3), Aleyna Akayoglu.
Das nächste Spiel: TV Kruft - SG 99 Andernach am Samstag, 7. November, um 11 Uhr auf dem Rasenplatz in Kruft.

 

Rheinlandpokal: Erste in Rübenach, Zweite gegen Bad Neuenahr

Die 3. Rheinlandpokal-Runde der Frauen wurde ausgelost, dabei kommt es voraussichtlich am Sonntag, 6. Dezember (16.30 Uhr), mit Beteiligung unserer 1. und 2. Frauenmannschaft zu zwei interessanten Kräftevergleichen:

SG 99 Andernach II - SC 13 Bad Neuenahr
FV Rübenach - SG 99 Andernach

 

SG 99 muss sich mit dem ersten Deutschen Meister aus Wörrstadt messen

Wenn die erste Frauenmannschaft der SG 99 Andernach in der Regionalliga Südwest dem um vier Punkte enteilten Spitzenreiter 1. FFC Niederkirchen auf den Fersen bleiben wollen, dann hilft am Sonntag um 14 Uhr (Stadion-Rasenplatz) im Heimspiel gegen den TuS Wörrstadt im Prinzip nur ein Sieg. Gewarnt sind die Bäckermädchen vor dem Gegner allemal: „Wer mit 4:0 gegen den SC 13 Bad Neuenahr gewinnt, ist auf keinen Fall zu unterschätzen“, weist Trainer Kappy Stümper darauf hin, den ersten Deutschen Meister im Frauenfußball nicht am aktuell siebten Tabellenplatz zu messen. Die Personallage der SG 99 ist ähnlich wie vor dem vergangenen 2:2 beim TuS Issel: nicht ideal, aber auch kein Anlass zur Sorge. Karla Engels steht am Sonntag aus privaten Gründen nicht zur Verfügung, wird dafür aber tags zuvor um 20 Uhr die zweite Mannschaft im Rheinlandliga-Heimspiel gegen den SV Ehrang unterstützen.

 

 

SG 99 holt nach einem 0:2-Rückstand noch einen Punkt beim TuS Issel

Nur um Haaresbreite entging die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach in der Partie der Regionalliga Südwest beim TuS Issel ihrer ersten Punktspiel-Niederlage seit dem 22. März. Andererseits hatten die Bäckermädchen beim 2:2 (0:1) auch Möglichkeiten genug, um die Begegnung trotz zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand noch für sich entscheiden zu können. Daher war Trainer Kappy Stümper nach dem Abpfiff auf dem Kunstrasenplatz in Schweich auch unschlüssig, ob er sich über einen gewonnenen Punkt freuen oder über zwei verlorene Zähler ärgern sollte: „Wir hatten mehr Spielanteile, daher hätte ich natürlich gerne den Sieg gesehen. Unser Manko war, dass wir den Ball oft zu lange gehalten haben. Positiv stimmt mich aber, dass meine Mannschaft viel Moral gezeigt hat. Wir müssen noch lernen, mit dem Druck umzugehen. Das steckt zu oft in den Köpfen drin.“ Zur Chronologie der Ereignisse: In einem intensiv geführten Schlagabtausch hatte die SG 99 zwar durchweg mehr Ballbesitz, aber der gut und vor allem tief gestaffelte Gastgeber ließ vor dem eigenen Tor nur wenig zu und initiierte selbst immer wieder gefährliche und schnell vorgetragene Angriffe. Beim ersten Vorstoß dieser Kategorie war die Andernacher Torfrau Kathrin Günther noch auf dem Posten, beim ersten Treffer der TuS durch die enteilte Julia Oberhausen kurz vor der Pause war sie jedoch machtlos (42.).

Das zweite Isseler Erfolgserlebnis entsprang wohl mehr dem Zufall: Ein weiter Befreiungsschlag von Spielführerin Lara Ballmann landete in der Spitze genau im Fuß von Isabel Meyer, die sich nicht zweimal bitten ließ und mit einem Schlenzer über Günther hinweg das 2:0 markierte (54.). Die Entscheidung? Keineswegs: Binnen vier Minuten schlug die nie aufsteckende SG 99 doppelt zurück. Erst bugsierte die aufgerückte Innenverteidigerin Magdalena Schumacher den Ball aus dem Getümmel heraus und mit gütiger Unterstützung eines Isseler Abwehrbeins zum Anschlusstreffer über die Linie (67.). Wenig später brauchte die Andernacher Torschützin vom Dienst, Sarah Krumscheid, nach einer Hereingabe von Katharina Sternitzke in der Mitte nur noch den Fuß hinzuhalten – das 2:2 (70.) war ihr neunter Saisontreffer. Issel wirkte in dieser Phase regelrecht konsterniert, die Bäckermädchen hätten durch Jasmin Stümper – sie scheiterte im Alleingang an TuS-Schlussfrau Dana Gotthard (68.) – und Isabelle Stümper – sie traf in Bedrängnis vorm gegnerischen Gehäuse nur den Außenpfosten (74.) – das Spiel durchaus noch komplett drehen können. Die letzten Minuten gehörten aber wieder dem Gastgeber, so dass das Unentschieden unterm Strich wohl in Ordnung geht. Damit bleibt die SG 99 zwar weiterhin ungeschlagen, aber im Kampf um die Spitzenposition auch den Beweis schuldig, im Duell mit einer vermeintlich starken Mannschaft mal einen Sieg einfahren zu können. Gelegenheit dazu gibt es in den nächsten Wochen aber noch zur Genüge.

SG 99 Andernach: Günther - Hennig, Rohm (72. Engels), Schumacher, Wiersch - Asteroth - Krumscheid, Langenfeld - I. Stümper - Sebastian (53. Sternitzke), J. Stümper (82. Jubelius).


SG 99 muss am Sonntag beim Pokalsieger in Schweich antreten

Nach drei Touren ins Saarland oder die Pfalz stehen nun für die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach in der Regionalliga Südwest auswärts in Serie die drei Derbys gegen die Konkurrenz aus dem Rheinland auf dem Programm: Beginnend mit der Partie am Sonntag um 14.30 Uhr beim TuS Issel, danach müssen die Bäckermädchen beim 1. FFC Montabaur (Sonntag, 25. Oktober, 14.30 Uhr) und beim SC 13 Bad Neuenahr (Sonntag, 8. November, 14.30 Uhr) ran. Keine Frage, dass in den nächsten sechs Wochen eine entscheidende Phase im Kampf um die begehrte Spitzenposition ansteht. Zum Abschluss der Hinrunde geht am Sonntag, 15. November (13 Uhr), das Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer 1. FFC Niederkirchen über die Bühne. Zunächst einmal liegt der Fokus aber auf dem Duell mit dem Regionalliga-Dino aus Issel, das auf dem Kunstrasenplatz in Schweich ausgetragen wird. An die beiden Spiele der Vorsaison erinnert sich die SG 99 nur allzu gerne, als Aufsteiger konnten gleich beide Spiele (1:0 und 2:1) gewonnen werden.

Personell sieht es erstmals in dieser Spielzeit nicht ganz so rosig für die Andernacherinnen aus: Torhüterin Kimberly König laboriert weiter an ihrer Fingerverletzung, zudem fehlen Luisa Deckenbrock (krank), Lynn Bange (zog sich beim U18-Länderpokal eine Verletzung zu), Natascha Schneider (beruflich nicht abkömmlich) und Mirvet Arabaci (privat verhindert). Dennoch ist Trainer Kappy Stümper davon überzeugt, beim amtierenden Rheinlandpokal-Sieger bestehen zu können, auch wenn er dem Gegner großen Respekt zollt: „Issel hat erst drei Spiele bestritten, der Tabellenstand täuscht über die wahre Qualität der Mannschaft hinweg.“ Wenn die SG 99 dem Spitzenreiter jedoch auf den Fersen bleiben möchte, hilft im Prinzip nur ein Sieg.

 

SG 99 setzt sich in Dirmingen souverän mit 4:0 durch

Mit den vom Papier her leichten Gegnern hat die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach in dieser Saison der Regionalliga Südwest offenbar keine großen Probleme. Nach den souverän erspielten Siegen gegen den 1. FC Riegelsberg (4:0) und bei der DJK Saarwellingen (6:0) gelang nun auch in der fünften Runde beim SV Dirmingen ein klares 4:0 (1:0). Damit schob sich die ungeschlagene SG 99 in der Tabelle hinter Spitzenreiter Niederkirchen auf den zweiten Platz. Es war allerdings eine zähe Angelegenheit, wie der Andernacher Trainer Kappy Stümper nach dem Abpfiff konstatierte: „Der Gegner war nur auf Schadensbegrenzung aus und hat tief gestanden. Außerdem sind wir sehr oft in die Abseitsfalle getappt.“ Den Bann brach Jasmin Stümper nach 17 Minuten, als sie den vom Pfosten abprallenden Ball im Nachschuss zum erlösenden 0:1 (17.) versenkte.

Die Viertelstunde zu Beginn der zweiten Halbzeit war schon fast standesgemäß die stärkste im Spiel der Bäckermädchen: Sarah Krumscheid markierte kaum 90 Sekunden nach Wiederanpfiff per Heber aus 20 Meter das 0:2, dem ließ Spielführerin Katharina Sternitzke nicht viel später schon den dritten Treffer der SG 99 folgen (58.). Den zahlenmäßigen Schlusspunkt setzte Krumscheid nach knapp einer Stunde: Ein eher als Flanke gedachter Ball segelte an der irritierten Dirminger Torhüterin vorbei zum 0:4 ins Netz (63.). Es war schon der achte Saisontreffer für die Spielerin mit der Nummer 20. „Am Ende hätte es noch höher ausgehen können“, sagte Stümper im Rückblick, aber er konnte sich natürlich auch so mit dem erzielten Resultat anfreunden. Ein Sonderlob hatte er diesmal nicht für eine einzelne Spielerin, sondern für den Unparteiischen parat: „Da war der mit Abstand beste Schiedsrichter, den wir bis jetzt im Saarland hatten“, meinte er mit einem Augenzwinkern.

Am kommenden Wochenende hat die erste Mannschaft der SG 99 spielfrei, dann steht die zweite Rheinlandpokal-Runde noch ohne Beteiligung der Regionalligisten auf dem Programm. Das nächste Punktspiel geht am 11. Oktober über die Bühne, dann führt die Reise zum Rheinland-Rivalen TuS Issel, den die Andernacherinnen im Vorjahr gleich zweimal (1:0 und 2:1) bezwingen konnten.

SG 99 Andernach: Günther - Sebastian, Wiersch, Schumacher (76. Rohm), Hennig - Asteroth (67. Deckenbrock) - Krumscheid, Langenfeld - I. Stümper - J. Stümper, Sternitzke (71. Dietzler).

 

1:1 - SG 99 verpasst knapp den Sieg im Spitzenspiel gegen Saarbrücken

Einen Punkt gewonnen? Oder zwei verloren? Nach dem Spitzenspiel der Regionalliga Südwest zwischen der ersten Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach und dem 1. FC Saarbrücken II waren sich die beiden beteiligten Teams nicht ganz schlüssig in der Bewertung des 1:1 (0:0)-Endstands. Der Gastgeber wirkte in der kampfbetonten Partie etwas abgeklärter und hatte in der Summe auch die wohl besseren Torgelegenheiten. Der Tabellenführer aus dem Saarland, gespickt mit spiel- und konditionsstarken Nachwuchskräften, hatte optisch mehr Spielanteile und störte den Gegner mit aggressivem Pressing bereits beim Spielaufbau. Unterm Strich blieb für die Bäckermädchen zumindest die Erkenntnis, dem Spitzenreiter mehr als nur einen Vergleich auf Augenhöhe geliefert zu haben. Und immerhin schaffte es die SG 99 ja, der Saarbrücker Zweitliga-Reserve nach zuvor 323 gegentorlosen Minuten ein erstes Negativerlebnis in der Saison zu bescheren.

Nach zerfahrener erster Hälfte sorgte das 1:0 für einen Adrenalinschub in beiden Lagern: Eine Flanke von Kapitänin Katharina Sternitzke wollten die Stümper-Schwestern Isabelle und Jasmin fast im Duett per Kopf ins anvisierte Ziel befördern. Letztgenannte traf das Spielgerät dann einen Tick mehr mit dem obersten Körperteil, die umjubelte Führung der SG 99 war perfekt (53.). Es folgte die beste Phase des Vorjahresvizemeisters an diesem Nachmittag, doch ein zweites Tor wollte nicht mehr gelingen. Das 2:0 hatte Sternitzke auf dem Fuß, als sie nach schulbuchmäßigem Konter frei vor der Saarbrücker Torfrau Pia Trede zum Schuss kam, aber knapp verzog (67.). Kurz danach wurde die Partie fünf Minuten unterbrochen, weil sich die Andernacher Torfrau Kathrin Günther die Schulter geprellt hatte. Wohl oder übel musste sie weiterspielen, weil sich die als Ersatz vorgesehene Kimberly König beim Aufwärmen an der Hand verletzt hatte. Machtlos war Günther dann beim Ausgleich der Saarbrücker, als die eingewechselte Claudia Pilger per Kopfball nach einer Ecke das 1:1 markierte (78.).

Danach überlegte der Andernacher Trainer Kappy Stümper, ob er mit einem oder gar zwei Wechseln noch einmal für frischen Wind sorgen oder es bei der eingespielten Formation auf dem Feld belassen sollte. Er entschied sich für die letzte Variante. Und fast wäre der SG 99 dann doch in der fünften Minute der Nachspielzeit der erhoffte Siegtreffer geglückt, aber Trede fischte einen mächtigen Freistoß von Magdalena Schumacher aus dem bedrohten Winkel. Stümper resümierte: „Wir sollten nicht zu sehr den vergebenen Chancen hinterhertrauern, immerhin hatten wir den Tabellenführer am Rande einer Niederlage. Das sollte unser Selbstvertrauen stärken.“ Nicht einfach, aber vom Papier her wesentlich lösbarer ist die nächste Aufgabe der weiterhin ungeschlagenen Andernacherinnen: Am Sonntag geht die Reise zum noch sieglosen SV Dirmingen, der Anstoß erfolgt um 14 Uhr.

SG 99 Andernach: Günther - Sebastian, Rohm, Schumacher, Hennig - Asteroth - Krumscheid, Langenfeld - I. Stümper - J. Stümper, Sternitzke.

Sekundenbruchteile vor dem 1:0 für die SG 99: Fast im Duett wollen die Stümper-Schwestern Isabelle und Jasmin
(rechts) den Ball per Kopf ins anvisierte Ziel befördern. Letztgenannte traf das Spielgerät dann einen Tick mehr mit
dem obersten Körperteil, die umjubelte Führung war perfekt. Foto: Didi Mühlen

 

 

 

Sechs Stück in Saarwellingen: Schussstarke SG 99 klettert auf Platz zwei

Mit nunmehr 13 erzielten Toren stellt die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach nach drei Spielrunden die stärkste Offensiv-Abteilung in der Regionalliga Südwest. Maßgeblichen Anteil daran hatte aktuell das überraschend klare 6:0 (2:0) bei der DJK Saarwellingen. Schon früh stellten die Bäckermädchen die Weichen auf Sieg, einmal mehr Sarah Krumscheid (9.) und auch Isabelle Stümper – sie verwandelte einen Strafstoß nach Foul an ihrer Schwester Jasmin (21.) – trafen auf dem Kunstrasenplatz am Schäferpfad ins Schwarze. Nach dem Wechsel war die Geschichte schnell erledigt. Isabelle und Jasmin Stümper (47., 56.) stellten auf 4:0, der Rest war gegen einen allerdings nie aufsteckenden Gegner im Prinzip nur noch Formsache. Krumscheid erhöhte mit ihrem sechsten Saisontreffer (76.), den Schlusspunkt setzte Magdalena Schumacher: Mit einem Treffer fast von der Mittellinie aus düpierte die schussstarke Andernacher Innenverteidigerin die Torfrau der DJK (79.).

Keine Frage, dass SG-99-Trainer Kappy Stümper mit der Vorstellung seiner Schützlinge rundum zufrieden war: „Das war eine wirklich geschlossene Mannschaftsleistung. Positiv ist vor allem, dass wir unsere Überlegenheit diesmal auch in viele Tore umgemünzt haben.“ Mit diesem Sieg rückte der Vizemeister des Vorjahres auf Platz zwei vor und schaffte so ideale Voraussetzungen für ein echtes Spitzenspiel: Am kommenden Sonntag um 14 Uhr tritt der 1. FC Saarbrücken II auf dem Rasenplatz im Andernacher Stadion an. Die Elf von Coach Kai Klankert hat ihre drei Spiele jeweils ohne Gegentreffer gewonnen und grüßt zurzeit von der Tabellenspitze. Doch er dürfte vor der SG 99 noch ausreichend gewarnt sein: In der Vorsaison konnte Andernach beide Spiele (3:0 und 5:0) gegen den späteren Dritten für sich entscheiden.

SG 99 Andernach: Günther - Sebastian, Rohm, Schumacher, Engels (62. Wiersch) - Asteroth (62. Schneider) - Krumscheid, Langenfeld - I. Stümper - J. Stümper (71. Deckenbrock), Sternitzke.

 

Ergebnisse, Torschützen, Vorschau

Regionalliga Frauen:
DJK Saarwellingen - SG 99 Andernach 0:6 (0:2). Tore: Sarah Krumscheid, Isabelle Stümper (je 2), Jasmin Stümper, Magdalena Schumacher.
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - 1. FC Saarbrücken II am Sonntag, 20. September, um 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz.

Rheinlandliga Frauen:
SG 99 Andernach II - SG Altendiez 0:5 (0:4).
Das nächste Spiel: TV Kruft - SG 99 Andernach II am Sonntag, 20. September, um 15 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Kruft.

Kreisliga 11/9er Frauen:
SG 99 Andernach III - Grafschafter SV 3:2 (1:0). Tore: Liliana Goncalves (2), Anne Bauer.
Das nächste Spiel: SV Niederburg - SG 99 Andernach III am Sonntag, 20. September, um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Niederburg.

B-Juniorinnen-Bezirksliga Ost/Mitte:
SV Rengsdorf - SG 99 Andernach 6:2 (1:1). Tore: Hannah Jülich (2).
Das nächste Spiel: SG 99 Andernach - TuS Oberwinter am Sonntag, 20. September, um 11 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

C7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
SG 99 Andernach - TV Kruft 4:1 (2:1). Tore: Celina Wagner, Luisa Mais, Hannah Ackermann, Antonia Fedl.
Das nächste Spiel: MSG Spessart - SG 99 Andernach am Freitag, 25. September, um 18.15 Uhr auf dem Hartplatz in Spessart.

D7-Juniorinnen-Kreisliga Rhein/Ahr:
MSG Spessart - SG 99 Andernach 0:6 (0:2). Tore: Elina Zweigle, Luisa Theis (je 3).
Das nächste Spiel: MSG Baar - SG 99 Andernach am Sonntag,27. September, um 11 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Wanderath.

 

 

SG 99 hat im Spiel bei der DJK Saarwellingen einen Sieg im Visier

Mit dem befreienden 4:0 gegen den 1. FC Riegelsberg hat sich die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach in der Regionalliga Südwest in Position gebracht, nun gilt es in den nächsten Wochen und Monaten, dem gehobenen Anspruch weiter gerecht zu werden. Am Sonntag um 14 Uhr treten die ungeschlagenen Bäckermädchen bei der in der unteren Tabellenhälfte angesiedelten DJK Saarwellingen an, exakt eine Woche später kommt es vor eigenem Publikum zum Duell mit dem stark gestarteten 1. FC Saarbrücken II. Der Andernacher Trainer Kappy Stümper kann aktuell zwar nicht auf den kompletten 22er-Kader zurückgreifen, aber das ist angesichts der Breite kein nennenswertes Problem. Barbara Niermann (Fußverletzung), Mirvet Arabaci (Urlaub) und Lynn Bange (private Gründe) fehlen am dritten Spieltag, dafür hat sich Rechtsverteidigerin Desiree Hennig nach kurzer Verletzungspause wieder einsatzbereit zurückgemeldet.

Und auch Mittelfeldmotor Katja Jubelius steht nach mehrmonatigem Auslandsaufenthalt wieder zur Verfügung, sie wird allerdings erst in der nächsten Woche ins Training einsteigen. Der Kontrahent aus Saarwellingen ist nicht gerade optimal in die Saison gestartet, einem unbefriedigenden 1:1 auf eigenem Kunstrasenplatz gegen den FFV Fortuna Göcklingen folgte ein nicht minder desillusionierendes 0:4 beim SC 13 Bad Neuenahr. Stümper hat schon eine konkrete Vorstellung von dem, was sich am Sonntag im Saarland abspielen soll: „Unsere Zielsetzung vor der Saison war, aus den ersten drei Spielen sieben Punkte zu holen, Also ist jetzt ein Sieg auch oberste Pflicht. Das soll aber keinesfalls bedeuten, dass wir den Gegner in irgendeiner Form unterschätzen werden.“ Gewarnt ist die SG 99 vor Saarwellingen allemal, im März dieses Jahres gab es in allerdings nicht idealer Besetzung an gleicher Stelle eine empfindliche 0:4-Schlappe.

Hier trifft die Andernacherin Sarah Krumscheid beim 4:0 gegen den 1. FC Riegelsberg ins anvisierte Ziel. Mit
insgesamt vier Treffern führt die Mittelfeldspielerin der SG 99 die Regionalliga-Torjägerliste an. Foto: Andreas Walz

 

 

SG 99 schickt den 1. FC Riegelsberg mit einem 4:0 auf die Heimreise

Nach nur zwei Spielen hat sich das Lager der Frauenfußball-Regionalliga Südwest schon fein säuberlich in zwei Lager gespalten: Auf den Plätzen eins bis sechs liegen nun exakt jene Mannschaften, die im Titelkampf auch vorne erwartet werden. In der hinteren Hälfte rangiert noch sieglos das zweite halbe Dutzend der Klasse, unter anderem der 1. FC Riegelsberg. Der Aufsteiger sah als amtierender Meister der Verbandsliga Saarland im Spiel bei der SG 99 Andernach überhaupt kein Land und rutschte nach der ernüchternden 0:4 (0:2)-Niederlage erst einmal auf den letzten Platz der Tabelle zurück. Die gastgebenden Bäckermädchen ließen von Beginn an keinen Zweifel daran, wer den Rasenplatz im Andernacher Stadion nach 90 Minuten als Sieger verlassen würde. Die SG 99 musste zwar auf Katja Rohm (Rückenprobleme) und Desiree Hennig (Urlaub) in der Viererabwehrkette verzichten, doch die Hintermannschaft war auch in veränderter Formation nicht in Verlegenheit zu bringen.

Schon nach zwölf Minuten traf die an diesem Nachmittag herausragende Sarah Krumscheid zum 1:0 für die ganz in Weiß gekleidete SG 99. Im Anschluss ging der Gastgeber ein wenig fahrlässig mit den sich bietenden Chancen um, erst 120 Sekunden vor dem Pausenpfiff traf die Nummer 20 ein zweites Mal ins anvisierte Ziel. Nach dem Wechsel sorgte ein Doppelschlag für die Entscheidung: Nach knapp einer Stunde schnürte Krumscheid ihren handlichen Dreierpack (58.), fünf Minuten später schraubte Kapitänin Katharina Sternitzke das Resultat auf 4:0. In der Folge wechselte der Andernacher Trainer Kappy Stümper gleich dreimal, ohne dass der Spielfluss merklich darunter litt. Ein fünftes Tor wollte dem Gastgeber aber nicht mehr gelingen. Doch auch so war Stümper mit dem Auftritt zufrieden: „Eine geschlossene Mannschaftsleistung, bei den Toren wurde uneigennützig die besser stehende Spielerin bedient. Darauf können wir aufbauen, auch wenn der Sieg hätte höher ausfallen müssen.“

SG 99 Andernach: König - Sebastian, Schumacher, Wiersch (74. Deckenbrock), Schneider - Asteroth, Langenfeld, Krumscheid, I. Stümper - Sternitzke (66. Dietzler), J. Stümper (66. Engels).

Unmittelbar nach dem Treffer zum 1:0 nach zwölf Minuten gegen Riegelsberg: Die SG 99-Spielerinnen (von links) Eva Langenfeld, Isabelle Stümper, Sarah Krumscheid (dreifache Torschützin) und Jana Sebastian. Foto: Andreas Walz

 

Zweite Mannschaft: Protest nach dem 0:3 gegen den 1. FFC Montabaur II

Unsere 2. Frauenmannschaft verlor ihr Rheinlandliga-Heimspiel gegen den 1. FFC Montabaur II nach suboptimalem Verlauf und den Gegentoren von Denise Mayer (11.), Hannah Puderbach (34.) und Lara Heuten (81.) deutlich mit 0:3 (0:2). Allerdings läuft mittlerweile ein offizieller Protest gegen die Wertung des Spiels, weil die Gäste dem Anschein nach gegen den Paragraph der Stammspielereigenschaft verstoßen haben.

 

Heimspiele für die SG 99 gegen 1. FFC Montabaur II und 1. FC Riegelsberg

90 von 1980 Minuten sind in der Frauenfußball-Regionalliga Südwest erst absolviert, schon finden sich zwei Titelaspiranten punktlos am Ende der Tabelle wieder: der TuS Issel und der 1. FFC Montabaur. So gesehen, kann sich die ebenfalls zum Kreis der Favoriten zählende 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach fast schon glücklich schätzen, mit dem 3:3 beim SC Siegelbach den Auftakt nicht gänzlich in den Sand gesetzt zu haben. Nun aber haben die ambitionierten Bäckermädchen den ersten Saisonsieg fest im Visier, wenn am Sonntag um 14 Uhr der 1. FC Riegelsberg seine Visitenkarte auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach abgibt. Mit einer 2:4-Niederlage vor eigenem Publikum gegen den SC 13 Bad Neuenahr ist der Aufsteiger nicht gerade optimal in neuer Umgebung gestartet. Obwohl Rechtsverteidigerin Desiree Hennig verletzungsbedingt passen muss und sich Stürmerin Mirvet Arabaci im Urlaub befindet, bieten sich SG-99-Trainer Kappy Stümper im Vergleich zum Vorsonntag wieder mehr Alternativen. Karla Engels, Barbara Niermann und auch Lynn Bange sind wieder an Bord, zudem kann der Coach ab sofort auf Torhüterin Kathrin Günther und Linksfuß Luisa Deckenbrock zurückgreifen. Diese beiden aus Bad Neuenahr gekommenen Spielerinnen wurden unmittelbar vor dem Ablauf der Transferperiode am 31. August noch „freigekauft“.

Weil das Heimrecht des anstehenden Rheinlandliga-Spiels kurzfristig gedreht wurde, darf unsere 2. Frauenmannschaft zu Saisonbeginn gleich dreimal hintereinander auf dem Kunstrasenplatz im Andernacher Stadion antreten. Nach der Partie gegen den TuS Fischbacherhütte (2:1) kommt nun der 1. FFC Montabaur II am Samstag um 19 Uhr an den Rhein, exakt eine Woche später erwartet das Team von Trainer Volker Haas die SG Altendiez. Die Regionalliga-Reserve aus dem Westerwald startete mit einem desillussionierenden 0:7 beim FC Bitburg. Vielleicht eine günstige Gelegenheit  für unsere SG 99 II, gegen die angeschlagene Mannschaft von Coach Christof Ober ebenfalls dreifach zu punkten.


Die 2. und 3. Frauenmannschaft sagen DANKE!

Die neue Saison ist noch jung, aber dennoch ist es jetzt schon an der Zeit „Danke“ zu sagen.Wir freuen uns, mit der Firma Devion für die Saison 2015/2016 einen neuen Sponsor für die 2. und 3. Frauenmannschaft gefunden zu haben. Die Firma Devion wird durch Arkadius Bazior vertreten und hat insgesamt 45 T-Shirts gesponsert. Damit kann die Saison nur erfolgreich werden.

Herzlichen Dank, Arkadius Bazior und der Firma Devion.


 

SG 99 muss sich beim Aufsteiger SC Siegelbach mit einem 3:3 begnügen

Aller Anfang ist schwer: Trotz Chancenplus und zum Ende hin in nummerischer Überzahl musste sich unsere 1.  Frauenmannschaft zum Regionalliga-Auftakt beim SC Siegelbach mit einem 3:3 (1:1) begnügen. Trainer Kappy Stümper und seine Tochter Isabelle, Spielerin und Co-Trainerin in Personalunion, sprachen unisono von einer gefühlten Niederlage: „Wir haben unglücklich zwei Punkte verloren. Ärgerlich vor allem, dass der Schiedsrichter in der letzten Minute einen unberechtigten Elfmeter gegen uns verhängt hat.“ Zudem beklagt die SG 99 zwei Verletzte, Jasmin Stümper und auch Desiree Hennig mussten kurz vor und während der Halbzeitpause angeschlagen passen. Torfrau Kimberly König erwischte es ebenfalls, sie bekam einen Tritt gegen den Kopf, konnte aber mit einem Brummschädel zu Ende spielen.

Andernach geriet schon früh in Rückstand, konnte aber noch vor der Pause ausgleichen und traf zudem nur zweimal das Quergestänge des Siegelbacher Gehäuses. Nach zweimaliger Führung im zweiten Abschnitt war der erste Saisonsieg greifbar nahe, zumal der Klassenneuling nach einer Roten Karte (80.) zum Schluss nur noch zu zehnt auf dem Feld stand. Beim letzten Gegenstoß des Gastgebers in der Nachspielzeit zeigte der Schiedsrichter aber nach einem an sich harmlosen Körperkontakt überraschend auf den Elfmeterpunkt, die sich bietende Chance zum finalen Ausgleich ließ sich Siegelbach nicht entgehen. Die Torfolge im Zeitraffer: 1:0 Katharina Mey (3.), 1:1 Sarah Krumscheid (27.), 1:2 Isabelle Stümper (50., Foulelfmeter), 2:2 Franziska Steilen (67.), 2:3 Katharina Sternitzke (75.), 3:3 Lena Zimmermann (90.+1, Foulelfmeter).

SG 99 Andernach: König, Hennig (46. Wiersch), Schumacher, Rohm, Sebastian, Langenfeld, Krumscheid, Asteroth, I. Stümper, J. Stümper (42. Schneider), Sternitzke.

SG 99 II siegt mit 2:1 gegen Fischbacherhütte, SG 99 III verliert im Pokal

lEinen gelungenen Einstand feierte die 2. Frauenmannschaft in der höchsten Verbandsklasse: Im Duell zweier Rheinlandliga-Aufsteiger behielt die Elf von Trainer Volker Haas mit 2:1 (1:1) die Oberhand gegen den TuS Fischbacherhütte dank der Tore von Barbara Summerer (37.) und Neuzugang Stefanie Fetz (87.). Der Gegner hatte zwischenzeitlich durch Nina Fiona Dentler (39.) ausgeglichen. Der Siegtreffer fiel zwar spät, war aber in der Summe der Ereignisse absolut verdient. Der 3. Frauenmannschaft war in der ersten Rheinlandpokal-Runde zwar kein Erfolgserlebnis vergönnt, das 1:2 (0:2) gegen die klassenhöhere SG Baar/Herresbach war aber aller Ehren wert. Nach dem Anschlusstreffer durch Elena Noll (83.) schnupperte das Team des Trainergespanns Corinna Baulig und Achim Nieth kurz an der Überraschung, mehr war aber leider nicht drin.

Im Duell mit dem TuS Fischbacherhütte hatte die SG 99 II (am Ball Corinna Schug, ganz links 1:0-Torschützin Barbara Summerer) zwar eindeutig mehr vom Spiel, ging aber speziell in der ersten Halbzeit recht fahrlässig mit ihren Chancen um. Foto: Andreas Walz

 

Dreifache Herausforderung für unsere Frauenteams am Wochenende

Regionalliga:
SC Siegelbach - SG 99 Andernach am Sonntag, 30. August, um 14 Uhr in Siegelbach (Sportheimstraße 33, 67661 Kaiserslautern).

Rheinlandliga:
SG 99 Andernach II - TuS Fischbacherhütte am Samstag, 29. August, um 19 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

Rheinlandpokal, 1. Runde:
SG 99 Andernach III - SG Baar/Herresbach am Sonntag, 30. August, um 17.30 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

 

Weil die aus Bad Neuenahr gekommene Torfrau Kathrin Günther noch eine Sperre absitzen muss, ist der Weg vorerst frei für Kimberly König (hier in Aktion im Spiel gegen die Bundesliga-Reserve von Bayer 04 Leverkusen). Die vormalige Nummer eins des Bezirksligisten SV Ellingen wird zum Auftakt in Siegelbach zwischen den Andernacher Pfosten stehen. Foto: Werner Braun

Jetzt gilt's: SG 99 spielt am Sonntag zum Start beim starken Aufsteiger Siegelbach

Genug getestet: Am Sonntag wird es erstmals ernst für die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach, um 14 Uhr steht beim starken Aufsteiger SC Siegelbach die erste Aufgabe in der Regionalliga Südwest auf dem Programm. Sechs Siege in sieben Spielen und 24:7 Tore – ob die Ergebnisse der Vorbereitung eine tendenzielle Aussagekraft besitzen, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen weisen. Als Vizemeister der abgelaufenen Saison zählen die Bäckermädchen aber unbestritten zum erlauchten Kreis der Titelfavoriten. Um diesem Anspruch auch von Beginn an gerecht zu werden, möchte die SG 99 zum Auftakt nicht mit leeren Händen die Rückreise aus der Nähe von Kaiserslautern antreten. Vor dem Gegner ist das Andernacher Ensemble hinreichend gewarnt, der SCS ist ungeschlagen aus der Verbandsliga Südwest aufgestiegen und erzielte dabei stattliche 123 Treffer. Vor Wochenfrist unterlag Siegelbach in der ersten DFB-Pokalrunde dem Zweitligisten Borussia Mönchengladbach nach hartem Kampf relativ knapp mit 2:4 (2:3).

Aus dem 22er-Kader stehen Trainer Kappy Stümper lediglich vier Spielerinnen nicht zur Verfügung: Mittelfeldmotor Katja Jubelius fehlt schon länger wegen eines Auslandsaufenthaltes, Defensivspielerin Karla Engels aus privaten Gründen. Torhüterin Kathrin Günther und auch Luisa Deckenbrock, beide vom SC 13 Bad Neuenahr gekommen, sind nach derzeitigem Stand für Pflichtspiele bis zum 1. November gesperrt. Beide Vereine haben keine Einigkeit erzielt, was die Höhe der Ablöse anbelangt. Bad Neuenahr besteht auf der maximal möglichen Summe. Am 31. August läuft die Wechselfrist ab.

 

Alle Hände voll zu tun hatte die Leverkusener Torfrau Laura Dünkelmann beim ernüchternden 2:9-Verlust der Werkself
im Regionalliga-Vergleich mit der SG 99 Andernach (links Doppeltorschützin Sarah Krumscheid. Foto: Werner Braun

Wechselhaft: SG 99 unterliegt Ippendorf (1:2) und demontiert Leverkusen II (9:2)

Zwei Spiele binnen drei Tagen mit höchst unterschiedlichem Ausgang: Zunächst kassierten die Fußballerinnen der SG 99 Andernach nach zehn Siegen in Serie ein überraschendes 1:2 (1:1) gegen die klassentieferen Spfr Ippendorf, nicht minder unerwartet kam das folgende 9:2 (4:0) gegen den West-Regionalligisten Bayer 04 Leverkusen II zustande.Der Reihe nach: Gegen den cleveren Mittelrhein-Verbandsligisten aus Ippendorf lief es in nicht optimaler Besetzung für die Bäckermädchen zwar ganz ordentlich, am Ende aber sollte sich die unbefriedigende Chancenverwertung rächen. Jasmin Stümper traf bei der Kunstrasen-Premiere 2015/16 früh für den Gastgeber (8.), doch nur sieben Minuten später stellte Torjägerin Carolin Schraa den Gleichstand wieder her. Nach der Pause verpasste Andernach einige Male die Gelegenheit zum 2:1, unter anderem traf Magdalena Schumacher per Kopf nur die Latte des gegnerischen Tores (56.). Besser machte es der Vorjahresvizemeister der höchsten Verbandsklasse, Livya Heun (74.) sorgte für den Sieg der Sportfreunde.

Im offiziell letzten Testspiel gewann die SG 99 gegen die indisponierte Bundesliga-Reserve von Bayer 04 Leverkusen II mit sage und schreibe 9:2 (4:0). Die Torfolge im Zeitraffer: 1:0 Sarah Krumscheid (13.), 2:0 Katharina Sternitzke (20.), 3:0 Jasmin Stümper (34.), 4:0 Caroline Asteroth (37.), 5:0 Jana Sebastian (51.), 6:0 Mirvet Arabaci (56.), 7:0 Krumscheid (62.), 7:1 Angelina Greupner (71.), 8:1 Sternitzke (77.), 9:1 Sternitzke (83.), 9:2 Pia Isabell Gevelhoff (87.). Das war eine gelungene Generalprobe ganz nach dem Geschmack des Trainergespanns Kappy und Isabelle Stümper, so soll es am Sonntag beim Saisonstart der Regionalliga Südwest (Auswärtsspiel um 14 Uhr beim Aufsteiger SC Siegelbach) natürlich nach Möglichkeit weitergehen. Am morgigen Dienstag um 19 Uhr (Stadion-Rasenplatz) steht noch ein Trainingsspiel gegen die eigenen C1-Junioren des Andernacher Vereins auf dem Programm, dann wird sich Stümper verschärft Gedanken machen, wen er fünf Tage später von Beginn an aufs Fußballfeld in der Nähe von Kaiserslautern schicken wird.

 

 

Dreifache Aufgabe: SG 99 spielt gegen Ippendorf, Leverkusen II und die C1-Junioren

Nur noch wenige Tage sind es bis zum Saisonstart der Frauenfußball-Regionalliga Südwest, daher zieht das Trainergespann der SG 99 Andernach im Vorbereitungsendspurt die Zügel an. Da bis auf die im Ausland weilende Katja Jubelius in schöner Regelmäßigkeit fast der komplette Kader verfügbar ist, bitten Kappy und Isabelle Stümper ihre Schützlinge binnen fünf Tagen dreimal auf die Plätze im Andernacher Stadion. Heute Abend um 20.15 Uhr kommt es auf dem künstlichen Geläuf zum Duell mit den Spfr aus Ippendorf, dem Vizemeister der Verbandsliga Mittelrhein. Zwei Tage später erwarten die Bäckermädchen auf dem benachbarten Rasenplatz den West-Regionalligisten Bayer 04 Leverkusen II. Im Vorjahr siegte die SG 99 an gleicher Stelle mit 7:3. Ein ähnliches Ergebnis ist kaum zu erwarten, zumal das Stümper-Duo noch die eine oder andere Variante ausprobieren wird. Am Dienstag nächster Woche treffen die jungen Damen im vereinsinternen Vergleich um 19.30 Uhr auf die C-Junioren (Bezirksliga Mitte). Danach wird Coach Kappy Stümper wohl wissen, wen er zum Regionalliga-Start beim SC Siegelbach (30. August, 13 Uhr) aufs Fußballfeld in der Nähe von Kaiserslautern schicken wird. Von den acht Neuzugängen hinterließ bislang Caroline Asteroth (zuvor SC 13 Bad Neuenahr) einen blendenden Eindruck. Im Rennen um den Platz zwischen den Pfosten hat Kimberly König (vom SV Ellingen gekommen) zurzeit die besten Karten, weil Kollegin Kathrin Günther für Pflichtspiele noch gesperrt ist.

Die Andernacher Kapitänin Katharina Sternitzke (Bildmitte im blauen Trikot) erzielte gegen den 1. FC Köln II
zwei Tore selbst und bereitete das dritte vor. Links: Eva Langenfeld. Rechts: Sarah Krumscheid, dahinter
Natascha Schneider. Foto: Andreas Walz

Vierter Testspiel-Sieg: SG 99 bezwingt den 1. FC Köln II mit 3:2

Auch die vierte Begegnung in der Vorbereitung auf die neue Saison entschieden die Fußballfrauen der SG 99 Andernach zu ihren Gunsten: Nach den Erfolgen gegen Eintracht Frankfurt (3:0), Spfr Siegen (2:1) und FSV Hessen Wetzlar II (3:1) setzte sich das Team von Trainer Kappy Stümper nun im Duell mit dem West-Regionalligisten 1. FC Köln II mit 3:2 (2:1) durch. „Es war ein guter Test gegen einen leistungsstarken Gegner. Obwohl wir zwei verschiedene Spielsysteme ausprobiert und in der zweiten Halbzeit sechsmal gewechselt haben, war kein großer Bruch zu erkennen“, bilanzierte die spielende Co-Trainerin Isabelle Stümper. Bereits nach vier Minuten führte der erste nennenswerte Angriff zum 1:0 der Bäckermädchen, als sich Kapitänin Katharina Sternitzke (Bildmitte im blauen Trikot) auf der linken Seite durchtankte und im Strafraum uneigennützig auf die freistehende Jasmin Stümper ablegte (4.). Sternitzke selbst besorgte mit einer Direktabnahme und nach einem Solo um die Kölner Torfrau herum das zweite und dritte Tor der SG 99 (28., 68.). Zwischenzeitlich war dem FC per sehenswertem Distanzschuss von Johanna Horn (41.) und durch Pia-Susanne Knobloch (66.) – sie nutzte ein Missverständnis in der Andernacher Abwehr – der 2:2-Ausgleich geglückt. Mehr ließ der Gastgeber aber nicht zu.

SG 99 siegt 3:1 gegen norwegische U16 und vermeldet sieben Neuzugänge

15 Tage lang waren die Regionalliga-Spielerinnen der SG 99 Andernach bereits in der verdienten Sommerpause, dann folgten sie kurz entschlossen einem Angebot des Fußballverbands Rheinland und stellten sich einer norwegischen U16-Auswahl aus Rogaland zum freundschaftlich-fairen Vergleich. Nach einer relativ ereignislosen ersten Halbzeit siegten die Bäckermädchen gegen den starken Nachwuchs aus Skandinavien mit 3:1 (0:0). „Obwohl wir schon eine Weile nicht mehr trainiert haben, war das eine engagierte Leistung meiner Mannschaft in einer niveauvollen Begegnung“, zollte der Andernacher Trainer Kappy Stümper seinen Schützlingen ein uneingeschränktes Lob.

Im zweiten Abschnitt ging es auf dem Rasenplatz im Andernacher Stadion plötzlich Schlag auf Schlag: Zunächst spitzelte Spielführerin Katharina Sternitzke den Ball zur Führung der SG 99 ins Netz (48.). Nur wenig später gelang den jungen Norwegerinnen nach einer mustergültigen Kombination über die linke Seite durch einen Kopfball von Ingrid Odland der Ausgleich (51.). Doch nur weitere vier Minuten danach ging der Schuss für die Elf aus Rogaland buchstäblich nach hinten los, als Ina Kristoffersen ihre eigene Torhüterin zum 2:1 für Andernach düpierte. Den sportlichen Schlusspunkt an diesem sonnigen Abend setzte Nachwuchsspielerin Hannah Jülich, die mit einem listigen Lupfer den dritten Treffer des Gastgebers markierte (64.).

Mit von der Partie war übrigens auch schon eine von insgesamt sieben Neuzugängen der SG 99 für die Saison 2015/16: Lynn Bange, zuvor bei der männlichen B-Jugend der JSG Altendiez im Bezirksliga-Einsatz, gab erst im defensiven Mittelfeld und später auf der linken Abwehrseite eine gute Figur ab. Die übrigen Neuen verfolgten geschlossen das Geschehen in Zivilkleidung von der Ersatzbank aus. Es handelt sich dabei um die beiden Torhüterinnen Kimberly König (vom SV Ellingen) und Kathrin Günther sowie die Feldspielerinnen Luisa Deckenbrock, Lena Wiersch, Caroline Asteroth (alle vom SC 13 Bad Neuenahr) und Mirvet Arabaci (1. FFC Montabaur). „Das ist ein Beweis für unsere geleistete Arbeit und das gute Klima innerhalb der Mannschaft. Unsere Planungen sind damit schon jetzt abgeschlossen“, freut sich Stümper über den regen Zulauf.

Die Verlustliste der SG 99 ist relativ überschaubar: Torfrau Elena Bläser versucht fortan mit dem TSV Schott Mainz ihr Glück in der Zweiten Liga, Hanna Fuchshofen hat sich mit unbekanntem Ziel verabschiedet. Saranda Hajrizi zählt künftig zur zweiten Mannschaft und folgt damit dem Weg, den zuvor schon Jacqueline Fiedler und Rebecca Schäfer in der Winterpause und jetzt auch Ina Flaig eingeschlagen haben. Letztgenannte bleibt der ersten Mannschaft aber genau wie die erfahrene Anika Utsch im Notfall als so genannte „Stand-by“-Spielerin erhalten. Coach Stümper bedauert den Weggang seiner bisherigen Nummer eins: „Elli hat eine überragende Saison gespielt. Ich bin mir aber sicher, dass wir die Lücke mit den beiden Neuen wirklich gut geschlossen haben und wir nun in der Summe über vier Torhüterinnen für die erste und die zweite Mannschaft verfügen.“

Der Kader der Bäckermädchen weist neben dem Personal zwischen den Pfosten insgesamt 19 feste Feldspielerinnen fürs Regionalligateam auf. Nicht mit eingerechnet sind die B-Juniorinnen Hannah Jülich, Jana Nett und Arnela Delic (alle Jahrgang 1999), die in der neuen Saison als Perspektivspielerinnen punktuell an das Niveau in der Regional- und Rheinlandliga herangeführt werden sollen. Im Vorjahr war der damalige Regionalliga-Aufsteiger mit ähnlich ausreichender Zahl gestartet, fiel aber unmittelbar nach der Winterpause aus diversen Gründen in ein personelles Loch. „Deswegen haben wir den Kader nicht nur qualitativ verstärkt, sondern auch wieder bewusst breit aufgestellt“, erläutert Abteilungsleiter Bodo Heinemann.

Vom möglichen Aufstieg in die Zweite Bundesliga wollen er und auch Trainer Stümper trotz herausragender Vorsaison (noch) nichts hören, aber zumindest dürfte die SG 99 als Vizemeister der gerade abgelaufenen Spielzeit unbestritten zum engen Kreis der Titelfavoriten zählen. Stümper und Heinemann geben unisono zu Protokoll: „Wir möchten oben mit dabei sein, aber die Konkurrenz schläft nicht. Der TuS Issel wird bestimmt eine gute Rolle spielen. Und mit dem 1. FFC Montabaur und dem 1. FFC Niederkirchen sind zwei starke Teams von oben heruntergekommen. Es wird in jedem Fall eine spannende Saison.“



Lynn Bange (in der Mitte links im Zweikampf mit einer Norwegerin) ist eine von ingesamt sieben Neuzugängen,
die fortan im blau-weißen Outfit der Andernacher Bäckermädchen ihr fußballerisches Glück suchen werden.
Foto: Andreas Walz

 

G+K Putz-Farbe GmbH unterstützt die erste Frauenmannschaft

Die blauen Kurzarmtrikots bzw. Trainingsshirts unserer 1. Frauenmannschaft tragen jetzt auch ein offizielles Sponsorenlogo: G+K Putz-Farbe GmbH aus Engers. Der Regionalligist aus Andernach, vertreten durch Spielführerin Katharina Sternitzke (links), das Trainergespann Kappy Stümper (Zweiter von rechts) und Isabelle Stümper (rechts) sowie die ganze Abteilung bedanken sich herzlich bei Geschäftsführer Michael Weise (Zweiter von links), selbst bekennender Fußballfan und aktiver Kicker der Alten Herren unserer SG 99 Andernach. In den neu beflockten Shirts gab es zur Premiere direkt einen Sieg, gegen die norwegische U16 aus Rogaland landeten die Bäckermädchen ein 3:1.

 

 

Aktuelle Ergebnisse + Vorschau

B-Juniorinnen-Bezirksliga:
SG 99 Andernach - TuS Oberwinter 6:1 (3:0).

C-Juniorinnen-Kreisliga:
Das letzte Spiel: TV Kruft - SG 99 Andernach 1:1 (1:0). Tor: Celina Wagner.
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D-Juniorinnen-Kreisliga:
Das letzte Spiel: SG 99 Andernach - MSG Baar/Herresbach 4:0 (4:0). Tore: Elina Zweigle (2), Aleyna Akayoglu, Leonie Roch.
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E-Juniorinnen-Kreisliga:
SG 99 Andernach - MSG Moselbogen Lay 4:4 (2:1).

Himmelhochhüpfend: Für die D-Juniorinnen der SG 99 Andernach und das Trainergespann Lara Kreienbaum und Karla Engels endete die Saison mit einem überzeugenden 4:0 gegen die MSG Baar/Herresbach. Foto: Werner Braun

 

Sechster Sieg in Serie: SG 99 holt zum Abschluss ein 5:2 in Bitburg

Der sechste Sieg in Serie schaffte die endgültige Gewissheit: Mit dem 5:2 (2:1) beim FC Bitburg landete die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach im Endklassement der Regionalliga Südwest hinter dem meisterlichen TSV Schott Mainz auf dem zweiten Platz. „Bitburg hat sich nie aufgegeben und immer dagegen gehalten“, lobte der Andernacher Trainer Kappy Stümper die Moral des zuvor bereits abgestiegenen Gastgebers. Zwei Doppelpacks von Jasmin Stümper (7., 63.) und Jana Sebastian (30., 47.) brachten die Bäckermädchen im Duell mit dem Schlusslicht relativ klar in Führung. Dominique Neu hatte kurz vor der Pause (44.) den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielt. Nach dem Seitenwechsel kam Hanna Fuchshofen zu ihrem letzten Einsatz im blau-weißen Trikot der SG 99, sie ersetzte die angeschlagene Katja Jubelius (Bauchmuskelzerrung). Ein von Fuchshofen verwandelter Foulelfmeter war für die SG 99 denn auch der zahlenmäßige Schlusspunkt der Saison (76.), Eva Maria Meyers-Wallbrecher betrieb noch Ergebniskosmetik für den Absteiger (83.).

SG 99 Andernach: Schürmann - Hennig, Schumacher, Dietzler, Engels - Krumscheid, Langenfeld - Jubelius (46. Fuchshofen), I. Stümper, J. Stümper (79. Bläser) - Sebastian.

 

Letzter Einsatz für die drei Frauenteams der SG 99 - Die Erste spielt in Bitburg

Das letzte von insgesamt 22 Punktspielen in der Regionalliga Südwest steht für die erste Frauenmannschaft der SG 99 Andernach am Sonntag um 14 Uhr auf dem Programm. Läuft alles nach Plan, dann soll mit einem Sieg – in der Summe wäre es der 15. – beim bereits abgestiegenen FC Bitburg eine herausragende Saison auf dem zweiten Platz abgeschlossen werden. Trainer Kappy Stümper betrachtet die Aufgabe beim Letzten des Tableaus auf dem Kunstrasenplatz am Ostring beileibe nicht als lästige Pflichtaufgabe. Eindringlich warnt er vor dem kommenden Gegner, der vor Wochenfrist überraschend den gastgebenden TuS Wörrstadt mit 4:0 düpierte. In der Rückrundentabelle liegt der FC auf einem Nichtabstiegsplatz, nur die völlig verkorkste Hinserie mit nur einem Punkt verhindert im Endklassement ein besseres Abschneiden. Die personellen Voraussetzungen bei der SG 99 sind zwar nicht ideal, bereiten aber auch keinen Anlass zur Sorge: Spielführerin Katharina Sternitzke muss wegen ihrer Schienbeinprellung weiter passen. Gefährdet ist zudem der Einsatz von Natascha Schneider (Schmerzen im Fuß) und von Jasmin Stümper, die aufgrund einer starken Erkältung das Abschlusstraining sausen ließ.

Für Hanna Fuchshofen ist die Partie in Bitburg übrigens die letzte im blau-weißen Outfit der SG 99. Als angehende Klassenlehrerin in Königswinter möchte die erst vor einem Jahr vom FV Rübenach gekommene 25-Jährige künftig den zu betreibenden Aufwand im semiprofessionellen Bereich reduzieren und voraussichtlich zu einem Verein in Heimatnähe wechseln. Im Gegenzug befinden sich die Andernacher Verantwortlichen bereits in guten Gesprächen mit potenziellen Neuzugängen, die das zahlenmäßig etwas ausgedünnte Ensemble nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ voranbringen sollen. Einige Tage nach der letzten Pflicht steht für den Andernacher Kader nebst Trainer- und Betreuergespann noch die Kür auf dem Programm: Über Pfingsten geht's auf Mannschaftstour nach Holland. Aber auch diese Herausforderung sollten die in dieser Hinsicht routinierten Bäckermädchen unbeschadet überstehen.

Auch die übrigen Frauenteams sind am Wochenende letztmalig im Einsatz: Die meisterliche Zweite spielt in der Bezirksliga Mitte am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Hartplatz in Lützel gegen den FV Rübenach II, die Dritte muss am Samstag um 14.30 Uhr auf Kunstrasen bei der SpVgg Cochem (Tabellenzweiter der Kreisklasse Mitte) antreten.

Hanna Fuchshofen (hier im DFB-Pokalspiel gegen den 1. FFC Frankfurt am Ball) verlässt die
SG 99 zum Saisonende aus beruflichen Gründen. Foto: Didi Mühlen

 

SG 99 klettert als Klassenneuling einen Spieltag vor Schluss auf Platz zwei

Ziel erkannt, Gegner gebannt: Mit dem verdienten 2:0 (1:0) gegen den FC 1919 Marnheim setzte die erste Frauenmannschaft der SG 99 Andernach ihr Vorhaben in die Tat um, mit dem fünften Sieg in Serie schoben sich die Bäckermädchen eine Runde vor Saisonschluss auf den zweiten Platz in der Regionalliga Südwest vor. Die gewünschte Schützenhilfe leistete dabei der verlustpunktfreie Meister und Zweitliga-Aufsteiger TSV Schott Mainz, der zur gleichen Zeit den bislang ärgsten Verfolger 1. FC Saarbrücken II mit 4:0 deutlich in die Schranken wies. Seine Hausaufgabe erledigte die Elf von Trainer Kappy Stümper in der Summe relativ souverän. Und das, obwohl mit Spielführerin Katharina Sternitzke (Prellung im linken Schienbein) und Jana Sebastian (Wahlhelferin) zwei offensiv ausgerichtete Spielerinnen fehlten. Vielleicht war das aber auch mit ein Grund dafür, dass der Gastgeber etliche Chancen ungenutzt liegen ließ. „Wir haben uns gute Gelegenheiten erarbeitet, dann aber vor dem Tor oft die falsche Entscheidung getroffen“, sagte Coach Stümper mit Blick auf die zwar sehr einseitige, aber zuweilen auch brotlose Vorstellung. Schon früh hatte Katja Jubelius mit dem 1:0 die Weichen auf den 14. Saisonsieg gestellt (6.). Doch dann dauerte es weitere 57 Minuten, ehe die lange Zeit glücklose Jasmin Stümper den erlösenden zweiten Treffer nachschob. Am letzten Spieltag möchte die SG 99 am Sonntag um 14 Uhr beim Schlusslicht in Bitburg den Zwei-Punkte-Vorsprung auf Saarbrücken verteidigen.

SG 99 Andernach: Bläser (79. Schürmann) - Hennig, Schumacher, Schneider, Engels - Krumscheid, Langenfeld - Jubelius, I. Stümper, Dietzler (77. Utsch) - J. Stümper (69. Fuchshofen).

Katja Jubelius (am Ball) brachte die Bäckermädchen in der Begegnung mit Marnheim schon nach
sechs Minuten in Führung. Foto: Werner Braun

 

Bäckermädchen mit ansprechenden Leistungen

Auch dieses Wochenende gingen die Bäckermädchen auf Punktejagd. Mit insgesamt 7 Punkten und 8:3 Toren aus 3 Spielen kann man recht zufrieden sein.
Zunächst erspielten sich unsere jüngsten Kickerinnen ein 0:0 in Spessart. Auf ungewohntem Untergrund fanden sich die Spielerinnen schnell zurecht und erspielten sich einige Chancen, leider ohne Erfolg. Co-Trainerin Dalia Accera fasste zusammen: "Wir haben gut gespielt und viel Torchancen kreiert, allerdings war das Glück nicht auf unserer Seite und somit müssen wir mit dem Punkt leben." Infolgedessen wird die kommende Aufgabe für die E-Juniorinnen richtungsweisend werden, denn dann spielt man in Mendig, den direkten Konkurrenten um den 3. Platz.
Einen Schritt weiter sind hingegen die D-Juniorinnen mit ihrer Trainerin Lara Kreienbaum. Mit einem 2:0 (0:0) Erfolg gegen die SG Mendig festigte man den 3. Tabellenplatz. Allerdings sag es lange Zeit nach einem Misserfolg aus, denn die Kickerinnen aus Mendig hatten eine klare Oberhand in der ersten Halbzeit, jedoch hielt Tormädchen Lea Schwickert ihre Mannschaft im Spiel. Die Halbzeitansprache hat wohl einiges bewirkt, denn nach dem Seitenwechsel spielten die Bäckermädchen mutiger auf und gingen nach Vorlage von Pia Foehrmann in der 53. Minute mit einem tollen Schuss von Elina Zweigle in Führung. Keine zwei Minuten später erzielte die durchsetzungsstarke Zweigle nach einem tollen Solo den 2:0 Endstand. Somit reicht im nächsten Spiel gegen Spessart ein Punkt, um den 3. Tabellenplatz zu festigen.
In der Bezirksliga reisten unsere B-Juniorinnen zur MSG aus Altendiez. Das Ziel war klar: Den 2. Tabellenplatz fix machen. Die SG 99 Andernach übernahm von Beginn an die Kontrolle und setzte den Tabellenvorletzten ordentlich unter Druck. Somit waren die Tore von Julia Schlert (15. Minute) und Hannah Jülich (23. Minute) die positive Konsequenz der dominanten Spielweise. Allerdings kam die Heimmannschaft mit Sabrina Bierwage (26. Minute) und Sophie Winker (35. Minute) zum überraschenden Ausgleich. Nach der Halbzeit sorgte ein Doppelpack von Jana Nett (45./47. Minute) für einen komfortablen Vorsprung. Nach einer Unaufmerksamkeit der Andernacherinnen schaffte Lena Ernst den Anschlusstreffer (55. Minute), jedoch ließen sich die Bäckermädchen nicht beirren und sorgten mit Jana Nett (60. Minute) und Michelle Häring (74. Minute) für den 6:3 Endstand. Somit hat das Trainergespann Klaus Bell und Joachim Frenkel das Ziel des 2. Tabellenplatzes erreicht und zeigten sich auch mit der Leistung ihrer Mannschaft zufrieden: "Wir haben heute ansehnlicher als letzte Woche gespielt und waren klar überlegen. Die Höhe des Ergebnisses ist weniger angemessen, denn wir hätten mehr Tore schießen müssen." In der nächsten Woche geht es zur SV Rengsdorf.

 

Die letzten Heimspiele: SG 99 trifft auf Marnheim und Mendig

In den vergangenen zwei Jahren hat die erste Frauenmannschaft der SG 99 Andernach nur ein einziges von bis dato 21 Punktspielen vor eigenem Publikum verloren, und zwar gegen den Seriensieger und designierten Zweitliga-Aufsteiger TSV Schott Mainz. Wenn diese Serie am Sonntag auch im Heimspiel der Regionalliga Südwest gegen den FC 1919 Marnheim (Anpfiff: 14 Uhr, Kunstrasen) weiterhin Bestand hat, dann werden die Bäckermädchen unter Umständen den zweiten Platz vom nur einen Zähler entfernten 1. FC Saarbrücken II übernehmen. Denn der wiederum muss zur gleichen Zeit bei den besagten Mainzerinnen antreten, die den 43. (!) Ligasieg in Folge anpeilen. Doch diese erhoffte Verbesserung der Position ist beileibe kein Pflichtprogramm für die Bäckermädchen, mit dem bereits gefestigten dritten Rang hat der Klassenneuling die gesteckten Erwartungen schon seit geraumer Zeit ein gutes Stück übertroffen. Dass die Begegnung mit Marnheim trotz eines 3:1-Hinspielsiegs kein Selbstläufer wird, weiß Trainer Kappy Stümper nur zu gut. Denn in den Reihen des Gegners steht mit Tina Doris Ruh die beste Torjägerin der Liga, schon 29 Mal hat sie bisher ins Schwarze getroffen. „Auf sie müssen wir höllisch aufpassen“, warnt der Coach der SG 99 eindringlich. Dumm in diesem Zusammenhang nur, dass der Einsatz der angeschlagenen Innenverteidigerin Natascha Schneider auf der Kippe steht. Definitiv ausfallen wird Spielführerin Katharina Sternitzke wegen einer schmerzhaften Schienbeinprellung.

Und auch die meisterliche 2. Mannschaft trägt auf dem Andernacher Stadion-Kunstrasenplatz ihr letztes Heimspiel in der Bezirksliga-Saison 2014/15 aus, am Samstag um 19 Uhr stellt sich der Lokalrivale aus Mendig und Bell zum Kräftemessen. Wir sagen an diesem Abend "lebe wohl" zu zwei verdienten Mitstreiterinnen: Spielmacherin Susanne Schoor, zugleich zielsicherste Schützin des Teams, hängt nach langer und erfolgreicher Laufbahn die berühmten Schuhe an den Nagel. Und die knapp 27 (!) Jahre jüngere Meike Wunder verändert sich studienbedingt in die Kölner Kante. Meike ist ein "Mädchen der ersten Stunde" und war schon im zarten Alter von 10 Jahren beim allerersten Schnuppertraining unser gerade neu gegründeten Abteilung am 19. Juni 2006 dabei. Insofern tut es natürlich gleich doppelt weh, zwei Spielerinnen dieses Formats zu verlieren. Aber wie heißt es so schön: Niemals geht man so ganz, irgendwas von euch bleibt hier...


 

Meisterliche zweite Mannschaft feiert (fast) ohne Ende...

Feiern (fast) ohne Ende für die Fußballerinnen unserer SG 99 Andernach II: Nach dem rechnerischen Gewinn der Meisterschaft in der Bezirksliga Mitte (19. April) und der mannschaftsinternen Feier (26. April) folgte am 2. Mai nun der mehr oder weniger offizielle Teil mit dem obligatorischen Teamfoto. Im vorletzten Heimspiel der Saison ließen die Bäckermädchen beim 1:1 (1:1) gegen die SG Emmelshausen erstmals Punkte auf dem eigenen Kunstrasenplatz im Stadion liegen, doch der Feierstimmung tat das keinen Abbruch. Der Tabellenführer lag nach dem Treffer von Aline Kreuz kurzzeitig in Rückstand (39.), Jacqueline Fiedler schaffte aber noch vor der Pause den finalen Ausgleich (44.). Zwei Runden vor Schluss liegt die Regionalliga-Reserve mit sage und schreibe 15 Zählern Vorsprung an der Spitze des Zahlenwerks.

SG 99 gelingt 2:1 gegen den SV Dirmingen - Platz zwei ist greifbar nah

Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach hat sich im Endspurt der Regionalliga Südwest in Position gebracht. Nach dem 2:1 (1:0) gegen den SV Dirmingen liegen die Schützlinge von Trainer Kappy Stümper nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten Saarbrücken zurück. Und der hat das weitaus schwierigere Restprogramm zu bestreiten und muss unter anderem am kommenden Sonntag bei den meisterlichen Mainzerinnen antreten. Die Bäckermädchen messen sich am 10. Mai zu Hause noch mit dem Siebten aus Marnheim und eine Woche danach auswärts mit dem Schlusslicht Bitburg. „Sechs Punkte sind da durchaus drin“, sagt Coach Stümper, schränkt aber ein: „Wir haben gegen Dirmingen wirklich gut gespielt, müssen aber noch an unserer Chancenverwertung arbeiten. Die war leider nicht so, wie ich mir das vorstelle.“
Zweimal wenigstens klappte das vorzüglich: Zum einen beim frühen Saisontor durch Sarah Krumscheid (13.) – es war zugleich ihr elftes Erfolgserlebnis in dieser Spielzeit –, zum anderen beim Foulelfmeter nach knapp einer Stunde, als Isabelle Stümper antrat und souverän verwandelte. Im Anschluss hätte die SG 99 gut und gerne auf 3:0 oder gar 4:0 erhöhen können, ging aber fahrlässig mit den sich bietenden Möglichkeiten um. Das sollte sich rächen, wenn auch nur marginal: Dirmingens Spielführerin Melanie Klein nutzte nach einem Eckball das sich anschließende Getümmel vorm Tor des Gastgebers und traf zum finalen 2:1 (85.). Mehr ließ der Tabellendritte aber nicht zu.
Auch wenn der Andernacher Kader tendenziell fast komplett zusammenbleibt, muss die SG 99 zumindest einen Abgang verkraften. Co-Trainerin Silke Kolbeck wird beruflich zum 1. Oktober nach Mainz versetzt und stellt somit ihr Amt am Saisonende zur Verfügung. Eine Anschlusslösung ist bereits gefunden: Isabelle Stümper, stellvertretende Spielführerin und im Besitz der B-Lizenz, wird ihren Vater fortan in der Trainingsarbeit unterstützen, aber auch als Aktive erhalten bleiben.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Schumacher, Schneider, Engels (76. Dietzler) - Krumscheid, Langenfeld - J. Stümper, I. Stümper, Sternitzke (52. Jubelius) - Sebastian (81. Fuchshofen).

Keine Kompromisse: Die Andernacherin Eva Langenfeld bringt hier die Dirminger Kapitänin Melanie Klein
– Schützin des (zu) späten Anschlusstreffers – im Zweikampf fair zu Fall. Katharina Sternitzke (rechts),
Spielführerin der gastgebenden SG 99, wartet auf den herannahenden Ball. Foto: Andreas Walz

 

 

5:0 - SG 99 setzt sich klar beim Regionalliga-Spitzenspiel in Saarbrücken durch

Als einseitige Angelegenheit entpuppte sich das Gipfeltreffen der Regionalliga Südwest, zumindest wenn man dem Endergebnis uneingeschränkten Glauben schenkt: Mit sage und schreibe 5:0 (1:0) siegte unsere erste Frauenmannschaft als Dritter der Tabelle beim einen Platz besser postierten 1. FC Saarbrücken II – damit hatten selbst die kühnsten Optimisten im Lager des Klassenneulings nicht gerechnet. Keine Frage, dass Coach Kappy Stümper nach der Darbietung voll des Lobes für seine Schützlinge war: „Die konzentrierte Trainingsarbeit in den letzten Wochen hat sich ausgezahlt. Der dritte Platz ist uns nun fast sicher, der zweite sogar noch möglich. Was will man mehr als Aufsteiger?“
Die Bäckermädchen betraten den Kunstrasen am Saarbrücker Kieselhumes mit exakt der gleichen Anfangsformation, die vor Wochenfrist den starken TuS Issel mit 2:1 in die Schranken gewiesen hatte. Mit einem kleinen, aber entscheidenden Unterschied: Ein frühes Gegentor im Duell mit einem nicht minder gefährlichen Konkurrenten blieb trotz bester Gelegenheiten des Gastgebers diesmal aus und sollte auch im weiteren Verlauf der Begegnung nicht fallen, ein Indiz für konzentrierte Abwehrarbeit gegen eine vor allem im ersten Abschnitt offensivstarke FCS-Reserve. Und vorne lief für die SG 99 alles wie am Schnürchen: Isabelle Stümper brachte die wieder in rot-weißen Ausweichfarben gekleideten Bäckermädchen noch vor der Pause in Führung (26.), nur vier Minuten nach Wiederanpfiff stellte Spielführerin Katharina Sternitzke die Weichen mit dem 2:0 schon frühzeitig auf Sieg.
Von diesem Rückstand sollte sich Saarbrücken nicht mehr erholen, nach etwas mehr als einer Stunde folgte Schlag auf Schlag: Katja Jubelius (64.), wiederum Isabelle Stümper (65.) und Karla Engels (67.) schossen den wahrlich nicht schlechten Gegner innerhalb kürzester Zeit buchstäblich sturmreif. Dabei blieb es, unterm Strich sprang der höchste Auswärtssieg in dieser Saison und der zwölfte insgesamt heraus. Für die zuletzt positiven Resultate gegen renommierte Konkurrenz hatte Doppel-Torschützin Isabelle Stümper eine einfache Erklärung parat: „Stärkere Gegner liegen uns mehr." In den noch folgenden Spielen gegen den SV Dirmingen (H, 3. Mai), FC Marnheim (H, 10. Mai) und beim FC Bitburg (A, 17. Mai) hat es Andernach nun selbst in der Hand, sich noch einen Rang nach vorne zu schieben, zumal Saarbrücken nach normalem Verlauf mit einer Niederlage am vorletzten Spieltag beim Meister in Mainz rechnen muss.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Schumacher, Schneider, Engels - Krumscheid, Langenfeld - Sternitzke (78. Fuchshofen), I. Stümper, Jubelius (68. Sebastian) - J. Stümper (75. Dietzler).

Mit ihren Saisontreffern acht und neun hatte Isabelle Stümper (rechts, hier im Spiel
gegen Issel) einen maßgeblichen Anteil am höchsten Auswärtssieg der SG 99 in dieser
Regionalliga-Saison. Foto: Werner Braun

 

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Nach dem Spiel gegen den FC Urbar (3:0) feierte die zweite Mannschaft ausgelassen die frühzeitige Meisterschaft in der Bezirksliga Mitte und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste Verbandsklasse. Ganz rechts der Sekt-getränkte Trainer Volker Haas. Foto: Katharina Sternitzke.

SG 99 feiert 2:1-Sieg gegen TuS Issel und den Titelgewinn der Zweiten

Ein gelungener Nachmittag im Andernacher Stadion: Zunächst feierte die SG 99 im Derby der Frauenfußball-Regionalliga Südwest ein ansehnliches 2:1 (1:1) gegen den TuS Issel, danach die zweite Mannschaft durch das 3:0 (1:0) gegen den FC Urbar die frühzeitige Meisterschaft in der Bezirksliga Mitte. Dabei begann die Begegnung der ersten Garnitur bei bestem Frühlingswetter alles andere als vielversprechend: Nicht einmal drei Minuten waren gespielt, da erlief TuS-Torjägerin Karoline Kohr einen zu laschen Rückpass von Magdalena Schumacher und ließ Elena Bläser im Andernacher Gehäuse keine Abwehrchance. Die Bäckermädchen zeigten sich vom frühen Rückstand in einem von beiden Seiten auf hohem Niveau geführten Schlagabtausch jedoch relativ unbeeindruckt, Angriff auf Angriff rollte fortan in die gegnerische Hälfte. Aber die an diesem Tag glänzend aufgelegte Dana Gotthard zwischen den Isseler Pfosten und ausgesprochenes Pech im Abschluss verhinderten, dass dem Gastgeber zunächst nicht mehr als der Ausgleich von Sarah Krumscheid mit einem listigen Lupfer gelang (20.). Jasmin Stümper (7., Latte), Krumscheid (14.) und Katja Jubelius (26., 37.) vergaben im ersten Abschnitt 100-prozentige Gelegenheiten.
Nach dem Wechsel mischte der starke Gegner munterer mit und setzte im Konterspiel den einen oder anderen Nadelstich. Der verdiente Siegtreffer war aber der SG 99 vorbehalten: Nach einem Foul an Isabelle Stümper verwandelte Krumscheid den fälligen Strafstoß zum finalen 2:1 (66.). Dass der Schiedsrichter einem weiteren Treffer der Nummer 20 die Anerkennung wegen angeblicher Abseitsstellung verweigerte (81.), spielte in der Endabrechnung keine große Rolle mehr. Der Aufsteiger fügte dem zuvor neun Spiele ungeschlagenen TuS die erste Niederlage des Kalenderjahres zu.
Entsprechend gelöst präsentierte sich der Andernacher Trainer Kappy Stümper nach dem zweiten Derbysieg in Folge: „Ich bin stolz darauf, dass wir als Klassenneuling nach den Spielen gegen Bad Neuenahr und Issel im direkten Vergleich als bester Rheinland-Vertreter abschneiden. Das ist auch eine Entschädigung für das verpasste Pokalfinale.“
Mit 39 Punkten aus 14 Spielen und 61:14 Toren hat sich die zweite Mannschaft der Bäckermädchen in der Bezirksliga Mitte schon vier Runden vor Saisonschluss die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die höchste Verbandsklasse gesichert. Susanne Schoor (2) und Corinna Schug trafen gegen Urbar ins Schwarze für das Team von Trainer Volker Haas, der anschließend geduldig die obligatorische Sektdusche über sich ergehen ließ.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Schumacher, Schneider, Engels - Krumscheid, Langenfeld - Sternitzke (89. Dietzler), I. Stümper, Jubelius (71. Sebastian) - J. Stümper.

Freudiges Frühlingserwachen: Nach den Siegen gegen Bad Neuenahr (3:0) und Issel (2:1) ist
die SG 99 im direkten Vergleich mit zehn Punkten aus vier Spielen der beste Rheinland-Vertreter
in der Regionalliga Südwest. Foto: Norbert J. Becker

 

 

Alle bleiben am Ball: Funktionsteam der SG 99 für die Saison 2015/16 steht

Wie schon vor dem Erfolg in Bad Neuenahr kurz auf an dieser Stelle vermerkt, bleibt unser Funktionsteam für die Frauen-Mannschaften 1 bis 3 mit Blick auf die kommende Saison 2015/16 komplett zusammen. Wir freuen uns schon jetzt mit euch auf die neuen Herausforderungen, packen wir's an. Im Bild: Kappy Stümper, Silke Kolbeck, Dieter Langenfeld (alle 1. Mannschaft), Volker Haas, Esther Butto (beide 2. Mannschaft), Corinna Baulig, Achim Nieth (beide 3. Mannschaft), Bodo Heinemann (Abteilungsleiter) und Michael Suckow (stellvertretender Abteilungsleiter). Es fehlt Torwarttrainer Markus Durben.

 

3:0 - SG 99 siegt im dritten Anlauf verdient gegen Bad Neuenahr

Im dritten Anlauf sicherte sich unsere erste Frauenmannschaft im Derby gegen den Rhein/Ahr-Rivalen SC 13 Bad Neuenahr den ersten Sieg: Nach dem 1:1 im Hinspiel und dem 0:2 im Rheinlandpokal-Achtelfinale gewannen die Bäckermädchen auswärts im Apollinarisstadion klar mit 3:0 (0:0) – und das völlig verdient. „Wir hatten heute endlich wieder einmal fast den gesamten Kader zusammen“, freute sich Trainer Kappy Stümper auf Andernacher Seite. Trotz großer Überlegenheit seiner Schützlinge musste er jedoch lange bangen. „Wir hatten zuletzt auch überlegen gespielt und nicht gewonnen“, erklärte er seine Unruhe. Die SG 99 hatte gut begonnen und auch gleich beste Chancen. Erst köpfte Jasmin Stümper übers Tor (5.), dann parierte Torhüterin Kathrin Günther glänzend gegen Katja Jubelius (11.) und Eva Langenfeld (16.).

In der Folge aber richtete sich der SC 13 besser in der Defensive ein, verringerte so die Andernacher Chancen und vergrößerte Stümpers Unbehagen – bis zur 53. Minute. Nach einem langen Freistoß von Magdalena Schumacher traf Katharina Sternitzke am langen Pfosten zum 1:0 für die Gäste. Umgekehrte Vorzeichen nur sechs Minuten später, als  Schumacher nach einer Sternitzke-Ecke das 2:0 folgen ließ. „Und damit war das Spiel entschieden“, meinten sowohl Stümper als auch sein Bad Neuenahrer Kollege Thomas Remark. Die eingewechselte Jana Sebastian traf nach Pass von Isabelle Stümper aus dem Spiel heraus zum finalen 3:0 (79.). In den letzten zehn Minuten zog sich der Unparteiische noch den Zorn des Gastgebers zu: Er verwies Kapitänin Johanna Kuhn (80.) und auch Lea Daiz (90.+1) per Gelb-Roter Karte des Feldes, außerdem schickte er den lamentierenden Co-Trainer Markus Rothe auf die Tribüne.

Coach Stümper schwebte nach dem Abpfiff auf Wolke sieben: „Ein eminent wichtiger Sieg nach den jüngsten Misserfolgen. Es wäre doch schade, wenn wir uns um die Früchte der guten Hinrunde bringen würden.“ Am kommenden Sonntag gilt es den dritten Platz zu verteidigen, wenn der zuletzt starke TuS Issel um 14.30 Uhr auf dem Rasenplatz des Andernacher Stadions seine Visitenkarte abgibt.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Schumacher, Schneider, Engels (85. Dietzler) - Krumscheid, Langenfeld - Sternitzke, I. Stümper, Jubelius (73. Sebastian) - J. Stümper (88. Utsch).

 

SG 99 möchte im dritten Derby gegen Bad Neuenahr die Oberhand behalten

Zum dritten Mal in dieser Saison treffen die beiden klassenhöchsten Frauenfußball-Mannschaften der Region Rhein/Ahr aufeinander: Bisher waren die Versuche der SG 99 Andernach nicht von Erfolg gekrönt, dem SC 13 Bad Neuenahr erstmals ein Bein zu stellen. Sowohl im Hinspiel der Regionalliga Südwest (1:1) als auch im Rheinlandpokal (0:2) blieb die Elf von Trainer Kappy Stümper auf eigenem Platz sieglos, das soll sich nun am Sonntag um 14 Uhr im Apollinarisstadion an der Ahr grundlegend ändern – so jedenfalls würden es sich die Bäckermädchen wünschen.  Katharina Sternitzke, Spielführerin der SG 99, sieht diesem Prestigeduell mit Vorfreude entgegen: „Wir haben gut trainiert und werden unser Bestes geben, die Stimmung im Team ist prima.“ Beide Mannschaften hinkten zuletzt jedoch etwas der in der Frühphase der Saison gezeigten Form hinterher: Der gastgebende SC 13 blieb in fünf Ligaspielen im Kalenderjahr ohne Sieg, erreichte aber zumindest mit Erfolgen beim SSV Boppard (4:0) und dem TuS Fischbacherhütte (2:0) ohne Gegentor das Rheinlandpokal-Finale, das am 31. Mai in Altendiez über die Bühne gehen wird.

Die SG 99 holte 2015 bei gleicher Spielanzahl ein Pünktchen mehr und liegt in der Tabelle derzeit mit fünf Zählern Vorsprung auf Bad Neuenahr und einem Spiel weniger auf dem dritten Platz. Auch wenn es im Monat März etwas klemmte, ist die Bilanz des spielstarken Aufsteigers in der Summe nach wie vor aller Ehren wert. Daran wird sich wohl auch kaum etwas bis zum Saisonende ändern. Personell sieht es derzeit auch vielversprechend aus: Lediglich Hanna Fuchshofen wird wegen Prüfungsstress fehlen, die leicht angeschlagene Jana Sebastian konnte in dieser Woche nur reduziert auf dem Rasenplatz des Andernacher Stadions ihrer Passion nachgehen. Eine positive Nachricht gibt es schon vor dem Derby aus dem Lager des noch amtierenden Rheinlandmeisters: Die Mannschaft hinter den drei gemeldeten Frauenmannschaften bleibt mit Blick auf die neue Saison komplett bestehen. Neben Abteilungsleiter Bodo Heinemann und seinem Stellvertreter Michael Suckow werden auch Trainer Stümper, Co-Trainerin Silke Kolbeck, Betreuer Dieter Langenfeld (alle erste Mannschaft), Trainer Volker Haas, Co-Trainerin Esther Butto (beide zweite Mannschaft = designierter Bezirksligameister) sowie das Trainergespann Corinna Baulig und Achim Nieth (dritte Mannschaft) die SG 99 in der Saison 2015/16 begleiten.

Szene aus dem Regionalliga-Hinspiel (1:1) zwischen Andernach und dem SC 13: Hier kommt Jasmin Stümper (links) – Angreiferin der SG 99 – nicht an der Bad Neuenahrer Kapitänin Clara Günter vorbei. Ob sich die Bäckermädchen am Sonntag besser durchsetzen können? Foto: Andreas Walz

 

 

HIT spendet 1% eurer Einkaufssumme an die SG 99 Andernach

Das HIT Shopping Center in Andernach (Erfurter Straße), schon seit etlichen Jahren einer der Förderer des Andernacher Fußballsports, unterstützt unsere SG 99 nun dankenswerterweise auf zusätzliche Art: Unter dem Motto „HIT und seine Kunden - gemeinsam für die SG 99 Andernach“ möchte das Unternehmen die sportliche Entwicklung fördern. Wie könnt ihr helfen ? Ganz einfach: Lasst den Bon eures HIT-Einkaufs an den Kassen mit dem „Förderstempel“ abstempeln und werft diesen dann in den Sammelkasten, der zwischen der Sportabteilung und der Kreissparkassen-Filiale steht. 1% der Einkaufssumme kommt der SG 99 zugute, für das gesammelte Volumen gibt es dann Sportausstattung im Gegenwert (Trikots, Bälle, etc.). Vielen Dank für euer Engagement !



Starke Gemeinschaft: (von links) SG 99-Vorsitzender Hans Schellenbach,
die drei Andernacher Regionalliga-Spielerinnen Katharina Sternitzke, Eva
Langenfeld und Isabelle Stümper sowie HIT-Geschäftsführer Karl-Heinz Giehl.


1:1 gegen Göcklingen: SG 99 entgeht nur knapp der kompletten Blamage

Nach dem vermeintlichen Tiefpunkt vor Wochenfrist ging's jetzt sogar in den unterirdischen Bereich, um irgendwie im Bild zu bleiben: Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach schrammte nach zuletzt zweimal vier Gegentoren nun beim 1:1 (0:0) in der Regionalliga Südwest gegen den FFV Fortuna Göcklingen haarscharf an einer kompletten Blamage vorbei, erst zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit glückte Isabelle Stümper per Kopf der finale Ausgleich gegen den Vorletzten des Zahlenwerks. Trainer Kappy Stümper war entsprechend frustriert: „Wir haben eine ganz schlechte erste Halbzeit gespielt.“ Und das, obwohl die SG 99 erstmals in diesem Jahr zumindest in der Breite gut aufgestellt war. Die Minuten 45 bis 90 waren leistungsmäßig zwar wesentlich ansprechender, doch jubeln durften zunächst nur die Gäste, als Kapitänin Nadine Müller nach einer Ecke mit dem obersten Körperteil zum 0:1 traf (59.).
Was die Bäckermädchen in der Folge bei ihren wütenden Attacken an hochprozentigen Chancen versemmelten, ging kaum mehr auf die berühmte Kuhhaut. Als dann aber Spielführerin Katharina Sternitzke nach dem geschilderten Stümper-Streich nur 120 Sekunden später ein weiteres Mal zwischen die Pfosten des Göcklinger Gehäuses traf, schien wieder alles halbwegs im Lot. Doch weit gefehlt: Denn es passte an diesem verregneten Nachmittag nur zu gut ins schiefe Bild, dass die Schiedsrichterin diesem Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung die Anerkennung verweigerte.
Der zweite Tabellenplatz rückt für Andernach nach nur einem Punkt aus drei Spielen erst einmal in weite Ferne. Nach der nun folgenden Osterpause muss sich die SG 99 vorsehen, um in den Spielen beim Sechsten SC 13 Bad Neuenahr (12. April), gegen den Vierten TuS Issel (19. April) und beim Zweiten 1. FC Saarbrücken II (26. April) nicht gänzlich den blendenden Eindruck aus der Hinrunde zu verwischen. Bis auf die noch im Ausland weilende Katja Rohm sollten aber bis Mitte des folgenden Monats wieder alle ansonsten verfügbaren Spielerinnen an Bord und vor allem fit sein. Ausreden gibt's dann keine mehr.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Niermann, Schumacher, Engels - Langenfeld, Krumscheid - Sebastian (76. Jubelius), I. Stümper, Sternitzke - J. Stümper.

 

Lazarett lichtet sich: SG 99 hat gegen Göcklingen drei Punkte im Visier

Eine positive Botschaft verbreitet Kappy Stümper schon vor dem Spiel der Frauenfußball-Regionalliga Südwest seiner SG 99 Andernach gegen den FFV Fortuna Göcklingen, das am Sonntag um 15.15 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz angepfiffen wird: „Die Lage ist wesentlich entspannter als zuletzt“, sagt der 59-jährige Trainer mit prüfendem Blick auf das Lazarett der Bäckermädchen, das sich in der ersten Frühlingswoche doch merklich gelichtet hat. Er schränkt aber im gleichen Atemzug ein: „Aufgrund der zum Teil recht langen Ausfallzeiten sind aber noch nicht alle Spielerinnen wieder zu 100 Prozent fit.“ Die Rede ist dabei konkret von Desiree Hennig, Hanna Fuchshofen, Katja Jubelius und auch Spielführerin Katharina Sternitzke. Mareike Dietzler hat muskuläre Probleme, ihr Einsatz ist noch ungewiss. Dafür steht B-Juniorin Barbara Niermann zur Verfügung, ebenso Daniela Anglani und Sandra Metrangolo aus der zweiten Mannschaft.

Die Reserve der SG 99 strebt übrigens mit zurzeit elf Punkten Vorsprung in der Bezirksliga Mitte dem Meistertitel und dem damit verbundenen Sprung in die höchste Verbandsklasse entgegen. Am Samstagabend um 19 Uhr geht die Auswärtspartie beim Tabellendritten SG Herresbach/Baar auf dem Kunstrasenplatz in Wanderath über die Bühne. Die erste Garnitur hat gegen den abgeschlagenen Vorletzten aus Göcklingen den ersten Heimsieg des Kalenderjahres auf dem Schirm, alles andere als eine Wiederholung des 3:0-Hinspielsiegs wäre wohl eine faustdicke Überraschung.

 

 

17:1 und 6:2 – Zweite Frauenmannschaft und B-Juniorinnen in Torlaune

Mit dem höchsten Sieg seit Bestehen unserer 2. Frauenmannschaft machte die SG 99 Andernach nun in der Bezirksliga Mitte auf sich aufmerksam: Mit einem schwindelerregenden 17:1 (8:0) beendete der Tabellenführer und designierte Aufsteiger in die höchste Verbandsklasse das höchst einseitige Spiel gegen den SV Büchel, es waren die Saisonpunkte 31 bis 33. Susanne Schoor eröffnete den Torreigen nach vier Minuten, Rebecca Schäfer setzte den Schlusspunkt (89.). Dazwischen trafen Corinna Schug (dreimal), Daniela Anglani, Laureen Ackermann, Schäfer (alle je zweimal), Steffi Heydenreich, Sandra Metrangolo, Jacqueline Fiedler, Christa Thönnessen und wiederum Schoor für die Bäckermädchen ins Schwarze, zudem zielte Laura Sutorius für Büchel in die falsche Richtung. Der Ehrentreffer der tapferen Gäste um die bedauernswerte Christa Linden zwischen den Pfosten besorgte Franziska Fischer per Foulelfmeter (87.). Auf das Team von Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto wartet nun aber eine weitaus kniffligere Aufgabe, am Samstag um 19 Uhr geht es zu der viermal in Serie (5:0, 3:1, 3:1, 7:0) siegreichen SG Herresbach/Baar. Das Spiel gegen die Mannschaft der langjährigen Andernacherin Lisa Krayer wird auf dem Kunstrasenplatz in Wanderath angepfiffen.

Nicht ganz so turbulent verlief die Partie unserer B-Juniorinnen in der Bezirksliga Mitte/Ost beim 6:2 (5:2) gegen den SV Rheinbreitbach. Doch die erste Hälfte in diesem Verfolgerduell hatte es auch in sich. Schon beim ersten Angriff gingen die Gäste in Führung, doch davon ließ sich die Elf des Trainergespanns Klaus Bell und Joachim Frenkel nicht aus der Bahn werfen. Hannah Jülich (3) und Arnela Delic (2) sorgten mit ihren Treffern für eine deutliche Führung der Bäckermädchen zur Pause. Nach dem Wechsel verflachte die Partie zusehends, Jülich gelang aber noch das Erfolgserlebnis zum 6:2-Endstand. Damit festigte die SG 99 den zweiten Tabellenplatz hinter dem Spitzenreiter JFV Rhein-Hunsrück. Jetzt folgt erst einmal eine knapp zweiwöchige Pause, dann geht es am Ostermontag, 6. April, um 12 Uhr weiter. Im Viertelfinale um den Rheinlandpokal erwarten die "Bell's Angels" dann auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach keinen Geringeren als den Bundesligisten TuS Issel. Keine Frage, dass der Gastgeber nur als krasser Außenseiter in diese Partie geht, zumal Issel in der Runde zuvor den kombinierten Bezirksligisten aus Adenau, Herresbach und Baar mit sage und schreibe 28:0 aus dem Wettbewerb geworfen hat.

 

Tiefpunkt erreicht: SG 99 geht in Saarwellingen mit 0:4 unter

Kappy Stümper war nach dem 0:4 (0:1) bei der DJK Saarwellingen ziemlich bedient. „Das ist der Tiefpunkt“, sagte der Trainer unserer ersten Frauenmannschaft nach dem uninspirierten Auftritt der SG 99 Andernach in der Regionalliga Südwest. Kleines Trostpflaster: Da auch die Konkurrenz auf den folgenden Plätzen zurzeit regelmäßig Federn lässt, ist der dritte Rang bei vier Punkten Vorsprung (noch) nicht gefährdet. Schon vor der dritten Saarland-Busfahrt in Serie standen die personellen Vorzeichen auf Sturm: Da die zuvor grippekanke Hanna Fuchshofen kurzfristig wegen eines Rückfalls erneut passen musste, war die eigentlich noch angeschlagene Katja Jubelius die einzige Feldspieler-Option auf der Reservebank. Angreiferin Jana Sebastian ist nach ihrer Verletzungspause noch nicht zu 100 Prozent fit, musste aber über 90 Minuten ran. Zudem zählten mit Anika Utsch und Stefanie Heydenreich zwei Spielerinnen aus der zweiten Garde zur Anfangsformation.
Bereits nach fünf Minuten gerieten die Bäckermädchen ins Hintertreffen, als Lena Butler per Kopf ins anvisierte Ziel traf. Danach verlief die Begegnung lange relativ ausgeglichen, ein Doppelschlag nach der Pause brachte die DJK aber endgültig auf die Siegerstraße. Beim ersten Mal nutzte Justine Rubel einen Abspielfehler der Andernacher Torhüterin Julia Schürmann (56.), knapp fünf Minuten später ließ sich Ramona Weyrich bei ähnlicher Situation die sich bietende Gelegenheit nicht nehmen. Den Schlusspunkt setzte Rubel aus abseitsverdächtiger Position mit dem 4:0 (83.). Es war das erste Mal seit September des Vorjahres, dass die SG 99 kein eigenes Tor erzielte. „Einige der fehlenden Spielerinnen sind nun mal gleichwertig nicht zu ersetzen“, klagte Stümper: „Jetzt können wir nur hoffen, dass sich das Kranken- und Verletztenlager schnell lichtet.“ Vielleicht klappt's ja am kommenden Sonntag schon wieder besser, wenn sich der Tabellenvorletzte FFV Fortuna Göcklingen um 15.15 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach vorstellt. Gewarnt ist der gastgebende Klassenneuling vor dem Mitaufsteiger allemal, ihm gelang jüngst ein überraschend klares 4:0 gegen den FC Bitburg.

SG 99 Andernach: Schürmann - Engels, Schumacher, Dietzler, Utsch - Krumscheid, Langenfeld – J. Stümper, I. Stümper, Heydenreich (55. Jubelius) - Sebastian.

Drittes Auswärtsspiel in Serie: Die SG 99 verschlägt es nach Saarwellingen

Das dritte Auswärtsspiel in Serie im südwestlichen Zipfel der Republik steht am Sonntag für die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach auf dem Programm: Die Reise führt dann zur DJK Saarwellingen, diese Begegnung der Regionalliga Südwest wird um 14 Uhr angepfiffen. Das Hinspiel konnten die Bäckermädchen im Dezember des Vorjahres mit 6:1 zu ihren Gunsten entscheiden. Die personelle Situation im Andernacher Lager bleibt weiterhin angespannt: Zwar sind Jana Sebastian, Hanna Fuchshofen und auch Anika Utsch wieder dabei, doch dafür fehlen jetzt die kranke Kapitänin Katharina Sternitzke und auch Defensivspielerin Natascha Schneider (im zweiwöchigen Urlaub). Desiree Hennig ist nach zweimonatiger Abstinenz zwar wieder im Training, doch ein Einsatz käme für sie noch zu früh. Aus der zweiten Mannschaft wird diesmal anstelle von Jacqueline Fiedler die erfahrene Spielführerin Steffi Heydenreich aushelfen, die früher einmal selbst für Saarwellingen die Schuhe schnürte. Kappy Stümper, Trainer der SG 99, weiß nur zu genau, was die Stunde für den Tabellendritten geschlagen hat: „Es wäre gut, jetzt und auch eine Woche später gegen Göcklingen ordentlich Punkte zu sammeln, um vor den schweren Spielen nach Ostern in Bad Neuenahr, gegen Issel und in Saarbrücken für eine gute Ausgangsposition zu sorgen.“

 

 

Zweite festigt Spitzenposition – B-Juniorinnen siegen im Verfolgerduell

Unsere 2. Frauenmannschaft hat die Auswärtsaufgabe beim FC Horchheim mit etwas Anlaufproblemen am Ende noch gut gelöst. Der Tabellenführer der Bezirksliga Mitte siegte auf dem Hartplatz im Koblenzer Vorort mit 4:2 (1:1) und vergrößerte dadurch den Vorsprung an der Spitze auf neun Punkte, weil der bis dato härteste Verfolger FC Urbar mit 1:3 bei der SG Herresbach/Baar unterlag. In Horchheim erzielte Daniela Anglani die frühe Führung der Bäckermädchen (2.), FC-Torjägerin Lisa Mitscherling gelang noch vor der Pause der Ausgleich (28.). Ein Doppelschlag von Barbara Summerer (48., 60.) lenkte die Begegnung für das Team von Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto in die gewünschten Bahnen. Laureen Ackermann (83.) sorgte für die endgültige Entscheidung, erneut Mitscherling (87.) konnte das Ergebnis nur noch ein wenig erträglicher für den Gastgeber gestalten. Am kommenden Samstag trifft die Andernacher Reserve im Heimspiel (19 Uhr, Stadion-Kunstrasenplatz) auf den Tabellenletzten SG Büchel. Im Hinspiel setzte sich die SG 99 mit 3:0 durch.

Die 3. Frauenmannschaft leistete beim Kreisklassen-Tabellenführer SV Niederwerth erbitterten Widerstand, erst in der Schlussphase ging das Spiel auf der Insel mit 0:2 (0:0) verloren. Nicola Missing (73.) und Daphne Trautmann (75.) erzielten die Treffer des Aufstiegsaspiranten. In der gezeigten Verfassung hat das Team des Andernacher Trainergespanns Corinna Baulig und Achim Nieth sicher ganz gute Chancen, im kommenden Auswärtsspiel am Samstag bei der FSG Rüber (15 Uhr, Kunstrasenplatz in Ochtendung) etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.

Unsere B-Juniorinnen haben durch das hart erkämpfte 2:1 (1:1) bei der JSG Immendorf nicht nur Revanche genommen für die Hinspiel-Niederlage in gleicher Höhe, sondern sich auch zugleich auf den zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga Mitte/Ost geschoben. Arnela Delic (8.) und C-Mädchen-Leihgabe Julia Steer (60.) trafen für das Team von Trainer Klaus Bell und Co-Trainer Joachim Frenkel ins Schwarze, für Immendorf war Emilia Keller (17.) erfolgreich. Bell erklärte nach dem Spiel: „Ein verdienter Sieg. In der zweiten Halbzeit waren wir spielerisch sowie kämpferisch überlegen und haben folgerichtig das wichtige 2:1 geschossen.“ Am kommenden Sonntag trifft die SG 99 im Heimspiel (11 Uhr, Stadion-Kunstrasenplatz) auf den Tabellendritten SV Rheinbreitbach. Das Hinspiel endete mit einem 5:3 für Andernach.

Die E-Juniorinnen besiegten die SG Eintracht Mendig/Bell mit 2:0 (2:0). Herausragende Spielerin war Rinesa Alija, die mit ihren beiden Treffern in der Anfangsphase (3., 5.) großen Anteil am Sieg ihrer Mannschaft hatte. Nach dem Erfolg gegen die MSG Spessart (11:1) eine Woche zuvor an gleicher Stelle zeigte sich das Team von Trainerin Mareike Dietzler auch im zweiten Rückrundenspiel in bestechender Form.

 

Frecher Fischer sorgt für Unmut: SG 99 unterliegt mit 1:4 in Dirmingen

Mit knapp viermonatiger Verspätung endete für die 1. Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach jetzt offiziell die Hinrunde der Regionalliga Südwest: Das im Vorjahr wegen sintflutartiger Regenfälle abgebrochene Spiel beim SV Dirmingen wurde nachgeholt. Gebracht hat es den Bäckermädchen aber rein gar nichts, die Neuauflage ging mit 1:4 (0:2) gründlich in die Binsen. Mit der Niederlage an sich konnte Coach Kappy Stümper ja noch irgendwie leben, mit den Begleitumständen aber nicht so richtig: „Unsere Personaldecke ist dünn, die Trainingsbeteiligung schlecht. Das hat sich jetzt gerächt.“ Zudem konnte die SG 99 in diesem Jahr noch nicht auf Rasen üben, das machte sich auf dem natürlichen Geläuf in Dirmingen zusätzlich negativ bemerkbar.

Nina Mittermüller brachte die Farben des Gastgebers nach einem Fehler in der Defensive des Klassenneulings schon früh in Führung (12.). Janine Ecker verwandelte einen umstrittenen und angeblich von Torfrau Elena Bläser verursachten Foulelfmeter zur recht komfortablen Pausenführung (43.). Nach dem dritten SV-Treffer durch Melanie Klein (54.), die per Freistoß ein Missverständnis zwischen Bläser und Mareike Dietzler im Strafraum nutzte, war die Begegnung im Prinzip gelaufen. Danach war es vornehmlich Schiedsrichter Maximilian Fischer, der mit zweifelhaften Entscheidungen und verbalen Entgleisungen den Andernacher Spielerinnen gegenüber in den Fokus rückte. „Ich bin ja schon lange Trainer, aber so etwas habe ich in meiner Karriere auch noch nicht erlebt“, schüttelte Stümper verständnislos den Kopf. Zwei sportliche Höhepunkte gab's dann doch noch: Als Innenverteidigerin Magdalena Schumacher verletzt an der Außenlinie behandelt wurde, traf Anna Dickmann zum 4:0 (83.). Für Schumacher kam Ersatztorhüterin Julia Schürmann aufs Feld, die noch angeschlagene Jana Sebastian blieb vorsichtshalber auf der Bank. Für den aus Sicht der SG 99 positiven Schlussakt sorgte Sarah Krumscheid, die mit ihrem achten Saisontor ein wenig die Ehre des Tabellendritten rettete (88.).

Das dritte Auswärtsspiel in Serie geht am kommenden Sonntag, 22. März, um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz der DJK Saarwellingen in Szene. Im Hinspiel behielt die SG 99 mit 6:1 die Oberhand. Ob diesmal wieder drei Punkte drin sind?

SG 99 Andernach: Bläser - Engels, Dietzler, Schumacher (86. Schürmann), Schneider - Fiedler, Langenfeld - Krumscheid, I. Stümper, Sternitzke - J. Stümper.

 

Erste Mannschaft spielt am Sonntag in Dirmingen, zweite in Horchheim

Die zweite Etappe der Saarland-Touren im März steht für die erste Frauenmannschaft der SG 99 Andernach am Sonntag auf dem Programm, dann wird um 14 Uhr auf dem „Belker“ das Wiederholungsspiel beim SV Dirmingen angepfiffen. Der erste Vergleich im Eppelborner Stadtteil wurde beim 2:0 für den Gastgeber im Oktober vergangenen Jahres nach knapp 55 Minuten wegen Gewitterregen abgebrochen. Diesmal wollen es die Bäckermädchen natürlich besser machen, doch die personellen Voraussetzungen beim Klassenneuling sind nicht gerade als ideal zu bezeichnen. Die Liste der Ausfälle bereitet weiterhin Sorgen, lediglich Jana Sebastian vermeldete wieder Einsatzbereitschaft und wird sich zumindest auf der Reservebank einen Platz suchen. Von der zweiten Mannschaft gesellt sich Jacqueline Fiedler hinzu, vielleicht auch noch die bis Mitte der Woche grippekranke Saranda Hajrizi. Dennoch hat die Elf von Trainer Kappy Stümper den zehnten Saisonsieg im Visier, um dem Tabellenzweiten Saarbrücken (ein Punkt und ein Spiel mehr) auf den Fersen zu bleiben.

Derweil spielt die zweite Mannschaft am Sonntag um 17.30 Uhr beim FC Horchheim auf ungewohntem Hartplatz. Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto haben aber in der auslaufenden Woche auf diesem Untergrund trainieren lassen, damit der Spitzenreiter der Bezirksliga Mitte gut gewappnet in dieses Duell mit dem Tabellenachten gehen kann. Das Hinspiel gewann die SG 99 mit 5:3.

 

2:0 in Jägersburg: Sternitzke löst erst spät den Knoten für die SG 99

Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach ist in der Regionalliga Südwest wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt: Nach dem 1:3-Verlust vor Wochenfrist gegen den Spitzenreiter aus Mainz gelang nun beim abstiegsgefährdeten FSV Jägersburg ein 2:0 (0:0)-Erfolg, der allerdings erst in der Schlussphase zustande kam. „Absolut verdient, es war über weite Strecken ein Spiel in eine Richtung“, wie Trainer Kappy Stümper befand: „Aber es war schon viel Geduld notwendig, um uns hier durchzusetzen.“ Mit nur minimaler Besetzung waren die Andernacher in den Homburger Vorort gereist: B-Juniorin Barbara Niermann durfte sich wegen personeller Engpässe von Beginn an beweisen, neben Eva Langenfeld gab sie eine gute Figur auf der "Doppel-Sechs" ab. Mit Anika Utsch saß nur eine einzige Feldspielerin auf der Reservebank. Jana Sebastian musste wie befürchtet aufgrund von Oberschenkelproblemen passen, Katja Jubelius (Verdacht auf Innenbandriss) fällt überdies auf unbestimmte Zeit aus. Gegen den tief gestaffelten Gastgeber bestimmte die favorisierte SG 99 dennoch das Geschehen und kam durch Sarah Krumscheid, Isabelle Stümper und auch Karla Engels immer wieder zu guten Gelegenheiten, die aber ohne zählbaren Erfolg verpufften.
Julia Schürmann, die diesmal den Vorzug vor Elena Bläser zwischen den Pfosten erhalten hatte, bekam auf der Gegenseite nur wenig Gelegenheit sich auszuzeichnen. Bei einem Schuss des FSV (73.) war sie machtlos, doch der Ball prallte nur an den Pfosten. Fünf Minuten später markierte Spielführerin Katharina Sternitzke im Alleingang das erlösende 1:0 für die Bäckermädchen, nachdem sie vorher gleich zweimal in ähnlicher Situation noch an der guten Jägersburger Torhüterin gescheitert war. Den Schlusspunkt setzte Krumscheid in der 84. Minute, als sie einen Freistoß in der Nähe der Eckfahne direkt ins Gehäuse des FSV beförderte. Teil zwei der Saarland-Trilogie im März steht für die SG 99 am kommenden Sonntag auf dem Programm, dann wird ab 14 Uhr das im Oktober des Vorjahres wegen Gewitterregens abgebrochene Spiel beim SV Dirmingen wiederholt.

SG 99 Andernach: Schürmann - Engels, Schumacher, Dietzler, Schneider - Langenfeld, Niermann (60. Utsch) - Sternitzke, Krumscheid, I. Stümper - J. Stümper.

 

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Stümper-Schützlinge wollen sich beim FSV Jägersburg rehabilitieren

Nach 20 Punktspielen und fast zwei Jahren ohne Niederlage vor eigenem Publikum (19 Siege, ein Unentschieden, 108:16 Tore) zogen die Fußballfrauen der SG 99 Andernach mit dem 1:3 gegen den TSV Schott Mainz mal wieder den Kürzeren. Jetzt wollen sich die auf den dritten Tabellenplatz der Regionalliga Südwest zurückgefallenen Bäckermächen aber mit einem Erfolg am Sonntag um 13 Uhr beim Zehnten FSV Jägersburg rehabilitieren, im Hinspiel siegte das Team von Trainer Kappy Stümper mit 6:0. Fehlen werden weiterhin Desiree Hennig, Hanna Fuchshofen und Saranda Hajrizi, neuerdings auch Katja Jubelius (Verdacht auf Innenbandriss). Hinter dem Einsatz von Jana Sebastian steht noch ein Fragezeichen.

Hinter ihrem Einsatz steht ein Fragezeichen: Angreiferin Jana Sebastian (links) bestritt
schon das Spiel gegen Mainz mit einem Verband um den linken Oberschenkel. Foto Andreas Walz

 

SG 99 zieht sich beim 1:3 gegen Mainz recht achtbar aus der Affäre

Insgesamt vier verletzungsbedingte Wechsel gab es beim Gipfeltreffen der Frauenfußball-Regionalliga Südwest zwischen der SG 99 Andernach und dem TSV Schott Mainz. Klingt nach einem harten Schlagabtausch, war es aber beileibe nicht. Denn beide Mannschaften liegen nicht nur an der Spitze der regulären Tabelle, sondern auch in der Fairplay-Wertung ganz vorn. Im Wesentlichen beschränkten sich die Konkurrenten auf spielerische Mittel, und da Mainz hier in der Summe etwas mehr zu bieten hatte, geht das 3:1 (1:0) – zugleich der 34. Punktspielsieg in Serie – unterm Strich vollauf in Ordnung. Die Gäste begannen schwungvoll und ließen die mit zwei Viererketten tief gestaffelte SG 99 zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Logische Folge des Schott-Drucks war das zu diesem Zeitpunkt schon überfällige 1:0 durch Jeanette Lamotte, die den Ball der herausstürzenden Andernacher Keeperin Elena Bläser zwischen den Beinen hindurch drosch (15.). Danach hielten die ohne Mittelfeldmotor Sarah Krumscheid angetretenen Bäckermädchen mehr und mehr dagegen, nennenswert waren im ersten Abschnitt allerdings nur noch diverse Unterbrechungen wegen der erwähnten Verletzungen.
Zuerst erwischte es die Mainzer Torfrau Denise Bauer ohne Fremdeinwirkung (26.). Keine zwei Minuten nach dem notwendigen Personaltausch war der Arbeitstag auch schon für die für Bauer zwischen die Pfosten gegangene Laura Schuch beendet, nach einem Pressschlag mit Jana Sebastian konnte sie nicht mehr weitermachen. Feldspielerin Birte Richter hütete fortan das TSV-Gehäuse. Und als ob das schon nicht genug gewesen wäre, prallten die Andernacherin Isabelle Stümper und ihre Gegenspielerin Lamotte unmittelbar vor dem Pausenpfiff im Strafraum beim luftigen Duell mit den Köpfen gegeneinander. Während Stümper „nur“ mit einem Brummschädel den Ort des Geschehens verlassen musste, landete Lamotte mit einer klaffenden Platzwunde am Hinterkopf im Rettungswagen. Fast schon logisch, dass Schiedsrichter Christopher Groß die erste Halbzeit erst nach 55 Minuten beenden konnte.
Im zweiten Abschnitt ging alles wesentlich gemächlicher zu, der Lattentreffer von SG-Spielführerin Katharina Sternitzke (48.) war lange Zeit der einzig aufregende Moment. Erst das 0:2 durch Loreana Liebetanz in Abstaubermanier (68.) brachte wieder mehr Zug ins Spitzenspiel. Mainz musste dann das erst vierte Gegentor der Saison hinnehmen, als Rechtsverteidigerin Karla Engels nach einer Standardsituation per Kopfball zum 1:2 erfolgreich war (81.). Andernach kratzte kurz am Punktgewinn, mehr aber auch nicht. In der dritten Minute der Nachspielzeit stellte U19-Nationalspielerin Laura Freigang den alten Abstand und zugleich das Endresultat her. Kappy Stümper, Trainer der SG 99, war mit der Darbietung einverstanden: „Unter den gegebenen Umständen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Schade, in besserer Besetzung wäre hier sicher mehr drin gewesen.“ Gelegenheit, die ersten Punkte des Jahres zu sammeln, erhält seine Elf am kommenden Sonntag um 13 Uhr beim Drittletzten FSV Jägersburg.

SG 99 Andernach: Bläser - Engels, Schumacher, I. Stümper (46. Thönnessen), Schneider - J. Stümper, Dietzler, Langenfeld, Sternitzke - Jubelius (55. Niermann), Sebastian (63. König).

Jasmin Stümper (links am Ball) und das übrige Ensemble der Andernacher Bäckermädchen (rechts Jana Sebastian,
im Hintergrund Torschützin Karla Engels) wehrten sich gegen den Spitzenreiter aus Mainz nach Leibeskräften,
unterm Strich sprang dabei eine durchaus achtbare 1:3-Niederlage heraus. Foto: Andreas Walz

 

Ungleiches Gipfeltreffen: SG 99 trifft auf den souveränen Spitzenreiter aus Mainz

Als „Gipfeltreffen“ oder „Spitzenspiel“ wird gemeinhin das Aufeinandertreffen zweier in der Tabelle ganz oben angesiedelter Fußballmannschaften auf ähnlich hohem Niveau bezeichnet. Das ist jetzt auch im Fall der Frauen-Regionalliga Südwest im Prinzip nicht anders, wenn am Sonntag um 15 Uhr die SG 99 Andernach als Tabellenzweiter den verlustpunktfreien Primus TSV Schott Mainz mit seinen beiden U19-Nationalspielerinnen Chiara Loos und Laura Freigang empfängt. Aber die klassischen Voraussetzungen für ein Spiel auf Augenhöhe sind kaum gegeben: Der 33 Regionalliga-Punktspiele in Serie siegreiche Spitzenreiter kann dem Vernehmen nach in Bestbesetzung auf dem Stadion-Kunstrasenplatz antreten. Was aber zum Leidwesen von Trainer Kappy Stümper nicht für die gastgebenden Bäckermädchen gilt. Immerhin: Von den neun in der Vorwoche beim 1:3 gegen Eintracht Wetzlar fehlenden Spielerinnen sind zumindest drei wieder an Bord.
Katja Jubelius und auch Mareike Dietzler haben ihre Grippe so weit überstanden, die zuletzt aus privaten Gründen abwesende Katharina Sternitzke wird wieder die Kapitänsbinde von Jana Sebastian übernehmen. Und Barbara Niermann, erst im Winter von den Bundesliga-B-Juniorinnen aus Bad Neuenahr nach Andernach zurückgekehrt, wird erstmals das blau-weiße Trikot tragen. Auf Sarah Krumscheid, die Bundesliga-erfahrene Kraft im Mittelfeld, muss die SG 99 ganz im Gegensatz zu den vorangegangenen 16 Pflichtspielen aber verzichten, sie weilt im lange angekündigten Ski-Urlaub.
Stümper kennt die personellen Defizite nur zu gut, wirft die Flinte deswegen aber noch lange nicht ins Korn: „Klar, wir sind krasser Außenseiter. Aber selbst wenn sich das jetzt abgedroschen anhört, auch dieses Spiel muss erst einmal gespielt werden.“ Und Abteilungsleiter Bodo Heinemann ergänzt: „Wir werden jetzt gewiss nicht jammern. Die Saison ist bis dato super gelaufen, weitere Punkte gibt’s für uns aber wohl erst nach dem 1. März.“
Schon sieben Zähler trennen die Mainzerinnen und ihren neuen Trainer Thorsten Lamers derzeit vom Rest des Feldes, ein Sieg beim Verfolger käme wohl dem neuerlichen Titelgewinn gleich. In der Vorsaison hatte es der TSV Schott versäumt, die kompletten Unterlagen für die Zweite Liga fristgerecht einzureichen. Das soll sicher nicht noch einmal passieren, Abgabetermin ist der 16. März.

 

Generalprobe missglückt: Geschwächte SG 99 verliert mit 1:3 gegen Wetzlar

Die Generalprobe fürs kommende Gipfeltreffen mit dem unangefochtenen Regionalliga-Spitzenreiter TSV Schott Mainz verlief für unsere erste Frauenmannschaft nicht wie gewünscht: Mit 1:3 (0:1) verloren die Schützlinge von Trainer Kappy Stümper gegen die SG Eintracht 05 Wetzlar, den Tabellenzweiten der Südstaffel, das erste ihrer insgesamt drei Testspiele, zogen sich dabei aber mit dem so ziemlich letzten Aufgebot ganz gut aus der Affäre. Ohne Isabelle Stümper, Katja Jubelius, Mareike Dietzler (alle grippekrank), Katharina Sternitzke (privat verhindert), Desiree Hennig (am Knie verletzt), Hanna Fuchshofen (im Prüfungsstress), Saranda Hajrizi (beruflich nicht abkömmlich), Katja Rohm und Ina Flaig (beide im Ausland) war der Kader der Bäckermädchen auf Kante genäht. Vier Aktive der zweiten Mannschaft und auch Stand-by-Spielerin Jana Dörr stellten sich jedoch zur Verfügung, so dass zumindest quantitativ alles in geregelten Bahnen verlief.
Wetzlar war im ersten Abschnitt optisch überlegen und münzte diese Dominanz auch in den Führungstreffer durch Rebecca Konhäuser um (26.). Nach dem Wechsel kam Andernach durch einen 30-Meter-Schuss der aufgerückten Innenverteidigerin Magdalena Schumacher zum Ausgleich (55.) und hatte im Anschluss eigentlich mehr vom Spiel. Aber die Gäste schlugen unbarmherzig zurück. Zweimal konnte Elena Bläser, Torfrau der SG 99, in 1:1-Situationen noch den neuerlichen Rückstand vereiteln, doch nach 67 Minuten brachte die ehemalige Bad Neuenahrerin Johanna Straube die Farben der Eintracht in Front. Den Schlusspunkt setzte U20-Weltmeisterin Kathrin Schermuly mit ihrem Treffer zum 1:3 (81.). Coach Stümper konnte den Verlust verschmerzen: „Das klingt vielleicht komisch, aber ich bin mit der Niederlage zufrieden. Wir haben uns mit diesem Aufgebot wirklich gut verkauft.“

SG 99 Andernach: Bläser – Thönnessen (63. Wunder), Schumacher, Schneider, Engels – Dörr (59. Huntscha), Krumscheid, Langenfeld, Heydenreich – Sebastian, J. Stümper.

 

Termine am Wochenende 21./22. Februar

B-Juniorinnen: Hallen-Rheinlandmeisterschaft, Endrunde in Niederzissen am Sonntag ab 12.15 Uhr.

1. Frauen - SG Eintracht 05 Wetzlar am Sonntag um 13 Uhr auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach.

 

 

SG 99 schlägt den Zweitligisten Montabaur nach hartem Kampf mit 3:2

Zweites Testspiel, zweiter Sieg: Durch das hart erkämpfte 3:2 (1:0) gegen den Zweitligisten 1. FFC Montabaur bleibt unsere erste Frauenmannschaft in der Erfolgsspur. Jana Sebastian gelang der Führungstreffer (26.) für die nur mit einem 13er-Kader angetretene SG 99 Andernach, wenig später musste die Torschützin jedoch wegen einer Zerrung ausgewechselt werden. Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Eva Langenfeld per sehenswertem Distanzschuss scheinbar beruhigend auf 2:0 (49.), doch keine 120 Sekunden danach sorgte Milena Schmitt per Kopf für den Anschluss. Katharina Sternitzke, Kapitänin der Bäckermädchen, stellte nach Zuspiel von Isabelle Stümper den alten Abstand wieder her. Am Prestigeerfolg gegen die Westerwälderinnen mochte aber auch der zweite Gegentreffer durch Anna Pies (80.) – wiederum erzielt mit dem obersten Körperteil – nicht mehr rütteln.
Nach der nun folgenden Karnevalspause trifft die SG 99 zum Abschluss der Vorbereitung am Sonntag, 22. Februar (13 Uhr), auf Eintracht Wetzlar, den Tabellenzweiten der Regionalliga Süd.

 

 

SG 99 scheitert im Viertelfinale erst nach Siebenmeterschießen

Der TuS Issel hat den im Vorjahr errungenen Titel bei der Hallen-Rheinlandmeisterschaft der Fußballfrauen in Westerburg verteidigt: 2014 war es noch die zweite Mannschaft des SC 13 Bad Neuenahr, die im Finale mit 1:4 am späteren Turniersieger gescheitert war. Diesmal entpuppte sich die erste Garnitur aus der Kurstadt im Endspiel als standhafterer Gegner, erst nach Siebenmeterschießen setzte sich Issel im Duell der beiden Regionalligisten mit 5:3 (1:1) durch.
Schon im Viertelfinale musste dieses Lotteriespiel herhalten, um im Derby zwischen dem SC 13 und der SG 99 Andernach den Sieger zu ermitteln. Die Bäckermädchen wirkten im Spiel auf die kleinen Handballtore optisch zwar leicht überlegen, konnten aber selbst eine Zeitstrafe gegen Bad Neuenahr nicht zu ihrem Vorteil nutzen. Nach torlosem Verlauf ging das fällige Siebenmeterschießen mit 3:1 an den Gegner. In der Vorrunden-Gruppe C hatte sich die SG 99 noch gegen die SG Elkenroth (4:2) und die SG Eintracht Mendig/Bell (4:0) durchgesetzt, die zudem qualifizierte SG Arzfeld blieb dem Treiben fern.

 

Zweite Mannschaft bezwingt den Verbandsligisten VfR 07 Limburg mit 2:0

Gelungener Testspiel-Auftakt für die zweite Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach: Im Duell mit dem klassenhöheren Verbandsligisten VfR 07 Limburg behielt die Elf von Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto mit 2:0 (1:0) die Oberhand. Laureen Ackermann (3.) und Jacqueline Fiedler (84.) besorgten die Tore des Bezirksliga-Tabellenführers.

Die dritte Frauenmannschaft verlor die Begegnung mit dem FV Rübenach II nach dem Führungstreffer durch Sina Jablonski (13.) in der Nachspielzeit leider noch mit 1:2 (1:0).

 


Weiter spielen:
SG 99 Andernach III - FV Rübenach II am Sonntag, 15 Uhr, auf dem Stadion-Kunstrasenplatz.

 

SG 99 schenkt den Sportfreundinnen Siegen dank Sebastian sechs Stück ein

Gelungener Start ins neue Jahr: Beim 6:2 (1:2)-Testspielsieg gegen den West-Regionalligisten Spfr Siegen zeigten die Frauen der SG 99 Andernach vor allem im zweiten Abschnitt erfrischenden Offensivfußball, dabei war Sturmspitze Jana Sebastian binnen elf Minuten gleich dreimal erfolgreich. Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt, aber gut bespielbarem Kunstrasen erwischten die Gäste den besseren Start und gingen durch Verena Lehnen (27.) und Denise Käsler (45.+1) auch zweimal in Führung. Katja Jubelius (32.) sorgte für den zwischenzeitlichen Ausgleich, nach dem Pausentee waren die Bäckermädchen dann nicht mehr zu bremsen. Jasmin Stümper (49.) erzielte das 2:2, Jana Sebastian (57., 62., 68.) und Katharina Sternitzke (64.) schraubten das Ergebnis für den Südwest-Tabellenzweiten schnell in die Höhe. „Nach zweimaligem Rückstand und trotz vieler vergebener Chancen noch klar zu gewinnen, spricht für eine gute Moral“, zeigte sich Trainer Kappy Stümper mit der Darbietung seiner Schützlinge zufrieden. In dieser Woche bereitet sich die SG 99 unterm schützenden Dach auf die Hallenrheinlandmeisterschaft vor, die am Sonntag ab 12 Uhr in Westerburg auf dem Programm steht. Das Teilnehmerfeld besteht aus 16 Teams, Andernach trifft als gesetzter Regionalligist in der Vorrunden-Gruppe C auf die SG Arzfeld, die SG Elkenroth und die SG Eintracht Mendig/Bell.

SG 99 Andernach: Bläser (60. Schürmann) - J. Stümper, Dietzler (69. Schäfer), Schumacher, Engels - Krumscheid, Langenfeld - Jubelius, I. Stümper (46. Thönnessen), Sternitzke - Sebastian.

 

 

 

Fünf Einheiten im multiplen Einsatz: B-Juniorinnen holen den Kreismeister-Titel

Fünf Mannschaften unserer SG 99 waren in Mendig, Adenau und Kruft im Halleneinsatz. Den Vogel schossen dabei die B-Juniorinnen ab, die sich nun Hallenmeister 2015 im Rhein/Ahr-Kreis nennen dürfen. Respekt und Anerkennung an die Beteiligten. Aber auch die Leistungen aller anderen können sich durchweg sehen lassen. Das Abschneiden im Zeitraffer:

2. Frauen-Mannschaft: Nach einem unglücklichen 2:3 im Halbfinale gegen den Gastgeber und späteren Turniersieger SG Eintracht Mendig/Bell hielt sich das von Esther Butto betreute Ensemble bei der HKM mit einem 5:1 im Spiel um Platz drei gegen den TuS Oberwinter schadlos.

3. Frauenmannschaft: Einen respektablen dritten Gruppenplatz erspielte sich das Team des Trainergespanns Corinna Baulig und Achim Nieth bei der HKM in Mendig, dabei gelang ein nicht erwartetes 1:0 gegen den TV Kruft.

B-Juniorinnen: Nach schleppendem Beginn (0:1 gegen Oberwinter) ließ das Team von Trainer Klaus Bell und Co-Trainer Joachim Frenkel der Konkurrenz bei der HKM in Adenau keine Chance mehr. Die MSG Adenau (4:0), die Grafschafter SV (3:1), der TV Kruft (4:1, Halbfinale) und der FC Spessart (4:2, Endspiel) wurden dabei deutlich in die Schranken gewiesen.

C-Juniorinnen: Die von Christian Hamm gecoachte Einheit belegte beim Einladungsturnier in Kruft nach Siegen gegen die JFV Rhein-Hunsrück und den SSV Boppard sowie einer knappen Niederlage gegen die SG Wienau/Freirachdorf im Endklassement den fünften Rang.

D-Juniorinnen: Nach der fast schon erwarteten Halbfinale-Niederlage gegen den SC 13 Bad Neuenahr gewann das von Lara Kreienbaum trainierte und von Walter Lauterbach betreute Team das Spiel um Platz drei bei der HKM in Adenau nach Siebenmeterschießen gegen die SG Eintracht Mendig/Bell.

Als frischgebackener B-Juniorinnen-Kreismeister Rhein/Ahr nimmt unsere SG 99 am Sonntag, 22. Februar, an der Rheinlandmeisterschaft teil. Das Bild zeigt das erfolgreiche Team mit (hinten von links) Co-Trainer Joachim Frenkel, Victoria Otten, Michelle Häring, Annika Franzke, Arnela Delic, Hannah Jülich, Trainer Klaus Bell, Jana Nett, (vorne von links) Anne Bauer, Spielführerin Julia Schlert, Jana Lewin und Celina Frenkel.

4. Hallenmeisterschaft in Mendig: Zweites und drittes Frauenteam mischen mit

Unsere zweite und dritte Frauenmannschaft treten am Sonntag, 18. Januar, ab 10 Uhr bei der 4. Hallen-Kreismeisterschaft in Mendig (Fallerstraße) an. Die Einteilung :

Gruppe A: TV Kruft, SG Eintracht Mendig/Bell, SG 99 Andernach III, TuS Oberwinter, SG Landskrone Heimersheim.

Gruppe B: SG 99 Andernach II, SG Herresbach/Baar, VfB Polch, SG Westum.

HIER geht's zum Spielplan.

Der Turniersieger qualifiziert sich für die Rheinlandmeisterschaft am Sonntag, 8. Februar, in Westerburg. Unsere erste Mannschaft ist dort als Regionalligist gesetzt. Schafft ein zweites Team der Bäckermädchen den Einzug in diesen Verbandswettbwerb ?

 

Sechs Spiele, sechs Siege: SG 99 setzt sich überraschend in Montabaur durch

Von Andreas Hundhammer (Reporter der Westerwälder Zeitung)

Das renommierte Hallenfußball-Turnier der Frauen um den 9. DBL-Super-Cup war für den ausrichtenden 1. FFC Montabaur beinahe ein voller Erfolg. Die Zweitliga-Mannschaft stand zwar im Finale des Wettbewerbs, zog dort jedoch gegen die bärenstarke SG 99 Andernach deutlich den Kürzeren. Abgesehen von der ernüchternden 1:6-Pleite im Endspiel war der Montabaurer Trainer Volker Schmidt von Tippelskirch einverstanden mit der Leistung seines Teams: „Wir sind noch nicht wieder im Rhythmus, von daher kann man zufrieden sein.“ Lob hatte er indes für den Turniersieger übrig: „Andernach hat das super gespielt und war heute einfach eine ganz andere Hausnummer.“

In der Tat konnte sich das, was der Regionalliga-Neuling da auf das Parkett zauberte, sehen lassen. Das Resultat: sechs Spiele, sechs Siege, 19:6 Tore in der Summe. „Das war eine sehr disziplinierte Vorstellung von uns“, sagte SG-Trainer Karl-Peter Stümper, den die Souveränität, mit der seine Mädels durch das Turnier marschiert waren, doch ein wenig überraschte. Denn immerhin ließen die Bäckermädchen drei Zweit- und sechs Regionalligisten in der Gesamtwertung hinter sich. Kleiner Wermutstropfen: Defensivspielerin Desiree Hennig schied in der Vorrunde mit einer Knieverletzung aus. Dass der Erfolg hochverdient war, stand völlig außer Frage. Denn wer in Halbfinale und Finale jeweils gegen Zweitligisten zusammengerechnet zehn Tore schießt, der steht am Ende zurecht ganz oben. So ließen die Andernacher zunächst den 1. FFC Niederkirchen in der Vorschlussrunde alt aussehen, beim klaren 4:1 ballerte Eva Langenfeld die SG 99 mit ihrem Dreierpack fast im Alleingang ins Endspiel.

Und da halfen dem Lokalmatador aus Montabaur dann weder die 1:0-Führung durch Alina Schneider noch die ständigen Anfeuerungsrufe von der Tribüne aus nicht zum erhofften Triumph. Nach dem frühen Rückstand drehten die Andernacherinnen mächtig auf, spielten ihre Angriffe clever zu Ende und schraubten das Ergebnis durch Tore von Isabelle Stümper (2), Katharina Sternitzke (2), Sarah Krumscheid und Langenfeld gnadenlos in die Höhe. Sehr zur Freude ihres Trainers: „Da in der Liga nach oben nichts mehr geht und wir auch im Rheinlandpokal schon ausgeschieden sind, ist es schön, so ein Erfolgserlebnis zu feiern.“

SG 99 Andernach: Elena Bläser; Katharina Sternitzke (fünf Tore), Eva Langenfeld (vier), Sarah Krumscheid (drei), Isabelle Stümper, Hanna Fuchshofen (je zwei), Jasmin Stümper, Magdalena Schumacher, Desiree Hennig (je eins), Saranda Hajrizi, Karla Engels.

 

Budenzauber in Montabaur und Mendig: Jahresauftakt für die Frauenteams I bis III

Jahresauftakt für die Fußballfrauen der SG 99 Andernach: Nach zweimaligem Hallentraining nimmt die von Kappy Stümper trainierte erste Garnitur am Sonntag ab 10.30 Uhr am mit drei Zweit- und sieben Regionalligisten bestückten „9. DBL-Supercup“ des 1. FFC Montabaur teil. Die SG 99 muss sich dabei in der Vorrunden-Gruppe B mit Eintracht Wetzlar (10.48 Uhr), dem MSV Duisburg II (12.54), dem TuS Issel (14.42) und der TSG 1899 Hoffenheim II (16.30) messen. Das renommierte Turnier steht in der Montabaurer Kreissporthalle 1 auf dem Programm, die Finalrunde beginnt um 17 Uhr. „Der Spaß soll im Vordergrund stehen“, sagt Stümper, der aber gleichzeitig betont: „Natürlich wollen wir uns so gut wie möglich verkaufen.“ In der nächsten Woche beginnt das Freiluft-Training, in der Vorbereitungsphase bis zum Liga-Auftakt gegen den Regionalliga-Tabellenführer TSV Schott Mainz (Sonntag, 1. März) treffen die Bäckermädchen testweise auf Fortuna Köln (25. Januar), die Spfr Siegen (1. Februar), den 1. FFC Montabaur (10. Februar) und Eintracht Wetzlar (22. Februar). Zwischenzeitlich nimmt die Mannschaft noch an der Hallen-Rheinlandmeisterschaft in Westerburg (8. Februar) teil, als Regionalligist ist die SG 99 für diesen Wettbewerb gesetzt.

Gegen den TuS Issel (blaues Trikot) hat die SG 99 (rechts Desiree Hennig am Ball)
noch eine Rechnung zu begleichen: Im Vorjahr scheiterten die Bäckermädchen beim
Rheinland-Halbfinale in Montabaur am späteren Meister. Foto: René Weiss

Am Sonntag, 18. Januar, starten die zweite und dritte Frauen-Mannschaft ins neue Jahr und nehmen dann ab 10 Uhr an der 4. Hallenmeisterschaft des Kreises Rhein/Ahr in Mendig (Sporthalle in der Fallerstraße) teil. Die Zweite um Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto treffen in der Gruppe B auf die SG Herresbach/Baar, den VfB Polch, die SG Westum, die Dritte ums Trainergespann Corinna Baulig und Achim Nieth spielt gegen den TV Kruft, die SG Eintracht Mendig/Bell, den TuS Oberwinter und die SG Landskrone Heimersheim. Der Turniersieger qualifiziert sich für den Verbandstitelkampf in Westerburg. Es wäre schön, wenn dort gleich zwei Teams unserer SG 99 vertreten wären...

Den Spielplan der 4. Hallenkreismeisterschaft gibt es HIER

Frische Luft schnappt die zweite Mannschaft am Samstag, 31. Januar, um 17 Uhr im Duell mit der SG Wienau/Freirachdorf, diesem Beispiel folgt die dritte Mannschaft am Sonntag, 8. Februar (15 Uhr), gegen den FV Rübenach II.

 

 

Die Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung der SG 99 Andernach wünscht allen Mitgliedern, Anhängern, Sponsoren und deren Familien einen guten Rutsch in ein von Gesundheit und sportlichen Erfolgen geprägtes Jahr 2015 !!!


Vier Testspiele gegen renommierte Konkurrenz: Wintervorbereitung der SG 99 steht

Die Vorbereitungsspiele unserer ersten Frauenmannschaft während der Winterpause sind fixiert: Auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach erwarten wir den SC Fortuna Köln (25. Januar, 13 Uhr), die Spfr Siegen (1. Februar, 14 Uhr), den 1. FFC Montabaur (10. Februar, 19.30 Uhr) und Eintracht Wetzlar (22. Februar, 13 Uhr). In der Halle geht's zum DBL-Cup nach Montabaur (11. Januar) und zur Rheinlandmeisterschaft (8. Februar). Die Termine unserer übrigen Teams veröffentlichen wir hier zu gegebener Zeit.

 

5:0 in Niederfell: Zweite Mannschaft bleibt in der Bezirksliga auf Titelkurs

Im neunten und zugleich letzten Spiel der Hinrunde ließ unsere zweite Mannschaft als Tabellenführer der Bezirksliga Mitte nichts anbrennen: Überraschend glatt mit 5:0 (0:0) gewann das Ensemble um Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto die Nachholbegegnung beim Verfolger und Drittplatzierten VfR Niederfell. Nach ausgeglichener erster Hälfte sorgten Susanne Schoor, Spielführerin Steffi Heydenreich, Lara Kreienbaum, Sandra Metrangolo und Corinna Schug mit ihren Toren im zweiten Abschnitt für klare Verhältnisse. Mit nunmehr sechs Punkten Vorsprung auf das übrige Feld lässt es sich im Titelrennen gut leben, damit geht die Andernacher Reserve beruhigt in die Winterpause. Weiter geht's in der Liga am Samstag, 7. März (19 Uhr), mit einem Heimspiel. Gegner: Der VfR Niederfell...

Bilder zum Spiel gibt's HIER


Schützenfest: SG 99 schafft sechs Stück gegen Saarwellingen

Nach zwei sieglosen Spielen hintereinander schoss sich unsere erste Frauenmannschaft zum Jahresabschluss ein wenig den Frust von der Seele: Im Nachholspiel der Regionalliga Südwest gelang der SG 99 Andernach gegen die DJK Saarwellingen ein in der Summe überzeugendes 6:1 (2:1), verbunden mit dem Vormarsch auf den zweiten Tabellenplatz – für einen Aufsteiger eine absolut respektable Position. Trainer Kappy Stümper war mit der Leistung und dem souverän erzielten Resultat naturgemäß zufrieden, nicht aber mit der jüngsten Personal-Entwicklung: „Da werden wir in der Winterpause was machen müssen, zumal Innenverteidigerin Katja Rohm ja auch noch wegen beruflicher Abwesenheit bis Saisonende nicht mehr spielen wird.“ Aus diversen Gründen standen gegen Saarwellingen nur 14 Aktive inklusive Ersatztorfrau zur Verfügung. Zu allem Überfluss verletzte sich Pechvogel Jana Sebastian einmal mehr schwer an den Bändern und wird nun wieder eine ganze Weile ausfallen.
Die Begegnung mit den Saarländerinnen begann alles andere als vielversprechend: Lisa Hero vollendete nach einem sehenswerten Konter über die linke Seite zum 0:1 (12.). Nur gut, dass Rohm kaum sechs Minuten später schon den Gleichstand wieder herstellte, als sie aus kurzer Distanz und aus dem Getümmel heraus den Ball über die Torlinie drückte. Mit dem erlösenden 2:1 durch den Kopfball von Magdalena Schumacher (41.) war die SG 99 dann endgültig in der Spur, die DJK konnte sich fortan kaum noch aus der Umklammerung befreien. Ein Doppelpack der für die verletzte Sebastian früh eingewechselten Katja Jubelius (53., 56.) sorgte für die Entscheidung. Kapitänin Katharina Sternitzke (60.) und erneut Schumacher (69.) mit ihren jeweils fünften Saisontoren schraubten das Ergebnis noch komfortabel in die Höhe. Die letzten Minuten mussten die Bäckermädchen dann mangels Personalmasse auf der Reservebank in Unterzahl bestreiten, nachdem Angreiferin Jasmin Stümper mit einem lädierten Knöchel ausgeschieden war. Aber auch so brachte die SG 99 den achten Punktspielsieg ohne weiteren Makel über die Runden. Jetzt folgt erst einmal die zwölfwöchige Winterpause, mit dem Spitzenspiel gegen den souveränen Tabellenführer und designierten Zweitliga-Aufsteiger TSV Schott Mainz geht's dann am Sonntag, 1. März (15 Uhr), vor eigenem Publikum offiziell weiter.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Schumacher, Rohm, Schneider (74. Engels) - Langenfeld, Krumscheid - J. Stümper, I. Stümper, Sternitzke - Sebastian (25. Jubelius).

Zum Jahresabschluss: SG 99 spielt gegen Saarwellingen und in Niederfell

Der ersten Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach bleibt nur wenig bis gar keine Zeit, sich ausgiebig Gedanken über das enttäuschende Ausscheiden im Wettbewerb um den Rheinlandpokal zu machen. Denn nach dem 0:2 im Derby gegen den SC 13 Bad Neuenahr steht am heutigen Samstag um 16 Uhr noch die letzte Aufgabe des Jahres auf dem Programm. Im Nachholspiel der Regionalliga Südwest erwarten die Bäckermädchen auf dem Stadion-Kunstrasenplatz die DJK Saarwellingen. Derweil wartet auf die zweite Garnitur noch ein Spitzenspiel in der Bezirksliga Mitte: Der Tabellenführer und Herbstmeister ist am Sonntag beim VfR Niederfell gefordert, der bislang auch nur einmal verloren hat. Dieses Gipfeltreffen wird um 15 Uhr auf dem Hartplatz in Niederfell angepfiffen.
Vor dem Gegner aus Saarwellingen ist die SG 99 allein aufgrund der jüngsten Ergebnisse hinreichend gewarnt: Denn während Andernach dem SC 13 unterlag, gewannen die Saarländerinnen vor drei Wochen ihr Liga-Heimspiel nach einem Rückstand noch mit 2:1 gegen Bad Neuenahr. Kappy Stümper, der Trainer des Regionalligaaufsteigers, war nach dem Pokal-Aus zwar naturgemäß enttäuscht, behält mit etwas Abstand aber auch das große Ganze im Auge: „Wir haben über die gesamte Saison gesehen eine super Bilanz aufzuweisen, die kann auch das eine Spiel gegen Bad Neuenahr nicht trüben. Jetzt gilt es, das erfolgreiche Jahr mit einem Heimsieg abzuschließen.“ Schaffen seine Schützlinge nach bislang 16:1 Toren und 13 Punkten aus fünf Spielen vor eigenem Publikum das gewünschte Ergebnis, geht die SG 99 als Tabellenzweiter hinter dem souveränen Spitzenreiter TSV Schott Mainz in die knapp dreimonatige Winterpause. Gegen die auf Rang acht notierte DJK aus Saarwellingen kann der Gastgeber wieder auf die am Mittwoch beruflich abwesende Innenverteidigerin Katja Rohm zurückgreifen. Hinter dem Einsatz von Natascha Schneider (Achillessehnenreizung), Spielführerin Katharina Sternitzke (Knöchelprellung, der grippegeschwächten Hanna Fuchshofen und der beruflich stark eingespannten Jana Dörr steht jedoch ein Fragezeichen. Die zweite Torhüterin Julia Schürmann wird nach mehrwöchiger Verletzungspause am Sonntag die zweite Mannschaft in Niederfell aktiv unterstützen.

 

SG 99 scheitert im Rheinlandpokal mit 0:2 am SC 13 Bad Neuenahr

Aus. Ende. Vorbei. Kurz vor dem Abschluss eines wahrlich erfolgreichen Jahres musste sich unsere erste Frauenmannschaft im Rheinlandpokal-Achtelfinale gegen den SC 13 Bad Neuenahr mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Die Tore des Gegners in diesem prestigeträchtigen Derby erzielten Fatbardha Sekiraca (63.) und Lea Daiz (90.+4). Soweit die Fakten. Verdient? Unverdient? Das liegt wohl im Auge des jeweiligen Betrachters. Neutralen Zuschauern zufolge hatten die gastgebenden Bäckermädchen, immerhin Vorjahresfinalist in diesem Wettbewerb, mehr Ballbesitz und auch die besseren Chancen. Bad Neuenahr hingegen wirkte bissiger, zielstrebiger und hatte an diesem kalten Abend auch die nötige Portion Glück. In einer relativ ereignislosen ersten Hälfte erwischte der SC 13 den besseren Start, nur schleppend erkämpften sich unsere Mädels nach und nach mehr Feldvorteile. Als Sekiraca nach einem Freistoß aus abseitsverdächtiger Position das zu diesem Zeitpunkt überraschende 0:1 gelang, warfen die Schützlinge von Trainer Kappy Stümper in der Folge alles nach vorne – trotz zum Teil guter Gelegenheiten leider ohne zählbaren Erfolg. In der Nachspielzeit gelang Daiz beim Entlastungsangriff gegen die entblößte Andernacher Abwehr dann sogar noch das 0:2. Der SG 99 bleibt jedoch nur wenig Zeit zum Grübeln, schon am Samstag (16 Uhr) steht das Regionalliga-Heimspiel gegen die DJK Saarwellingen auf dem Programm.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Schumacher, Schneider, Engels - Langenfeld, Krumscheid - J. Stümper, I. Stümper, Sternitzke - Sebastian (73. Jubelius).

Fatbardha Sekiraca, Spielführerin des SC 13 Bad Neuenahr, brachte ihre Farben im Pokalspiel bei der SG 99 (links Eva Langenfeld, rechts Isabelle Stümper) nach 63 Minuten mit 1:0 in Führung. Foto: Andreas Walz

 

Derby im Rheinlandpokal: SG 99 trifft am Mittwoch erneut auf Bad Neuenahr

Zum zweiten Mal innerhalb von knapp sieben Wochen treffen die beiden besten Rheinland-Vertreter der Frauenfußball-Regionalliga Südwest auf dem Stadion-Kunstrasenplatz in Andernach aufeinander: Nach dem 1:1 am 19. Oktober im Punktspiel geht es am Mittwoch ab 19.30 Uhr in der Begegnung zwischen unserer SG 99 Andernach und dem SC 13 Bad Neuenahr um den Einzug ins Rheinlandpokal-Viertelfinale (am 22. Februar). Während der Gastgeber am vergangenen Wochenende zwangspausieren musste, blieb die Mannschaft aus der Kurstadt im Rhythmus. In der Hängepartie der dritten Pokalrunde siegte der von Co-Trainer Markus Rothe betreute SC 13 souverän mit 9:0 (5:0) beim Bezirksligisten und Kooperationspartner SG Emmelshausen. Ines Guenther (5), Fatbardha Sekiraca und Daniela Preloznik erzielten die Treffer für die zwei Klassen höher angesiedelten Gäste. „Es war eine gute Möglichkeit, ein wenig Selbstvertrauen zu tanken“, sagte Rothe, der einmal mehr den abwesenden Chefcoach Thomas Remark (Leistenbruch) vertrat. Verzichten muss Bad Neuenahr auch weiterhin auf Spielführerin Clara Günter. Die SG 99 hingegen wird aus beruflichen Gründen ohne die routinierte Katja Rohm auskommen müssen. Andernachs Trainer Kappy Stümper kann dafür wieder Tochter Jasmin einsetzen, die in den vergangenen drei Regionalliga-Spielen wegen Urlaub fehlte.

Spielszene vom 19. Oktober: Die Andernacherin Isabelle Stümper verteidigt
den Ball gegen SC-13-Spielerin Luisa Deckenbrock. Katja Rohm (rechts im
Hintergrund) und Eva Langenfeld (links daneben) beobachten den Ausgang
dieses Zweikampfs. Foto: Andreas Walz

 

SG 99 muss sich beim TuS Wörrstadt mit einem 1:1 zufrieden geben

Das Glück des Tüchtigen war der ersten Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach nicht hold: Trotz bester Gelegenheiten mussten sich die Schützlinge von Trainer Kappy Stümper im Spiel der Regionalliga Südwest beim TuS Wörrstadt mit einem 1:1 (1:0) begnügen und bleiben somit auf dem dritten Tabellenplatz hängen. Auf dem Kunstrasenplatz in Armsheim dauerte es bis zur 44. Minute, bevor die Gäste mit dem Führungstreffer scheinbar den Knoten lösten. Nach einer Ecke von Spielführerin Katharina Sternitzke war Isabelle Stümper mit dem Kopf zur Stelle und markierte das 1:0 für die blau-weißen Farben der Bäckermädchen. Zuvor hatte Magdalena Schumacher per Freistoß nur die Latte touchiert (21.), Jana Sebastian verzog in aussichtsreicher Position (38.). Im zweiten Abschnitt ging's weiter mit dem Einbahnstraßen-Kick. Sebastian (64.) zeigte sich freistehend zu zögerlich, außerdem verhinderte die Aluminium-Querstange drei weitere Male bei den Versuchen von Schumacher (55.), Sarah Krumscheid (79.) und Sternitzke (81.) eine höheren Vorsprung. Das sollte sich bitter rächen: In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf Rebekka Kling bei einem Konter zum unverdienten Ausgleich. Der Schiedsrichter pfiff danach gar nicht mehr an.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Rohm, Schumacher, Schneider (70. Thönnessen) - Krumscheid, Langenfeld - Engels (57. Jubelius), I. Stümper, Sternitzke - Sebastian (84. Flaig).

 

Duell der Reserveteams: Wer wird Herbstmeister in der Bezirksliga Mitte?

Am Samstag, 22. November, kommt es um 19 Uhr zum Gipfeltreffen in der Bezirksliga Mitte: Dann nämlich trifft die zweite Frauenmannschaft der SG 99 Andernach als Tabellenzweiter auf den einen Punkt besser gestellten FV Rübenach II, allerdings hat der aktuelle Spitzenreiter auch schon ein Spiel mehr absolviert als die Bäckermädchen. Wenn die Schützlinge von Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto ihre bislang makellose Heimbilanz mit einem weiteren Sieg ausbauen können, dann ist ihnen die Herbstmeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Wir drücken die Daumen !

 

SG 99 klettert mit dem 3:0 gegen den FC Bitburg auf den dritten Platz

Mit dem 3:0 (2:0) schaffte die erste Frauenmannschaft der SG 99 Andernach nicht nur den prognostizierten Erfolg gegen den Letztplatzierten FC Bitburg, sondern kletterte zugleich auf den dritten Rang in der Regionalliga Südwest. Der obere Tabellennachbar 1. FC Saarbrücken II ist zwar noch drei Punkte entfernt, hat aber auch schon drei Spiele mehr absolviert als die Bäckermädchen. Der Andernacher Trainer Kappy Stümper wusste nach dem Spiel nicht so recht, wie er die einseitige Begegnung mit dem Schlusslicht letztlich einordnen sollte: „Wir wollten in der zweiten Halbzeit eigentlich noch deutlich zulegen“, ließ er sich entlocken. Das gelang aber nur im Ansatz, denn nach einer doch recht ansehnlichen ersten Hälfte verflachte die Begegnung mit zunehmender Spieldauer. Sarah Krumscheid entpuppte sich mit dem 1:0 als Türöffner (17.), nachdem der Gastgeber schon drei hochkarätige Chancen hatten liegen lassen. So scheiterte Isabelle Stümper nach nur 45 Sekunden, als sie in zentraler Position vorm gegnerischen Tor knapp verzog. Spielführerin Katharina Sternitzke (38.) sorgte mit ihrem vierten Saisontreffer vor dem Pausenpfiff für halbwegs klare Verhältnisse. Im zweiten Abschnitt hatte Andernach zwar weiter alles im Griff, doch erwähnenswerte Szenen in vorderster Front blieben weitgehend Mangelware. Nach einem Eckstoß war dann die eminent kopfballstarke Innenverteidigerin Magdalena Schumacher zur Stelle und beförderte das Spielgerät mit dem obersten Körperteil in den rechten Torwinkel (62.). Bitburg kam in der Schlussphase noch zu einigen Konterchancen, doch bis auf ein paar Ballfangübungen blieb die Andernacher Torhüterin Elena Bläser beschäftigungslos. Unterm Strich stand der sechste Sieg der SG 99 ohne Gegentreffer.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Rohm, Schumacher, Schneider (84. Schäfer) - Krumscheid, Fuchshofen (73. Flaig) - Dörr (64. Jubelius), I. Stümper, Sternitzke - Sebastian.

SG 99 erwartet Schlusslicht Bitburg - Im Pokal geht's wohl gegen Bad Neuenahr

Nimmt man die Abschlusstabelle der Vorsaison als Maßstab, dann hat unserer erste Frauenmannschaft als Aufsteiger nach nur acht absolvierten Spielen den Klassenerhalt in der Fußball-Regionalliga Südwest wohl schon in der Tasche. Mit nur 19 Punkten bekam der FC Bitburg im Existenzkampf damals gerade so die Kurve, und genau diese Zahl haben die Andernacherinnen schon vorzuweisen. Tendenz: weiter steigend. Zum offiziellen Abschluss der Hinrunde erwartet die Elf von Trainer Kappy Stümper nun am Sonntag um 15 Uhr (Stadion-Kunstrasenplatz) genau jenen FC Bitburg, der mit nur einem Pünktchen ein Schattendasein ganz am Ende der Tabelle fristet. Zwei „Hängepartien“ hat die SG 99 als aktueller Viertplatzierter noch in Hinterhand: Das wegen Gewitterregens beim SV Dirmingen abgebrochene Spiel wird aufgrund terminlicher Engpässe erst am 15. März nachgeholt, die wegen des DFB-Pokalspiels gegen die DJK Saarwellingen verschobene Begegnung steht am Samstag, 6. Dezember (16 Uhr), auf dem Programm.
Im anstehenden Vergleich mit dem Liga-Schlusslicht muss Coach Stümper am Sonntag auf vier Spielerinnen verzichten: Jasmin Stümper ist weiterhin im Urlaub, Eva Langenfeld und Karla Engels fehlen aus privaten Gründen, Mareike Dietzler plagen Knieprobleme. Überdies sind Sandra Kazin, Rebecca Schäfer und auch Jacqueline Fiedler schon seit Wochen nicht mehr im Einsatz. Saranda Hajrizi muss noch wegen einer Rückenmark-Spende pausieren. Torhüterin Julia Schürmann (Außenbandriss) hat gerade wieder mit dem Lauftraining begonnen. Alles in allem stellt sich die Startformation des Klassenneulings somit fast schon von alleine auf.
Am Mittwochabend entledigten sich die Bäckermädchen übrigens noch ihrer Pokalpflicht: In der Drittrunden-Begegnung beim Bezirksliga-Zweiten FV Rübenach II schossen Spielführerin Katharina Sternitzke (4) und Eva Langenfeld ihr Team mit 5:0 (2:0) praktisch im Schongang ins Achtelfinale. Dort gibt es wohl ein vorweggenommenes Endspiel, denn die SG 99 trifft auf den noch zu ermittelnden Sieger aus der Partie SG Emmelshausen gegen SC 13 Bad Neuenahr. Und dass es sich dabei um den Regionalliga-Konkurrenten von der Ahr handeln dürfte, dem man erst am 19. Oktober (1:1) gegenüber gestanden hatte, daran gibt es wohl keinen Zweifel. Ein Termin dieser brisanten Begegnung steht derweil noch nicht fest.

Reichlich Grund zur Freude gibt's derzeit bei der ersten Garnitur der SG 99: Im Spielbetrieb der Regionalliga
Südwest winkt der zweite Platz, im Rheinland-Pokalwettbewerb ist das Achtelfinale erreicht. Foto: Andreas Walz

 

SG 99 Andernach II tritt als verlustpunktfreier Tabellenführer in Mendig an

Am Sonntag, 16. November, macht sich unsere zweite Mannschaft als verlustpunktfreier Tabellenführer der Bezirksliga Mitte (sechs Spiele, sechs Siege) auf den Weg nach Mendig, wo um 17 Uhr auf dem dortigen Kunstrasenplatz das Derby gegen die gastgebende SG Eintracht Mendig/Bell auf dem Programm steht. Im Rahmen der zweiten Rheinlandpokal-Runde konnte die SG 99 um Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto diesen Gegner bereits mit 6:1 schlagen. Gegen eine Wiederholung dieses Resultats, gerne auch weniger deutlich, hat im Lager der Bäckermädchen sicher niemand etwas einzuwenden. Klappt das, ist dem Team die Herbstmeisterschaft bei dann nur noch zwei auszutragenden Hinrunden-Spielen (gegen Rübenach II und in Niederfell) kaum noch zu nehmen.


SG 99 siegt mit 3:1 in Marnheim - Pokalspiel am Mittwoch in Rübenach

Nach dem umkämpften 3:1 (1:1) beim FC 1919 Marnheim ist der zweite Platz in der Regionalliga Südwest für die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach nur noch einen Katzensprung entfernt. Trainer Kappy Stümper war mit der gezeigten Leistung im Duell mit dem aktuellen Dritten absolut einverstanden: „Es war ein intensives Spiel, in dem wir wesentlich mehr Feldvorteile hatten.“ Nach einem Pfostenschuss von Jana Sebastian (24.) dauerte es aber bis zur 41. Minute, bevor Spielführerin Katharina Sternitzke mit dem Führungstreffer diese Dominanz der Bäckermädchen auch zahlenmäßig belegen konnte. 60 Sekunden vor dem Pausenpfiff war es die Marnheimer Torjägerin Tina Ruh, die per Kopf mit ihrem 21. Saisontreffer den Ausgleich erzielte. Fortan kümmerte sich SG-Innenverteidigerin Magdalena Schumacher eingehend um den Dreh- und Angelpunkt des Gastgebers – mit Erfolg. Stümper: „Ich verteile ja normalerweise kein Sonderlob, aber das hat sie wirklich klasse gemacht.“ Auf der anderen Seite des Platzes sorgten ihre Teamkolleginnen spät für den sechsten Saisonsieg: Isabelle Stümper per verwandeltem Strafstoß nach Foul an Sarah Krumscheid (78.) und Jana Sebastian (85.) machten alles klar. Sternitzke verpasste noch den vierten Treffer, als sie nur die Latte des Marnheimer Tores traf. Bevor am Sonntag um 15 Uhr das Heimspiel auf dem Stadion-Kunstrasenplatz gegen den noch sieglosen Tabellenletzten FC Bitburg über die herbstliche Bühne geht, muss sich die SG 99 erst noch in der dritten Rheinlandpokal-Runde beweisen: Am Mittwoch um 19.30 Uhr wird die Begegnung beim Bezirksliga-Zweiten FV Rübenach II auf dem dortigen Hartplatz angepfiffen.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Rohm, Schumacher, Schneider - Langenfeld, Krumscheid - Engels (90. Flaig), I. Stümper, Sternitzke (90.+3 Dietzler) - Sebastian (87. Fuchshofen).

 

SG 99 schlägt den Regionalliga-Tabellenführer aus Saarbrücken mit 3:0

Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach punktet als Aufsteiger weiter fleißig in der Regionalliga Südwest: Zu den jüngsten vier Zählern aus den Verbandsderbys gegen den SC 13 Bad Neuenahr (1:1) und den TuS Issel (1:0) kamen nun drei weitere beim erstaunlich glatten 3:0 (2:0) gegen den Tabellenführer 1. FC Saarbrücken II hinzu. So war es auch kaum verwunderlich, dass Trainer Kappy Stümper sein Team in den höchsten Tönen lobte: „Das war eine sehr gute und vor allem geschlossene Mannschaftsleistung. Einen so starken Gegner zu dominieren, dazu gehört schon was. Am Ende hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können.“ Ja, sogar müssen: Aber Saarbrückens gute Torhüterin Nadine Winckler verhinderte bei einem fulminanten Freistoß von Magdalena Schumacher (24.), einem Kopfball von Jasmin Stümper (72.) und einem Alleingang von Katja Jubelius (81.) – um nur die absolut besten von vielen Chancen des Gastgebers zu nennen – weitaus Schlimmeres für ihre Farben. Aber auch so lenkten die Bäckermädchen die Partie relativ zügig in die gewünschte Bahn: Katharina Sternitzke (6.) ließ mit einem Kracher aus halblinker Position schon früh aufhorchen, Isabelle Stümper legte unmittelbar vor der Pause nach. Und als Sarah Krumscheid mit einem eher als Flanke gedachten Schuss die von Jana Sebastian irritierte Saarbrücker Schlussfrau düpierte (62.), war die Angelegenheit auf dem Andernacher Kunstrasen bereits gelaufen. So nutzte Stümper die Gelegenheit, um der drei Monate abwesenden Jubelius ihr Saisondebüt zu ermöglichen. Und die 22-jährige fügte sich gleich nahtlos ein. „Insgesamt war es nach dem DFB-Pokalsieg gegen Weinberg wohl unsere beste Leistung“, konstatierte der Coach der SG 99. Und an die gilt es nun anzuknüpfen, wenn am Sonntag um 14 Uhr das schwere Auswärtsspiel beim Tabellendritten FC 1919 Marnheim auf dem Programm steht.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Rohm, Schumacher, Schneider - Krumscheid, Langenfeld - J. Stümper, I. Stümper, Sternitzke (76. Jubelius) - Sebastian (67. Fuchshofen).

Zwei Torschützen der Bäckermädchen auf einen Blick: Spielführerin Katharina Sternitzke (rechts im Bild) traf gegen Saarbrücken zum frühen 1:0 (6.), Sarah Krumscheid (links) so rgte mit dem 3:0 nach 62 Minuten für die Entscheidung. Zwischenzeitlich hatte Isabelle Stümper das 2:0 erzielt (45.). Foto: Andreas Walz


Auswärtssieg: SG 99 setzt sich mit 3:0 beim Regionalliga-Spiel in Göcklingen durch

Die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach hat sich von der ernüchternden Niederlage im DFB-Pokal gegen den Bundesligisten 1. FFC Frankfurt scheinbar gut und vor allem schnell erholt: Nach dem 28:0 im Rheinlandpokal beim SSV Boppard II folgte nun ein 3:0 (0:0) im Regionalliga-Auswärtsspiel beim FFV Göcklingen. Die Bäckermädchen, nur in minimaler Besetzung angereist, diktierten zwar von Beginn an das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz in Kandel-Minderslachen, mussten aber bis zur 47. Minute warten, bevor Isabelle Stümper die blau-weißen Farben der Gäste in Führung bringen konnte. Sarah Krumscheid erhöhte mit ihrem vierten Saisontreffer auf 2:0 (62.), Jasmin Stümper sorgte schließlich für die endgültige Entscheidung (69.). Weil sich Torfrau Julia Schürmann sechs Minuten vor dem Ende unglücklich verletzte und vom Platz musste, stellte sich die kurz zuvor erst als Feldspielerin eingewechselte Dalia Acerra mangels Ersatz auf der Reservebank zwischen die Pfosten. „Sie hat am Ende auch ein mögliches Gegentor verhindert“, zollte Trainer Kappy Stümper der Ergänzungsspielerin ein dickes Lob. Mit nunmehr neun Punkten aus vier Spielen hat sich die SG 99 als Aufsteiger in der oberen Tabellenhälfte etabliert. Am kommenden Sonntag um 15 Uhr steht in Andernach das mit Spannung erwartete Rhein/Ahr-Derby gegen den einen Rang besser gestellten SC 13 Bad Neuenahr auf dem Programm.

SG 99 Andernach: Schürmann - Dörr, Dietzler (67. Fuchshofen), Hennig, Isabelle Stümper, Sternitzke (70. Acerra), Schneider, Langenfeld, Schumacher, Jasmin Stümper, Krumscheid.

 

Spielabbruch wegen Gewitterregen: SG 99 reist ergebnislos aus Dirmingen nach Hause

Außer Spesen nichts gewesen: Unsere erste Frauenmannschaft musste ohne zählbares Ergebnis die Rückreise vom Auswärtsspiel der Regionalliga Südwest beim SV Dirmingen antreten. Die Begegnung wurde beim Stand von 2:0 für den Gastgeber nach knapp 55 Minuten aufgrund anhaltenden Gewitterregens zunächst unterbrochen und dann nach einer fast einstündigen Pause wegen des nicht mehr bespielbaren Rasenplatzes komplett eingestellt. „Das hätte der Schiedsrichter eigentlich schon vorher erkennen können, das hier nichts mehr geht“, zeigte sich der Andernacher Trainer Kappy Stümper einerseits etwas missmutig, andererseits aber auch erleichtert. Denn die SG 99 war trotz des schnellen Rückstands (8. und 16.) beileibe nicht das leistungsmäßig unterlegene Team und hat nun so die Möglichkeit, sich in einem wahrscheinlichen Wiederholungsspiel besser präpariert auf den Gegner einzustellen. Eine Terminfindung gestaltet sich jedoch recht schwierig, weil die Wochenenden bis hin zum 6./7. Dezember schon komplett belegt sind. Nun konzentrieren sich die „Bäckermädchen“ aber erst einmal auf das mit Spannung erwartete DFB-Pokalspiel am kommenden Sonntag um 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach gegen den 1. FFC Frankfurt.

 

FFC-Trainer Colin Bell sieht einen 6:0-Sieg der SG 99 gegen den FSV Jägersburg

Drei Heimsiege in der Vorbereitung, einer im DFB-Pokal und nun schon zwei in der Regionalliga Südwest: Die bisherige Bilanz unserer ersten Frauenmannschaft in der Saison 2014/15 auf dem Rasenplatz im Andernacher Stadion kann sich wahrlich sehen lassen, mit dem jüngsten 6:0 (1:0) gegen den FSV Jägersburg schraubten die Bäckermädchen ihr Konto vor eigenem Publikum auf stattliche 24:6 Tore.
Und das vor den Augen von Colin Bell, dem Trainer des Bundesligisten 1. FFC Frankfurt, der eigens angereist war, um den kommenden Gegner im DFB-Pokalwettbewerb ein wenig unter die Lupe zu nehmen. Was er aber in der ersten Halbzeit gesehen hatte, war ein eher wechselvolles Geschehen. Der Gastgeber ging durch Hanna Fuchshofen zwar relativ zeitig in Führung (12.), konnte aber auch von Glück reden, dass FSV-Spielführerin Laura Ofiara (7.) und Laura König (30.) nur die Latte des von Julia Schürmann gehüteten Gehäuses trafen. Andernach vergab aber auf der Gegenseite auch genügend Gelegenheiten, sonst hätte die Führung schon zur Pause komfortabel aussehen können.
Dieses Versäumnis holte die Elf von Trainer Kappy Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck aber im zweiten Spielabschnitt in Windeseile nach. Sarah Krumscheid läutete den Torreigen ein (58.), danach war es innerhalb von elf weiteren Minuten um Jägersburg geschehen. Wiederum Krumscheid (62.), Jasmin Stümper (68.) und Isabelle Stümper (70.) schraubten den Vorsprung kontinuierlich in die Höhe. Den Schlussstrich zog Isabelle Stümper mit ihrem zweiten Treffer an diesem Nachmittag wenige Sekunden vor dem Abpfiff von Schiedsrichterin Franziska Hoffmann. Fazit des Andernacher Trainers: „Mit der ersten halben Stunde war ich nicht zufrieden, die Abwehr stand viel zu tief. Es gab dann deutliche Worte an die Mannschaft, das hat sie auch eingesehen. Gut war aber, dass wir uns übers gesamte Spiel sehr viele Torchancen erarbeitet haben.“
Einziger Wermutstropfen: Torhüterin Schürmann hatte sich schon beim Warmspielen leicht verletzt, biss sich 45 Minuten durch, blieb dann aber während der Halbzeitunterbrechung vorsorglich in der Kabine. Fortan stand Elena Bläser zwischen den Pfosten und verlebte eine alles in allem entspannte Spielhälfte. Vor dem Showdown mit dem Bundesligisten aus der Mainmetropole muss Andernach noch einmal in der Liga ran, am kommenden Sonntag (14 Uhr) wartet beim SV Dirmingen die nächste Auswärtsaufgabe.

SG 99 Andernach: Schürmann (46. Bläser) - Schneider, Rohm, Schumacher, Dietzler - Fuchshofen (59. Dörr), Langenfeld - I. Stümper, Krumscheid, Sternitzke - J. Stümper (84. Engels).

 

Firma Portz Naturstein unterstützt die C-Mädchen mit einer Ballspende

Mit einer großzügigen Ballspende bedachte die Firma Portz Naturstein unsere C-Juniorinnen-Mannschaft. Firmeninhaber Frank Portz (hinten rechts im Bild) - selbst aktiver Fußballer bei unseren Alten Herren - übergab die weiß-goldenen Spielgeräte an Trainer Christian Hamm (links daneben). Die Mädchenabteilung der SG 99 bedankt sich für diese Geste.

 

0:6 in Mainz: SG 99 zahlt ordentlich Lehrgeld beim spielstarken TSV Schott

Ordentlich Lehrgeld zahlte unsere erste Frauenmannschaft am zweiten Spieltag der Regionalliga Südwest: Eine Niederlage beim Vorjahresmeister TSV Schott Mainz hatte die SG 99 als Klassenneuling durchaus einkalkuliert, doch die fiel mit 0:6 (0:4) letztlich deutlicher als vielleicht befürchtet aus. Es war die erste Punktspielpleite der Bäckermädchen auf gegnerischem Platz seit dem 5. Mai 2013 (0:1 beim FV Rübenach). Schwacher Trost für den Aufsteiger aus dem Rheinland: Auch der VfL Sindelfingen (1:7) und der FC Bitburg (0:6) bekamen in den beiden Wochen zuvor ähnlich wie jetzt Andernach deutlich die Grenzen aufgezeigt.

Nach nur 36 Minuten hatte sich sogar eine höhere Niederlage angedeutet: Birte Richter (9.), Meike Weber (21.), Annika Leber (29.) und Chiara Loos (36.) schossen Schott im Sturmlauf gegen eine in dieser Phase überforderte SG 99 schnell und scheinbar nach Belieben mit 4:0 in Führung. Erst danach hatten sich die Gäste einigermaßen auf das Mainzer Kombinationsspiel eingestellt und ließen in der Folge nur noch die beiden Gegentreffer der eingewechselten Loreana Liebetanz zu (71., 77.). „Das ist gehobene Zweitliga-Qualität, das hat allenfalls der 1. FC Köln zu bieten“, beurteilte der Andernacher Coach Kappy Stümper im Nachhinein die Fähigkeiten des Gegners, attestierte aber auch seinen Schützlingen nach schwachem Beginn im weiteren Verlauf eine ordentliche Leistung.

Mit etwas mehr Glück im Abschluss hätte Andernach zumindest den Ehrentreffer erzielen können, wenn nicht sogar müssen: Den Kopfball von Jasmin Stümper (14.) parierte TSV-Torsteherin Laura Schuch, ein Schuss von Jana Dörr (81.) strich nur knapp über die Latte des Mainzer Gehäuses. Einmal war der Ball dann tatsächlich im Tor des Tabellenführers, doch die Schiedsrichterin wähnte Dörr im Abseits (68.). Drei, vier weitere Konter verpufften in aussichtsreichen Positionen nur knapp am und im gegnerischen Strafraum. Warum übrigens Mainz die SG 99 vorab als härtesten Konkurrenten im Titelkampf bezeichnet hatte, ehrt die Andernacherinnen sicherlich auf ganzer Linie, bleibt wohl aber auch ein Rätsel. Auf der Homepage des TSV Schott wird jetzt jedenfalls schon die erneute Meisterschaft gefeiert – und das nach nur „20 Minuten im zweiten Spiel“.

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Rohm, Schumacher, Dietzler (72. Fuchshofen) - Dörr (85. Fiedler), I. Stümper, Langenfeld, Krumscheid, Sternitzke - J. Stümper (68. Engels).

 

 

 

Erstes Auswärtsspiel: SG 99 muss sich mit meisterlichen Mainzern messen

22 Spiele, 22 Siege, 111:7 Tore. Mit einer wahrhaft meisterlichen Bilanz sicherte sich der TSV Schott Mainz in der Vorsaison den Titel in der Regionalliga Südwest und durfte dann letztlich wegen eines Fristversäumnisses nicht in die Zweite Bundesliga Süd aufsteigen. Das wollen die Mainzer in der Spielzeit 14/15 gerne nachholen, ein 7:1 im DFB-Pokal gegen den ehemaligen Erstligisten VfL Sindelfingen und ein 6:0 zum Ligaauftakt beim FC Bitburg unterstreichen diese Ambitionen. Unsere erste Frauenmannschaft möchte sich nun beim Spiel am Samstag um 14 Uhr in Mainz so teuer wie möglich verkaufen. Ob das tatsächlich wunschgemäß gelingt, bleibt aufgrund einiger Ausfälle abzuwarten. Mit einem 3:2-Pokalsieg gegen Weinberg und den ersten drei Punkten (3:0 gegen Wörrstadt) lässt es sich momentan aber ganz gut leben. Wir drücken in jedem Fall die Daumen !

 

Ü35-Team der SG 99 nimmt an der Deutschen Meisterschaft in Münster teil

Als amtierender Rheinlandmeister nimmt unser Ü35-Frauenteam als Vertreter des Regionalverbands Südwest an der Endrunde um die deutsche Meisterschaft dieser Altersklasse am Samstag und Sonntag, 6./7. September, in Münster teil. Dort treffen die „Bäckermädchen“ auf ehemalige Bundesligagrößen. Im Turniermodus „jeder gegen jeden“ spielt die SG 99 als 7er-Mannschaft auf Kleinfeld gegen den FF USV Jena, die SG Sebaldsbrück, die SG Marburger Land, die SG Essen-Schönebeck und die SG Preußen Borghorst. Bei der Premierenveranstaltung im Jahr 2013 gewann Tennis Borussia Berlin. Wir wünschen unseren geringfügig älteren, aber stets jung gebliebenen Spielerinnen viel Erfolg und vor allem viel Vergnügen ;-)
SG 99 Andernach - Ü35: Corinna Baulig, Barbara Summerer, Katharina Puth, Susanne Schoor, Stefanie Heydenreich, Anika Utsch, Christa Thönnessen, Marion Friedhofen, Melanie Schäfer und Marcella Rudolph.

Termin und Eintrittspreise stehen fest: DFB-Pokalspiel steigt am 28. September

Die endgültige Terminierung und die Gestaltung der Eintrittspreise für das mit Spannung erwartete DFB-Pokalspiel in Andernach ist in enger Absprache mit dem 1. FFC Frankfurt erfolgt: Das Spiel findet - so wie auch ursprünglich vorgesehen - am Sonntag, 28. September, um 14 Uhr auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach statt. Die SG 99 freut sich schon jetzt auf viele Zuschauer.

Eintrittspreise: 7 Euro (Erwachsene), 5 Euro (Rentner, Schüler, Vereinsmitglieder), 4 Euro (Gruppenkontingent ab 10 Personen).

Vorverkaufsstellen ab dem 15. September: HIT Shopping Center (Sportabteilung) in Andernach (Erfurter Straße); Kai Franzke - Mein Reisespezialist in Andernach (Füllscheuerweg 31); Gothaer Versicherungen Michael Suckow in Plaidt (Am Bahnhof 1).

Kartenbestellungen (nur Gruppenkontingente) bei Abteilungsleiter Bodo Heinemann ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )


Gelungene Regionalliga-Premiere: SG 99 siegt 3:0 gegen Wörrstadt

Auch mit einer im Vergleich zum DFB-Pokalspiel etwas umgekrempelten Formation feierte die erste Frauenmannschaft unserer SG 99 Andernach eine gelungene Premiere in der Regionalliga Südwest: Gegen den Zweitliga-Absteiger TuS Wörrstadt schaffte die Elf um Trainer Kappy Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck ein letztlich souveränes 3:0 (2:0). Das Spiel begann wegen Gewitterregens erst mit einer knapp halbstündigen Verspätung, doch dann legte der Gastgeber los wie die Feuerwehr. Nach knapp 90 Sekunden gelang Jasmin Stümper schon das 1:0 für den Klassenneuling. Ihre Freude währte aber nicht lange, schon sieben Minuten später musste sie verletzungsbedingt das Feld räumen, für sie kam Rebecca Schäfer. Aber auch dieser frühe Wechsel brachte die Bäckermädchen nicht aus dem Rhythmus: Magdalena Schumacher mit einem Freistoß-Hammer (19.) und Sarah Krumscheid (58.) brachten die ersten drei Punkte in neuer Umgebung trotz feuchten Wetters in trockene Tücher. Ihr ansehnliches Saisondebüt gab die von den eigenen B-Juniorinnen gekommene Karla Engels in der 69. Minute. Unterm Strich eine solide Leistung, die es nun am kommenden Samstag zu bestätigen gilt. Dann steht um 14 Uhr die schwere Auswärtspartie beim TSV Schott Mainz auf dem Programm, der mit dem 6:0-Erfolg beim FC Bitburg gleich mal eine ordentliche Duftmarke setzte.

Augen zu und durch: Sarah Krumscheid (rechts), Schützin des letzten Andernacher Treffers,
im respektvollen Zweikampf mit einer Gegenspielerin. Links im Hintergrund: Katharina Sternitzke,
Spielführerin der SG 99. Foto: Andreas Walz


Hammerlos ! SG 99 spielt im DFB-Pokal gegen Titelverteidiger 1. FFC Frankfurt

Das ist ja ein Hammerlos: Glücksfee Conny Pohlers, ehemalige Nationalspielerin, bescherte unserer ersten Frauenmannschaft in der 2. DFB-Pokalrunde ein Heimspiel gegen den amtierenden Pokalsieger, mehrfachen Deutschen Meister und Champions League-Teilnehmer 1. FFC Frankfurt. Erster ironischer Kommentar von SG 99-Spielerin Rebecca Schäfer: "Na, da haben wir ja eine leichte Mannschaft gezogen." Auch FFC-Pressesprecher Dirk Zilles ist angetan von dieser Paarung und sagte mit einem Augenzwinkern: "Einfach genial, besser hätte es für beide Mannschaften doch wohl nicht kommen können." Die Begegnung wird aller Voraussicht nach am Sonntag, 28. September (14 Uhr), auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach über die Bühne gehen. Anschließend winkt ein Besuch auf dem traditionellen Michelsmarkt.

Kämpfen bis zur letzten Sekunde: Dieses Motto gilt für die blau-weißen Bäckermädchen (von links Natascha Schneider, Sandra Kazin, Magdalena Schumacher, Jacqueline Fiedler und Eva Langenfeld) auch und vor allem im kommenden Pokalspiel gegen die renommierte Konkurrenz aus der Mainmetropole. Foto: Didi Mühlen

3:2 nach Verlängerung - SG 99 wirft Weinberg aus dem DFB-Pokal

Das war wahrlich nichts für schwache Gemüter: Nach einem nervenaufreibenden Spielverlauf zwangen die Fußballerinnen der SG 99 Andernach den favorisierten Zweitligisten SV 67 Weinberg in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 3:2 (1:1, 0:0) nach Verlängerung in die Knie. Schon nach regulärem Ablauf war die Überraschung fast perfekt, doch die Gäste aus der Nähe von Nürnberg sorgten mit einem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit zunächst einmal für lange Gesichter beim Gastgeber.
Trainer Kappy Stümper stand die Anspannung noch eine halbe Stunde nach dem Abpfiff ins Gesicht geschrieben: „Ich bin superstolz auf die Mannschaft, die diesen Rückschlag mit einer unbändigen Moral weggesteckt hat.“ In den ersten 30 Minuten hatte die SG 99 wesentlich mehr vom Spiel und hätte durch Isabelle Stümper (8.) und Jana Sebastian (9.) eigentlich schon führen müssen. Beim ersten Mal rettete die Weinberger Torhüterin Bana Ghebreab in einer 1:1-Situation, bei der zweiten Gelegenheit kratzte eine Abwehrspielerin den Ball nach einem Kopfstoß gerade noch von der Linie. Und als Jasmin Stümper (14.) eine weitere Chance ungenutzt verstreichen ließ, drohte das Spiel allmählich zu kippen. Zweimal parierte die Andernacher Torhüterin Elena Bläser prächtig (29., 45.+2) und verhinderte so einen möglichen Rückstand.
Nach dem Wechsel war die SG 99 wieder am Drücker und erzielte nach einer Ecke von Sarah Krumscheid durch die aufgerückte Innenverteidigerin Magdalena Schumacher mit dem obersten Körperteil die umjubelte Führung (59.). Jasmin Stümper hätte nach 64 Minuten schon alles klar machen können, als sie schon an Ghebreab vorbeigesprintet war, das Spielgerät aber nur an den Pfosten setzte.
Das sollte sich rächen: In der turbulenten Schlussphase war es die eingewechselte Christine Mendt, die zum Leidwesen der Andernacher Fans mit einem Sonntagsschuss noch den Ausgleich markierte (90.+2). Wer aber nun glaubte, dass der Zweitligist in der Verlängerung den längeren Atem haben sollte, sah sich getäuscht. Das 2:1 für Andernach war fast eine Kopie des ersten Treffers. Wieder war es Krumscheid, die diesmal einen Freistoß von rechts genau auf den Kopf von Katja Rohm zirkelte (100.), die genau wie 1:0-Schützin Schumacher eigentlich in der Abwehr ihre Arbeit verrichtet. Und auch am 3:1 war Krumscheid maßgeblich beteiligt: Ihren Pass in die Spitze nahm Jasmin Stümper auf und machte diesmal ihre Sache besser als in der zweiten Halbzeit (106.). Unnötig spannend wurde es noch einmal, als SV-Spielführerin Nina Heisel wenig später verkürzte (110.) und so ein weiteres Mal den Atem des Andernacher Anhangs stocken ließ. Doch diesmal brachte die SG 99 den Vorsprung über die Runden.
„Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt“, lobte Coach Stümper seine Schützlinge und warf auch kurz einen Blick voraus: „In der zweiten Runde hätten wir gerne entweder einen attraktiven oder einen schlagbaren Gegner.“

SG 99 Andernach: Bläser - Hennig, Rohm, Schumacher, Schneider - J. Stümper, I. Stümper, Langenfeld, Krumscheid, Sternitzke (75. Kazin) - Sebastian (56. Fiedler).

 

Spät, aber dennoch pünktlich zum DFB-Pokalspiel am Sonntag (14 Uhr) eingetroffen: Die neuen Trikots unserer ersten Frauenmannschaft mit dem Logo des Sponsors (Lotto, Annahmestelle im HIT Shopping Center in Andernach, Erfurter Straße). Das Bild bei der Übergabe zeigt (von links) Isabelle Stümper (stellvertretende Spielführerin), Karl-Heinz Giehl (HIT-Geschäftsführer), Jürgen Mosen (Chef der HIT-Sportabteilung) und Katharina Sternitzke (Spielführerin).


DFB-Pokal: Highlights im Liveticker, alle Tore im Video-Zusammenschnitt

Ihr habt wirklich keine Zeit, um am Sonntag (14 Uhr) persönlich beim DFB-Pokalspiel im Andernacher Stadion dabei zu sein? Kein Problem: Die Highlights der Begegnung zwischen der SG 99 Andernach und dem SV 67 Weinberg werden im DFB.NET live getickert und können somit zeitnah via Laptop oder Smartphone abgerufen werden. Den entsprechenden Link findet ihr zu gegebener Zeit HIER auf unserer Facebook-Seite. Und wer auch das irgendwie nicht schafft, verpasst nichts: Ein Kamerateam von DFB.TV ist am Ort des Geschehens in Andernach. Alle Erstrundenspiele gibt's dann später im Zusammenschnitt als "Torshow" im Netz zu bewundern. Auch hier gilt: Sobald die Geschichte online ist, werden wir euch darüber informieren !!!

 

Erste Niederlage im vierten Testspiel: SG 99 verliert bei Fortuna Köln mit 2:3

Bei der Generalprobe vor der Pflichtspiel-Premiere (= DFB-Pokalspiel am 24. August gegen den SV Weinberg) musste unsere erste Frauenmannschaft die erste Niederlage nach zuvor drei Testspielsiegen in Serie hinnehmen: Beim Mittelrheinmeister SC Fortuna Köln, genau wie die Bäckermädchen ein Regionalliga-Neuling, gab es am Ende ein knappes, aber sicher zu verschmerzendes 2:3 (1:1). Auf dem kleinen Kunstrasenplatz im Südstadion gestaltete die SG 99 die Begegnung durchaus ausgeglichen, kassierte aber kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer. Der Andernacher Trainer Kappy Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck, mit einem breiten 18er-Kader in die Domstadt gereist, nutzten die Gunst der Stunde, probierten noch einiges aus und brachten auch alle Spielerinnen zum Einsatz. Die Torfolge in Köln: 1:0 Birsen Karamahmut (15.), 1:1 Eva Langenfeld (42.), 2:1 Maria Bienentreu (65.), 2:2 Magdalena Schumacher (81.), 3:2 Karamahmut (89.).

Ergebnismäßig besser gestaltete da schon die zweite Mannschaft ihr Vorbereitungsspiel gegen den klassenhöheren TV Kruft: Nach torloser erster Hälfte setzte sich das Team von Trainer Volker Haas und Co-Trainerin Esther Butto nach Treffern von Susanne Schoor, Stefanie Heydenreich und Anika Utsch mit 3:0 gegen den Rheinlandligisten durch. Am Samstag, 23. August (17 Uhr), geht der nächste Test auf dem Rasenplatz in Andernach gegen den SC Fortuna Bonn über die sportliche Bühne.

 

Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung jetzt mit eigener Facebook-Seite

Die Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung der SG 99 Andernach ist jetzt auch im weltweiten Netz mit einer eigenen Facebook-Seite vertreten. Um sie zu erreichen, bitte auf das o.a. Bild oder HIER klicken.

 

Dritter Test, dritter Sieg: SG 99 bezwingt den 1. FC Köln II knapp mit 2:1

Auch im dritten Test war unsere erste Frauenmannschaft nicht zu schlagen: Gegen den West-Regionalligisten 1. FC Köln II um den neuen Trainer Torsten Briem gab es nach 90 abwechslungsreichen Minuten einen knappen 2:1 (1:1)-Erfolg. Die gastgebenden Bäckermädchen, die diesmal aus Urlaubsgründen auf Elena Bläser und Sarah Krumscheid verzichten mussten, gingen schon früh durch Katja Rohm in Führung (5.). Doch nur neun Minuten später gelang den Domstädterinnen durch Sarah Meinerz bereits der Gleichstand. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es schließlich Jana Sebastian vorbehalten, das Andernacher Team zum Sieg zu schießen (56.). Im vierten und wohl auch letzten Vorbereitungsspiel vor der DFB-Pokalpartie gegen den Süd-Zweitligisten SV 67 Weinberg (Sonntag, 24. August, 14 Uhr), tritt die Elf von Trainer Kappy Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck am Sonntag, 17. August, um 15.15 Uhr beim SC Fortuna Köln an, wie Andernach ebenfalls Aufsteiger in die Regionalliga.

 

SG 99 schlägt Bayer 04 Leverkusen II in dieser Höhe überraschend mit 7:3

Das kann sich absolut sehen lassen: Nach dem 3:0-Testspielauftakt gegen Eintracht Frankfurt gewann unsere erste Mannschaft auch die zweite Begegnung in der Vorbereitung in dieser Höhe sicher überraschend mit 7:3 (7:2) gegen Bayer 04 Leverkusen II, in der Vorsaison immerhin Vizemeister der Regionalliga West. Kurios: Schon nach 34 Minuten stand es 7:0 (!) für die "Bäckermädchen" nach Toren von Jana Sebastian, Sarah Krumscheid (beide je 2), Natascha Schneider, Magdalena Schumacher und Isabelle Stümper. Danach hatte sich der Gegner offensichtlich auf die Spielweise des Gastgebers eingestellt und betrieb durch Treffer von Nicole Günther (36., Foulelfmeter), Lena Fehrenbach (40.) und Nikoletta Lemmer (75.) noch Ergebniskosmetik. Und auch die zweite Andernacher Mannschaft ließ sich bei ihrem Testspiel-Auftakt nicht lumpen und gewann am Abend zuvor mit 2:1 (1:0) gegen den klassenhöheren 1. FFC Montabaur II, den Vorjahresdritten der Rheinlandliga.

3:0 gegen Eintracht Frankfurt und 7:3 gegen Bayer 04 Leverkusen II: Die Testpielphase nahm für den Regionallliga-Aufsteiger aus Andernach einen verheißungsvollen Beginn. Das Trainerduo Kappy Stümper und Silke Kolbeck wird diese Resultate aber sicher nicht überbewerten und richtig einzuschätzen wissen.

 

Sophie und Lara werben fürs RZ-Fußballmagazin "Tempo, Tore, Titeljagd"

Sophie Friedemann (im Bild unten auf der linken Seite) und Lara Schönborn, Nachwuchsspielerinnen unserer SG 99 Andernach, werben auf der Titelseite der morgigen Rhein-Zeitung für das regional populäre Fußball-Magazin "Tempo, Tore, Titeljagd" (= kostenlose Beilage mit elf Ausgaben und insgesamt fast 200000 Exemplaren). Da ist der Weg zu "Germany's next Top-Player" bestimmt nicht mehr weit. In den lokalen Ausgaben "Mayen/Andernach" und "Kreis Ahrweiler" gibt's auch eine Seite, die sich nur mit unserer ersten Frauenmannschaft (Aufsteiger in die Regionalliga Südwest) beschäftigt.

Parfümerie Boos unterstützt die knapp 130 Mädels der SG 99

Im Rahmen des Europafestes in der Andernacher Innenstadt veranstaltete die Parfümerie Boos während der Fußballweltmeisterschaft ein Torwandschießen zugunsten der Frauen- und Mädchenfußball-Abteilung der SG 99 Andernach. 150 Euro kamen mit Unterstützung des Frauenteams und der B-Juniorinnen bei dieser Aktion zusammen, die Geschäftsinhaberin Barbara Summerer – zugleich Spielerin der zweiten Andernacher Mannschaft – an Michael Suckow, den stellvertretenden Frauen-Abteilungsleiter der SG 99, übergab. Die im Verein mittlerweile knapp 130 kickenden Mädels zwischen acht und rund 49 Jahren danken ihrer „Babsi“ für diese großzügige Geste.

 

Gelungener Start in die Saison: SG 99 schlägt Eintracht Frankfurt mit 3:0

Mit einem nicht unbedingt erwarteten 3:0 (2:0)-Testspielsieg gegen den Süd-Regionalligisten Eintracht Frankfurt verzeichnete unsere erste Frauenmannschaft einen gelungenen Start in die Saison 2014/15. Der Gast aus der Mainmetropole um Coach Heiko Rosenfelder war allerdings nur ersatzgeschwächt angetreten und hatte schon eine morgendliche Trainingseinheit in den Beinen. Was allerdings den Erfolg der "Bäckermädchen" keinesfalls schmälern soll, die den Gegner bei subtropischen Temperaturen über die gesamte Spieldauer eindeutig im Griff hatten, die beiden Torhüterinnen Elena Bläser und Julia Schürmann verlebten einen geruhsamen Nachmittag. Die Tore für das Team von Trainer Kappy Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck (für sie war es ein willkommenes Geburtstagsgeschenk) auf dem Stadion-Rasenplatz in Andernach erzielten Neuzugang Sarah Krumscheid per Doppelpack im ersten Abschnitt und Isabelle Stümper. Bei konzentrierterer Chancenverwertung hätte der Erfolg durchaus höher ausfallen können. Weiter geht es an gleicher Stelle mit der Partie gegen den West-Regionalligisten Bayer 04 Leverkusen II am Sonntag, 3. August (11 Uhr).

Eintracht Frankfurt kommt - Testspielauftakt der SG 99 am Samstag um 16 Uhr

Mit dem Testspiel gegen Eintracht Frankfurt steht für unsere erste Frauenmannschaft am Samstag, 19. Juli, die erste Bewährungsprobe der neuen Saison 2014/15 auf dem Programm. Bis auf die beiden Neuzugänge Hanna Fuchshofen (weilt in Florida) und wohl auch Torhüterin Julia Schürmann (angeschlagen) werden der Andernacher Trainer Karl-Peter "Kappy" Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck den gesamten Kader einsetzen. Das Spiel gegen den Siebtplatzierten der abgelaufenen Saison der Regionalliga Süd (Trainer: Heiko Rosenfelder) wird um 16 Uhr von Schiedsrichter Walter Lauterbach angepfiffen. Die SG 99 freut sich über regen Besuch, der Eintritt ist frei. 90 Minuten vor Spielbeginn rücken sich die Stümper-Schützlinge beim offiziellen Mannschaftsfototermin ins rechte Licht.

 

Neu-Regionalligist startete mit zweitägiger Teambuilding-Einheit in die Saison

Ein knackiges Auftaktprogramm haben die Fußballfrauen der SG 99 Andernach bei der am letzten August-Wochenende beginnenden Saison der Regionalliga Südwest zu bewältigen: Nur eine Woche nach dem DFB-Pokalheimspiel gegen den Zweitligisten SV Weinberg (siehe Artikel weiter unten) muss die Elf um Trainer Karl-Peter „Kappy“ Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck am Sonntag, 31. August (15.15 Uhr), im Heimspiel gegen den Zweitliga-Absteiger TuS Wörrstadt ihre Qualitäten zeigen. Am Samstag, 6. September (14 Uhr), geht es dann zum TSV Schott Mainz. Und der ist bekanntlich mit 20 Siegen aus 20 Spielen meisterlich durch die Vorsaison geprescht und durfte nur wegen eines Fristversäumnisses nicht eine Etage nach oben klettern.

Den Saisonauftakt haben die „Bäckermädchen“ bereits hinter sich, am 12. und 13. Juli stand eine zweitägige Teambuilding-Einheit auf der Agenda. Beim Kickerturnier, der Foto-Stadtrallye, einer dreifachen Gesangsprobe und beim Klettern im Kanditurm waren die Stümper-Schützlinge dabei auf vielfältige Art und Weise gefordert. Die nun anstehende Testspielserie beginnt mit Hausaufgaben gegen die Regionalligisten Eintracht Frankfurt (Sa., 19. Juli, 16 Uhr), Bayer 04 Leverkusen II (So., 3. August, 11 Uhr) und 1. FC Köln II (Sonntag, 10. August, 13 Uhr). Zum Abschluss der Vorbereitung wartet noch die Auswärtspartie beim SC Fortuna Köln (So., 17. August, 15.15 Uhr). Spätestens dann wird der amtierende Rheinlandmeister zumindest im Ansatz wissen, wo in der neuen Saison die Reise sportlich hinführen wird.

Hoch hinaus ging es für die SG 99 beim Teambuilding im Kandi-Kletterturm.
Die Bodenhaftung haben die "Bäckermädchen" dabei aber nicht verloren.

Sieben der aktuell acht Neuzugänge der ersten Mannschaft unserer SG 99
Andernach mit Trainer Kappy Stümper: (hinten von links) Natascha Schneider,
Jasmin Stümper, Magdalena Schumacher, (vorn von links) Sarah Krumscheid,
Elena Bläser, Julia Schürmann und Saranda Hajrizi. Es fehlt Hanna Fuchshofen.

 

SG 99 trifft in der ersten DFB-Pokalrunde auf den Zweitligisten SV Weinberg

DFB-Trainerin Anouschka Bernhard meinte es relativ gut mit unserer SG 99 im Rahmen der Managertagung der 2. Frauen-Bundesliga in Frankfurt am Main: Sie fungierte als Losfee und bescherte dem Regionalliga-Aufsteiger um Trainer Karl-Peter "Kappy" Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck in der ersten DFB-Pokalrunde ein Heimspiel. Gegner am Sonntag, 24. August (14 Uhr, Stadion-Rasenplatz) ist der Zweitligist SV Weinberg (ein Ortsteil des rund 330 Kilometer von Andernach entfernten Aurach in Mittelfranken). Das bayrische Team belegte in der Vorsaison in der Südstaffel den neunten Platz. "An einem guten Tag ist diese Aufgabe vielleicht zu meistern", verbreiten Abteilungsleiter Bodo Heinemann und Coach Stümper verhaltenen Optimismus in Reihen des neu formierten Drittligisten. Die vom SC 13 Bad Neuenahr gekommenen Neuzugänge Elena Bläser, Sarah Krumscheid und Magdalena Schumacher haben in der abgelaufenen Spielzeit mit ihrem ehemaligen Verein zweimal (0:2 und 0:0) Bekanntschaft mit Weinberg gemacht. Alle weiteren Paarungen gibt es HIER


Regionalliga-Auftakt gegen Wörrstadt - Dauerkartenverkauf hat begonnen

Mit einem Heimspiel gegen den Zweitliga-Absteiger TuS Wörrstadt (Sonntag, 31. August, 15.15 Uhr) beginnt für den Klassenneuling SG 99 Andernach die mit Spannung erwartete Premieren-Saison in der Frauen-Regionalliga Südwest. Nur eine Woche später wartet mit der Auswärtpartie beim amtierenden Meister TSV Schott Mainz (Samstag, 6. September, 14 Uhr) eine weitere kniffelige Herausforderung auf das Team von Trainer Kappy Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck. Den zurzeit gültigen Regionalliga-Spielplan gibt es HIER.

Für die insgesamt elf Regionalliga-Heimspiele der SG 99 (Anpfiff jeweils sonntags um 15 oder 15.15 Uhr) beginnt nun auch der Dauerkartenverkauf: Zum Preis von nur 30 Euro kann das Ticket bei Abteilungsleiter Bodo Heinemann unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden. Nach Überweisung des Betrags auf das Vereinskonto (die Angabe der Bankverbindung folgt per E-Mail) wird die Dauerkarte auf dem Postweg zugestellt. Bei den Testheimspielen gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 19. Juli, 16 Uhr), Bayer 04 Leverkusen II (Sonntag, 3. August, 11 Uhr) und 1. FC Köln II (Sonntag, 10. August, 13 Uhr), beim DFB-Pokalspiel gegen den SV Weinberg (23. oder 24. August) und bei den beiden ersten Punkt-Heimspielen gegen Wörrstadt und Jägersburg (siehe unten) sind die Tickets zudem am Verkaufskiosk auf dem Stadiongelände in Andernach erhältlich.

Die Gegner und die Termine aller Regionalliga-Heimspiele im Überblick:

1. Heimspiel: TuS Wörrstadt  (Sonntag, 31. August)
2. Heimspiel: FSV Jägersburg (Sonntag, 14. September)
3. Heimspiel: DJK Saarwellingen (Sonntag, 28. September)
4. Heimspiel: SC 13 Bad Neuenahr (Sonntag, 19. Oktober)
5. Heimspiel: 1. FC Saarbrücken II (Sonntag, 2. November)
6. Heimspiel: FC Bitburg (Sonntag, 16. November)
7. Heimspiel: TSV Schott Mainz (Sonntag, 1. März)
8. Heimspiel: SV Dirmingen (Sonntag, 8. März)
9. Heimspiel: FFV Fortuna Göcklingen (Sonntag, 29. März)
10. Heimspiel: TuS Issel (Sonntag, 19. April)
11. Heimspiel: FC 1919 Marnheim (Sonntag, 10. Mai)

 

Ü35 der SG 99 Andernach darf bei der deutschen Meisterschaft antreten

Mit einem 8:1 (7:0) im Kleinfeld-Finale gegen den SV Ellingen verteidigten die Ü35-Fußballerinnen unserer SG 99 Andernach nicht nur den schon im Vorjahr errungenen Rheinlandtitel, sondern qualifizierten sich gleichzeitig auch als Vertreter des Regionalverbands Südwest für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft dieser Altersklasse am 7. September in Münster. Dort treffen die „Bäckermädchen“ auf ehemalige Bundesligagrößen. Gegen Ellingen war schon zur Halbzeitpause alles entschieden, danach ließ Andernach etwas die Zügel schleifen, ohne den überforderten Ellingerinnen etwas zu schenken.

SG 99 Andernach: Corinna Baulig; Barbara Summerer (drei Tore), Katharina Puth (zwei), Susanne Schoor, Stefanie Heydenreich (je eins, plus ein Ellinger Eigentor), Anika Utsch, Christa Thönnessen, Marion Friedhofen.

Der alte und neue Rheinlandmeister der Altersklasse Ü35: Die SG 99 Andernach mit (hinten von links)
Katharina Puth, Barbara Summerer, Susanne Schoor, Marion "Keule Friedhofen sowie (vorne von links)
Christa Thönnessen, Stefanie Heydenreich, Corinna Baulig und Anika Utsch.

 

Wechselperiode beendet: 18 Neue verstärken die SG 99, sechs verlassen den Verein

Am Dienstag, 1. Juli, begann offiziell die neue Saison 2014/15, damit ist die obligatorische Wechselperiode im Sommer zu Ende gegangen. Das rechnerische Ergebnis: 18 neue Spielerinnen schließen sich den drei Frauenmannschaften unserer SG 99 Andernach an, sechs verlassen im Gegenzug den Verein. Durch den Zuwachs wird die dritte Mannschaft, in der Vorsaison noch als 7er-Team im Einsatz, als 11er-Team in der Kreisklasse Rhein/Ahr an den Start gehen.

Zugänge: Jasmin Stümper, Natascha Schneider (beide vom 1. FC Köln II), Elena Bläser, Julia Schürmann, Magdalena Schumacher, Melanie Eminger, Sarah Krumscheid (alle vom SC 13 Bad Neuenahr), Saranda Hajrizi (TuS Ahrbach bis 2013), Hanna Fuchshofen (FV Rübenach), Corinna Baulig (1. FFC Bergisch-Gladbach 09), Daniela Anglani (Rot-Gelb Wesseling), Anneli Karlsson (SV Huchem-Stammelen), Victoria Otten (vom aufgelösten SC 07 Bad Neuenahr), Karla Engels, Luisa Elzer, Laureen Ackermann, Katrin Volk und Vanessa Laux (alle eigene B-Juniorinnen). Folgende B-Juniorinnen des Jahrgangs 1997, die jetzt offiziell in den Seniorinnenbereich aufrücken, spielten bereits bei der dritten Mannschaft: Melina Butz, Nathalie Kuhles, Dafina Sejdija, Teresa Heilig und Karina Elzer.

Abgänge: Lisa Krayer (SG Herresbach/Baar), Isabell Kramer (VfR 07 Limburg), Andrea Grimm (FV Rübenach), Cristina Dankworth (Kölner GSV), Melina Frank, Olivia Wellner (beide Laufbahn beendet).

Jasmin Stümper, Natascha Schneider und Saranda Hajrizi wechseln zur SG 99

Rheinlandmeister SG 99 Andernach vermeldet noch weit vor dem Ende der Wechselfrist die Neuzugänge sieben bis neun für die anstehende Saison 2014/15 in der Regionalliga Südwest: Mit Jasmin Stümper (26, Angriff) und Natascha Schneider (24, Mittelfeld) kommen vom 1. FC Köln II zwei ehemalige Bundesliga-Spielerinnen in die Bäckerjungenstadt. Hinzu gesellt sich Saranda Hajrizi (24, Mittelfeld), die vor ihrer einjährigen Spielpause beim damaligen Regionalligisten TuS Ahrbach im Einsatz war. „Damit sind unsere Planungen im Prinzip abgeschlossen“, erläutert der Andernacher Abteilungsleiter Bodo Heinemann und ergänzt: „Eine einzige Personalie ist jetzt noch offen.“ Am 12. und 13. Juli startet der neue Drittligist mit einem Teambuilding-Wochenende in die sechswöchige Vorbereitung. Das erste Testspiel steht am Samstag, 19. Juli, um 16 Uhr im Andernacher Stadion gegen Eintracht Frankfurt auf dem Programm. In der ersten DFB-Pokalrunde am 23./24. August trifft die SG 99 zu Hause auf einen Erst- oder Zweitligisten. Eine Woche danach startet das Team um Trainer Karl-Peter „Kappy“ Stümper und Co-Trainerin Silke Kolbeck voraussichtlich mit einem Heimspiel in die neue Regionalliga-Saison.